Die Festivalsaison hat begonnen! Wir blicken nach Oberhausen, wo noch bis Sonntag die famosen Kurzfilmtage laufen. In Wiesbaden ist gerade goEast, das Festival für den osteuropäischen Film, zuende gegangen, selbstredend waren wir dort. Und dann waren wir noch in Hamburg bei der Dokumentarfilmwoche und stimmen Euch schon mal in den Dokumentarfilm ein, bevor dann, Achtung, schon nächste Woche das DOK.fest München startet!
Und weil verlängertes Wochenende ist, haben wir wieder einen Filmquartett-Podcast aufgenommen, in dem es diesmal um Re-Releases und die Rückkehr der Filme ins Kino geht. Apropos Kino: Unbeding ROSE mit Sandra Hüller anschauen, Ulrich Köhlers GAVAGAI und – endlich in München – DIRECT ACTION.
Kurzfilmtage Oberhausen:
How Do You Spell This World? (Opens in a new window)
Die 72. Kurzfilmtage Oberhausen untersuchen das Verhältnis von Realität und Fiktion: Programmüberblick und ein Streifzug durch den deutschen Wettbewerb – von Dunja Bialas
goEast-Filmfestival:
Kaleidoskop des östlichen Kinos (Opens in a new window)
Das goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films zeichnete sich erneut durch seine Vielfalt aus: von Puppentrickmärchen bis zu hybriden Dokumentarfilmen, von Rumänien bis Kirgistan – und darüber hinaus — von Paula RuppertDokumentationen wiederkehrenden Widerstandes (Opens in a new window)
Revolutionen und Widerstand können viele Formen annehmen – auch filmisch. Welche, das zeigte und diskutierte das diesjährige goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films, unter anderem mit einem Schwerpunkt auf Georgien — von Paula Ruppert
Dokumentarfilmwoche Hamburg:
Filme, die eingreifen (Opens in a new window)
In den Filmen der 23. Dokumentarfilmwoche Hamburg wurde die Anwesenheit der Kamera selten geleugnet — von Eckhard HaschenDriften in der Zeit (Opens in a new window)
Die Dokumentarfilmwoche Hamburg zeigt Dokumentarfilme der Übergänge — von Nora Moschuering – von Nora Moschuering
Neue Kritiken:
Gavagai (Opens in a new window) (D/F 2025)
Wer spricht für wen? Ulrich Köhler gelingt ein vielschichtiges Spiegelkabinett über Kunst, Aneignung und die strukturelle Unmöglichkeit des Verstehens. Und ein Film, der auch zeigt, wie moralische Gewissheiten in globalen Machtverhältnissen entstehen – Kritik von Axel Timo PurrRose (Opens in a new window) (D/Ö 2025)
Die Rose der Freiheit: Sandra Hüller spielt eine Frau im 17. Jahrhundert, die einen Mann mimt. Markus Schleinzers realitätsnahes Vexierspiel zeigt die Zeit, als die Welt zur Ruhe kommt – und in den Kapitalismus einbiegt – Kritik von Dunja BialasDer Teufel trägt Prada 2 (The Devil Wears Prada 2) (Opens in a new window) (USA 2026)
No them no us: David Frankel inszeniert in seiner so amüsanten wie klugen Fortsetzung von »Der Teufel trägt Prada« Mode als Märchen und Macht als Stoff – Kritik von Axel Timo Purr
Neue Videokritik:
Rose (Opens in a new window)
Krieg ohne Ende: Markus Schleinzers historisches Identitätsdrama ist präzise recherchiert, körperlich erzählt, ist auch ein Western und nicht zuletzt wegen Sandra Hüller, die für diese Rolle den Silbernen Bären gewann, eine stille Wucht, finden Margret Köhler und Axel Timo Purr.
Neuer Podcast:
Das Filmquartett: Re-Releases (Opens in a new window)
Die Rückkehr der Filme ins Kino: Wir besprechen DREI TAGE DES CONDOR, KILL BILL und WANDA, die alle aus unterschiedlichen Motivlagen noch einmal auf die große Leinwand zurückkehren. Das Filmquartett ist diesmal ein Quintett mit Dunja Bialas, Benedikt Guntentaler, Wolfgang Lasinger, Chris Schmuck und Thomas Willmann