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    <title>Alexandra Polunin</title>
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    <description>Übers Schreiben, Veröffentlichen + alles dazwischen und außerhalb. Der Newsletter ist kostenlos. Wer will, kann meine Arbeit supporten.</description>
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      <title>Alexandra Polunin</title>
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      <title><![CDATA[Das 100-Bewerbungen-Experiment]]></title>
      <description><![CDATA[Im Juni 2025, also vor etwas mehr als einem Jahr, habe ich beschlossen, einen Text bei einem Schreibwettbewerb einzureichen. Es war das allererste Mal, dass ich mich so…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Im Juni 2025, also vor etwas mehr als einem Jahr, habe ich beschlossen, einen Text bei einem Schreibwettbewerb einzureichen. Es war das allererste Mal, dass ich mich so etwas getraut habe. Ich habe einen Text genommen, den ich schon in der Schublade hatte, und mir auch sonst nur wenig Gedanken darüber gemacht, wie ich das Ganze am besten strategisch angehe.</p><p>Gewonnen habe ich bei diesem Wettbewerb nichts. Doch ich war hooked: Sich <strong>mit seinen Texten konsequent rauszutrauen</strong>, statt immer nur <em>heimlich</em> zu schreiben und davon zu träumen, <em>irgendwann</em> mal Autorin zu werden – dieses Gefühl mochte ich. Ich wollte mehr davon. Deshalb beschloss ich schon bald, mich nicht nur ab und zu, sondern gleich <strong>hundert Mal</strong> irgendwo zu bewerben – und zu schauen, was passiert.</p><p>Warum hundert?</p><p>Weil hundert eine <strong>statistisch aussagekräftige Zahl</strong> ist. Es wäre viel zu vorschnell, Schlussfolgerungen aus drei Bewerbungen zu ziehen. Aber sich hundertmal irgendwo zu bewerben – das ist schon eine ganz andere Hausnummer.</p><p>Die letzten Monate machte ich also genau das: Ich schrieb.</p><p>Ich schrieb für <strong>Schreibwettbewerbe</strong>, <strong>Literaturzeitschriften</strong>, <strong>Online-Magazine</strong>, <strong>Poetry-Slam-Bühnen</strong>, <strong>Verlage</strong>, <strong>Agenturen</strong>.</p><p>Ich bewarb mich um <strong>Nebenjobs</strong>, damit ich meine Tätigkeit als Marketingberaterin reduzieren konnte. Und ich notierte mir alle Bewerbungen und Rückmeldungen akribisch in einem <strong>Dokument</strong>.</p><p>Vor wenigen Tagen schickte ich meine letzte Bewerbung ab und machte damit die hundert voll.</p><p>Und jetzt?</p><p>Jetzt möchte ich dir gerne eine kleine <strong>statistische Auswertung</strong> präsentieren. Denn vielleicht interessiert dich ja auch, was genau passiert, wenn sich eine Autorin 100 Mal irgendwo bewirbt?</p><hr aria-hidden="true"/><p>Zunächst einmal die nackten Zahlen:</p><p><strong>Von 100 Bewerbungen, bekam ich 65 Absagen und 25 Zusagen.</strong> 10 Bewerbungen sind aktuell noch offen.</p><p>Das ist <strong>eine Zusagequote von 25 Prozent</strong>.</p><p>Mit anderen Worten: Jede vierte Bewerbung war bei mir ein Erfolg.</p><p>Die höchste Erfolgsquote hatte ich bei meinen Bewerbungen für <strong>Lesebühnen</strong>, wo es darum ging, eigene kurze Texte von maximal 10 Minuten Dauer vorzutragen. Hier führten <strong>50 Prozent</strong> der Bewerbungen zu einer Zusage.</p><p>Die zweithöchste Erfolgsquote hatte ich beim <strong>Poetry-Slam</strong>: <strong>34 Prozent</strong> meiner Anfragen führten zu einer Buchung.</p><p>Es folgt die Erfolgsquote bei einem <strong>Brotjob</strong> mit knapp <strong>29 Prozent</strong>. Ich arbeite seit Juli im Theater und finde es wirklich großartig, auch den Nebenjob im Kreativbereich machen zu können.</p><p>Bei fünf Exposés, die ich an einen <strong>Verlag</strong> schickte, führte eins zu einem Vertrag. Das Buch erscheint nächstes Jahr bei Droemer Knaur. Das ist eine Erfolgsquote von <strong>20 Prozent</strong>, wobei ich dazu sagen muss, dass der Verlag bereits Kontakt zu mir aufgenommen hatte und wir uns gemeinsam auf Themensuche begeben haben. Besteht noch überhaupt kein Kontakt zum Verlag, wäre die Erfolgsquote mit Sicherheit deutlich niedriger.</p><p>Bei <strong>Schreibwettbewerben</strong> komme ich auf eine Erfolgsquote von <strong>19 Prozent</strong>. Hier kam mit also fast bei jedem 5. Wettbewerb irgendwas bei rum. (Gleich mehr dazu.)</p><p>Bei <strong>Literaturagenturen</strong> führte die sechste Einreichung zu einer Anforderung des gesamten Manuskripts. Alles ist hier noch offen, aber schon einmal ein schöner Teilerfolg, über den ich mich sehr freue. Teilerfolgsquote: knapp <strong>17 Prozent</strong>.</p><p>Eine der niedrigsten Erfolgsquoten habe ich bei <strong>Literaturzeitschriften</strong> mit <strong>15 Prozent</strong>.</p><p>Und komplett unerfolgreich bin ich aktuell bei der Suche nach <strong>Literaturstipendien</strong>. Absagequote:<strong> 100 Prozent</strong>.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Welche Erkenntnisse ich für mich aus diesen Zahlen nun ableite:</p><ul><li><p><strong>Ein Nein gehört zum Alltag einer Autorin</strong>:  Die Absagequote liegt bei mir bei 65 Prozent. 65 Prozent! Wer Autor*in sein will, sollte also nicht nur schreiben können, sondern unbedingt lernen, mit Ablehnung umzugehen. Das Gute: Mit jedem Nein klappt das ein bisschen besser.</p></li><li><p><strong>Bühne schlägt Abdruck</strong>: Die Bewerbungen für die Bühne haben bei mir die höchste Erfolgsquote. Ob Lesebühne oder Poetry-Slam – es werden immer Autor*innen gesucht, die ihre Texte vorlesen oder vortragen. Hier lohnen sich die Bewerbungen aus meiner Sicht besonders. Wer die schnelle Bestätigung sucht, stellt sich auf die Bühne.</p></li><li><p><strong>Unter fünf bis zehn Bewerbungen geht gar nichts</strong>: Egal, was ich jetzt vorhabe – ich weiß, dass ich mich mindestens fünf, besser zehn Mal irgendwo bewerben muss, um überhaupt irgendeine Aussage darüber treffen zu können, ob aus meinem Plan was werden kann. Noch besser: 20 Mal. Und noch viel besser: 100 Mal bewerben oder eben so lange, bis es klappt. :)</p></li><li><p><strong>Eine Zusage ist eine statistische Wahrscheinlichkeit</strong>: Erfolg hat nicht nur etwas mit Können und Talent zu tun, sondern ist auch oder sogar vor allem eine statistische Wahrscheinlichkeit. Erfolg stellt sich manchmal ein, weil einen zufälligerweise jemand findet. Meistens jedoch, wenn man oft genug mit seinen Texten rausgeht. Zusagen lassen sich erarbeiten.</p></li><li><p><strong>Schreibwettbewerbe als Sprungbrett</strong>: Die qualitativ hochwertigsten Erfolge hatte ich mit Schreibwettbewerben: Auftritte, Abdruck in Anthologien (zum Beispiel im S. Fischer-Verlag), Lesungen, eine kleine Theaterinszenierung in Wien und/oder Geld (maximal 1000 Euro für einen Text). Hier lohnt es sich aus meiner Sicht besonders, dranzubleiben.</p></li><li><p><strong>Diversifizieren ist eine gute Strategie</strong>: Früher dachte ich: Eine Autorin schreibt Bücher. Punkt. Heute weiß ich: Da gibt es noch so viel mehr. Literaturzeitschriften, Lesebühnen, Schreibwettbewerbe, Poetry-Slams sind allesamt gute Möglichkeiten für Autor*innen, Texte zu publizieren und/oder sie vorzulesen. Plus: Klappt es in einem Bereich, motiviert das für andere Bereiche, in denen es aktuell vielleicht nicht so gut läuft.</p></li></ul><p>Wenn man das Ergebnis meines 100-Bewerbungen-Experiments in einem Satz zusammenfassen müsste, dann vielleicht:</p><p><strong>Erzeuge so viel Output, dass eine Zusage statistisch unvermeidbar wird.</strong></p><p>Und: Lass dir unbedingt Zeit dabei. Erfolge stellen sich nicht über Nacht ein, sondern sind das Ergebnis von Ausdauer und einer guten Arbeitsmoral.</p><p>Hast du schon deine Neins für diesen Monat gesammelt? Oder könntest du dir vielleicht sogar auch vorstellen, 100 Bewerbungen rauszuhauen und herauszufinden, was bei dir passiert?</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Veranstaltungstipp</h2><p>Am <strong>24. Oktober</strong> gebe ich einen Mini-Workshop bei der Textmanufaktur für Autor*innen. Thema: Sichtbar sein ohne Social Media.</p><p>Es sind noch Plätze frei.</p><p><a href="https://text-manufaktur.de/kurse/sichtbar-sein-ohne-social-media">Hier bekommst du mehr Infos und kannst dich anmelden</a></p><p> </p><p>Viele Grüße</p><p>Alex</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 09:10:32 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[Ich bin Autorin]]></title>
      <description><![CDATA[Wann bin ich eine »Autorin«? Wenn ich einen Bestseller geschrieben, einen Literaturpreis gewonnen oder in einem »richtigen« Verlag veröffentlicht habe? Wenn ich…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wann bin ich eine »Autorin«?</p><p>Wenn ich einen Bestseller geschrieben, einen Literaturpreis gewonnen oder in einem »richtigen« Verlag veröffentlicht habe? Wenn ich literarisch schreibe? Wenn ein fertiges Manuskript in meiner Schublade liegt? Wenn ich meine Texte auf öffentlichen Lesungen vortrage? Wenn ich meinen Alltag überwiegend mit Schreiben verbringe? Oder wenn ich »vom Schreiben leben« kann?</p><p>So ganz weiß ich es auch nicht.</p><p>Selbst nach Jahren des Schreibens und Veröffentlichens zucke ich immer noch kurz zusammen, bevor ich auf die Frage »Und was machst du so?« antworte:</p><p>»Ich bin Autorin.«</p><p>Noch vor nicht allzu langer Zeit habe ich mich hinter »Kommunikationsberaterin und Autorin« versteckt. Dabei habe ich »Kommunikationsberaterin« betont und »Autorin« schnell noch hinterher genuschelt. In der Hoffnung, niemand möge Genaueres wissen wollen.</p><p>Jetzt aber habe ich entschieden, dass es reicht mit dem Verstecken. Dass die »Autorin« kein genuschelter Nachtrag, sondern die Hauptinformation meiner Antwort sein soll.</p><p><em>Ich bin Autorin.</em></p><p><em>Ich bin Autorin.</em></p><p><em>Ich bin Autorin.</em></p><p>»Und was machst du so?«</p><p>»Ich bin Autorin.«</p><p>Geht doch.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Der Übergang vom Nicht-Autorin-Sein zum Autorin-Sein war fließend.</p><p>Überraschenderweise kam niemand und überreichte mir eine »Du bist jetzt Autorin!«-Urkunde.</p><p>Ich bekam auch keine offizielle »Herzlichen Glückwunsch, ab jetzt darfst du dich Autorin nennen!«-Mitteilung von der überraschenderweise nichtexistenten Autor*innen-Ernennstelle.</p><p>Alles musste frau selbst machen.</p><p>Ich musste das Wort irgendwann <em>aussprechen</em>.</p><p>Ich musste es auf meine Website <em>schreiben</em>.</p><p>Und davor musste ich es selbst <em>fühlen</em>:</p><p><em>Ich bin Autorin.</em></p><p><em>Ich bin Autorin.</em></p><p><em>Ich bin Autorin.</em></p><hr aria-hidden="true"/><p>Dieses Autorinnengefühl kam selbst nach drei Verlagsverträgen und veröffentlichten Büchern nicht einfach so zu mir. Es wurde <em>erarbeitet</em>. <em>Ich</em> habe es mir erarbeitet. Habe mir vorgestellt, ich sei jetzt und hier Autorin und nichts anderes – und nun?</p><p><em>Wie verbringt eine Autorin ihre Zeit?</em></p><p><em>Wo setzt eine Autorin ihre Prioritäten?</em></p><p><em>Wofür gibt eine Autorin Geld aus?</em></p><p><em>Wie verdient eine Autorin ihr Geld?</em></p><p><em>Wie sieht der Kalender einer Autorin aus?</em></p><p><em>Was wäre für eine Autorin der nächste logische Schritt?</em></p><p>Kam es mir anfangs noch so vor, als würde eine Rolle fürs Theater spielen, merkte ich schon bald, wie ich nach und nach anfing, wie eine Autorin zu <em>denken</em> und mich immer wieder zu fragen:</p><p>WWEAD?</p><p>(What would eine Autorin do?)</p><hr aria-hidden="true"/><p>Die wichtige Frage ist also nicht, <em>ob ich eine Autorin bin</em>, als vielmehr, was <em>mir</em> das <em>Gefühl </em>gibt,<em> eine zu sein</em>.</p><p>Und plötzlich hatte ich eine klare Schritt-für-Schritt-Anleitung vor mir:</p><p><em>Eine Autorin wäre – gemäß meiner persönlichen Interpretation – beim Finanzamt als Autorin gemeldet.</em></p><p><em>Eine Autorin wäre bei der Künstlersozialkasse versichert.</em></p><p><em>Eine Autorin würde überwiegend schreiben.</em></p><p><em>Eine Autorin würde aus ihren Texten vorlesen.</em></p><p><em>Eine Autorin würde experimentieren.</em></p><p><em>Eine Autorin würde bei Schreibwettbewerben mitmachen.</em></p><p><em>Solange eine Autorin nicht von dem, was sie schreibt, leben kann, hätte sie einen »Brotjob« (= einen Job, der ihr Schreiben finanziert, aber nicht mehr ihrer wertvollen Zeit und Energie verbraucht als nötig).</em></p><p>Keine Ahnung, ob diese Interpretation stimmt. Aber sie ist eine Interpretation, die <em>mir</em> zumindest <em>das</em> <em>Gefühl</em> gibt, eine Autorin zu sein. Und vor allem: eine Richtung, einen Auftrag, ein Ziel.</p><hr aria-hidden="true"/><p>Je öfter ich es ausspreche, je öfter ich es schreibe, desto … Nein. Die »Autorin« geht mir immer noch genauso schwer über die Lippen oder Finger wie vor einem Jahr.</p><p>Was hilft, ist das, was meine Interpretation nicht abdeckt: kleine Erfolge.</p><p>Man könnte auch sagen: Wenn andere Menschen mir <em>bestätigen</em>, dass mich mein Gefühl nicht trügt und ich wirklich und wahrhaftig eine »Autorin« bin.</p><p><em>Wenn eine Literaturzeitschrift einen Text von mir abdruckt.</em></p><p><em>Wenn ich zu einer Lesung eingeladen werde.</em></p><p><em>Wenn mein Text bei einem Schreibwettbewerb ausgewählt wird.</em></p><p><em>Wenn mein Text im Theater gelesen wird.</em></p><p><em>Wenn ich auf der Buchmesse lesen darf.</em></p><p><em>Wenn ich einen Poetry-Slam gewinne.</em></p><p><em>Wenn ich für einen Lyrikpreis nominiert werde.</em></p><p><em>Wenn ein Verlag auf mich zukommt und fragt, ob ich ein Buch für sie schreiben will.</em></p><p>Doch <em>zuerst</em> kam das Gefühl – <em>dann</em> die Bestätigung.</p><p>Zuerst musste ich mich <em>wie eine Autorin</em> <em>fühlen</em> und <em>wie eine Autorin</em> <em>denken</em> und <em>das Leben einer Autorin führen</em>, damit ich überhaupt Texte schreiben und veröffentlichen konnte und es etwas gab – zum Bestätigen.</p><p>Niemand kam und sagte mir, dass ich eine Autorin sei.</p><p>Alles musste frau selbst erledigen.</p><hr aria-hidden="true"/><h2>Poetry-Slam</h2><p>Bei einem Spaziergang durch Heidelberg sehe ich auf einmal meinen Namen auf einem großen Plakat.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/7e22a65b-b444-4bd6-964c-17458d608c5c/uploads/images/6ehxmlcrbg/Poetry-Slam.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Word Up Poetry Slam in Heidelberg"/><p>Ich muss zugeben: Mein Herz hat kurz ausgesetzt, so surreal hat sich das angefühlt.</p><p>Jedenfalls: Nächste Woche bin ich gleich auf drei Poetry-Slam-Bühnen zu sehen und hören:</p><p>·      30. September: <a href="https://www.karlstorbahnhof.de/programm/veranstaltung/word-up-poetry-slam-deluxe-11/">Heidelberg, Karlstorbahnhof</a></p><p>·      01. Oktober: <a href="https://altefeuerwache.com/programm/termin/2026/oktober/01/word-up-poetry-slam-deluxe-36/">Mannheim, Alte Feuerwache</a></p><p>·      02. Oktober: <a href="https://www.langenachtderdemokratie-bw.de/veranstaltungen/lange-nacht-der-demokratie-im-palatin">Lange Nacht der Demokratie, Wiesloch</a></p><p>Vielleicht sehen wir uns ja dort?</p><p>Würde mich freuen!</p><p> </p><p>Viele Grüße</p><p>Alex</p>]]></content:encoded>
      <link>https://steady.page/876837d4-6ef9-439c-8a3c-1a77e7d7df50/posts/7e22a65b-b444-4bd6-964c-17458d608c5c</link>
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      <pubDate>Tue, 22 Sep 2026 08:00:02 +0000</pubDate>
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      <title><![CDATA[You are here now]]></title>
      <description><![CDATA[Du hättest gerade überall sein können: auf Instagram oder TikTok, du hättest Wäsche aufhängen oder deinen Körper optimieren können. Stattdessen bist du hier.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p><p>erst einmal: Wie schön, dass du diesen Newsletter liest!</p><p>Du hättest gerade überall sein können: auf Instagram oder TikTok, du hättest Wäsche aufhängen oder deinen Körper optimieren oder Zwiebeln hacken können. </p><p>Stattdessen bist du hier, bei mir, und liest diesen Text. Schon mal danke dafür!</p><p>Sicherlich interessiert dich, wer hier schreibt. </p><p>Daher möchte ich mich zunächst einmal kurz vorstellen:</p><h2>Ich heiße Alex</h2><p>Ich war die letzten zehn Jahre als Kommunikationsberaterin tätig und habe in diesem Zusammenhang Fach- und Sachbücher geschrieben.</p><p><a href="https://www.rheinwerk-verlag.de/no-social-media-und-wie-dein-marketing-trotzdem-gelingt/">No Social Media</a> (Buch über Social-Media-freies Marketing)</p><p><a href="https://www.rheinwerk-verlag.de/dont-be-evil-wie-gutes-marketing-gelingt/">Don&#39;t be evil</a> (Buch über ethisches Marketing)</p><p><a href="https://www.palomaapublishing.de/b%C3%BCcher/gesellschaft-kultur/she-works-hard-for-no-money/">She Works Hard For No Money</a> (eine feministische Kritik sozialer Medien)</p><p>Mit vierzig habe ich schließlich angefangen, auch Prosatexte und Lyrik zu schreiben und auf Poetry-Slam-Bühnen aufzutreten.</p><p>Besser spät als nie, richtig?</p><h2><strong>Warum ich diesen Newsletter schreibe</strong></h2><p>Vor einigen Jahren habe ich mit Mark Zuckerberg Schluss gemacht – toxische Beziehungen soll man ja beenden – und habe seitdem weder Instagram noch Facebook, TikTok und Co.</p><p>Damit ich dir keine Eule schicken muss, wenn es etwas Neues bei mir gibt, starte ich diesen Newsletter.</p><ul><li><p>Hier informiere ich dich regelmäßig über neue Texte, Bücher oder Auftritte.</p></li><li><p>Ich teile hin und wieder Schreibtipps und nehme dich hinter die Kulissen meines unglamourösen Autorinnen-Daseins mit.</p></li><li><p>Falls eine neue Folge meines Podcasts <a href="https://letscast.fm/sites/smells-like-writing-spirit-ae1f10a7">Smells Like Writing Spirit</a> onlinegeht, erfährst du es hier auch.</p></li><li><p>Und wenn mich aktuelle Debatten im Kulturbereich interessieren, gebe ich im Newsletter schließlich auch mal meinen Senf zum veganen Würstchen.</p></li></ul><p>All das gibt es kostenlos direkt in deinen Posteingang. </p><p>Du kannst meine Arbeit aber auch finanziell unterstützen und tausende Karmapunkte sammeln. (Mindestens.)</p><p>Alles Liebe</p><p>Alex</p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 10:02:46 +0000</pubDate>
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