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    <title>Bananenschale</title>
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    <description>Persönliche Kolumnen über Alltagsabenteuer und das Leben Ende zwanzig. Ganz im Sinne von: «Das war so nicht geplant.»</description>
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      <title>Bananenschale</title>
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      <title><![CDATA[Ich hatte den Stick vergessen]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Klick zu viel kann verheerend sein. Eine erzählerische Kolumne.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/ef45337a-acd0-4d57-981a-d25f4d256247">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 29 Oct 2026 18:59:59 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Käse versetzt Berge]]></title>
      <description><![CDATA[Dank gutem Käse zu neuen Freundschaften. Seiler macht's möglich. (Not sponsored)]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/832be70b-c1fe-48b3-9b73-1946c26c9746">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 16:28:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[«Grunzen Sie bitte auf Englisch»]]></title>
      <description><![CDATA[Ich wollte doch nur Englisch lernen. Stattdessen war ich «flabbergasted».]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Kurzem widme ich mich einem neuen Projekt, einer weiteren Leidenschaft von mir. Man gönnt sich ja sonst nichts. Immer mittwochs besuche ich einen Englischkurs. Das Ziel: ein offizielles Sprachzertifikat.</p><p>Die ersten Unterrichtsstunden verliefen super. Zwar spricht mein Lehrer kein klassisches British English, was ich natürlich ein wenig bedauere, sondern mit einem tiefen amerikanischen Akzent. Nichtsdestotrotz gefällt mir der Kurs sehr. Auch deshalb, weil sich meine Mitschülerinnen und Mitschüler als äusserst sympathisch, nett und humorvoll erwiesen haben. Besser könnte es nicht sein.</p><p>So betrat ich auch gestern Abend voller Vorfreude das kleine Klassenzimmer in der Luzerner Altstadt, tauschte mich mit meinem Sitznachbarn auf Englisch über seine «busy week at work» aus und freute mich auf all die Dinge, die wir heute vertiefen würden. Doch dann geschah es.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/cc4cf9e2-892f-459b-b499-294a1744d022">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 19:15:24 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Katze war’s]]></title>
      <description><![CDATA[Donnerstag ist Blogtag. Normalerweise. Heute ist Sonntag. Die Katze ist schuld.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstag ist Blogtag.</p><p>Normalerweise.</p><p>Heute ist Sonntag.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/6f62f240-a692-4e14-9a54-861170916d0f">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Sun, 11 Oct 2026 11:32:32 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[30 ist das neue Tabaluga]]></title>
      <description><![CDATA[Die Jugend ist vorbei. Und jetzt bin ich erwachsen. Ha. 🙃]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe den Herbst. Vor allem den Oktober. Raschelndes Laub, erdiger Duft in der Luft, kuschelige Pullis und Tee, der den Hals wärmt. Und ab heute erlebe ich den Oktober zum dreissigsten Mal in meinem Leben. Die Rechnung ist nicht schwer: Ich werde bald 30. Genauer gesagt, in 20 Tagen. Auch wenn ich das Älterwerden nicht schlimm finde (<a href="https://steady.page/de/bananenschale/posts/82b95353-e644-4884-b4ee-9b7adeb510d3">wie in diesem Blogpost beschrieben</a>), schwingt doch eine kleine Prise Grusel mit, wenn ich an diesen Geburtstag denke. Wenn ich noch ehrlicher bin, graut es mir seit ungefähr drei Jahren davor. Und nun ist er greifbar nah. Doch was genau ist so schlimm daran, 30 zu werden? Ich habe mir in den letzten Wochen viele Gedanken dazu gemacht, die ich freilich mit meiner Leserschaft teilen möchte. Die ist übrigens zu 85,71 Prozent ebenfalls schon einmal 30 geworden.</p><p>Die Zahl dreissig assoziiere ich mit der Farbe Dunkelblau, mit Rotwein, Jazz-Musik, einem pinken Tüllkleid und mit in die Hose gestopften Hemden. Erklären kann ich das nicht genauer – es ist spontan das, was mir in den Sinn kommt. 30 bedeutet in meinem Kopf aber auch: Die Jugend ist vorbei. Jetzt bist du erwachsen. Ha. Da haben wir’s. Ich glaube, gerade Letzteres macht mir am meisten Sorgen. Wie bei Tabaluga, dem kleinen Fernsehdrachen. Der wollte auch nie erwachsen sein. Tabaluga, I feel you.</p><p>Denn wer erwachsen ist, hat sein Leben im Griff. So zumindest die Theorie. Und genau dieser Aberglaube macht mir Druck. Selbst mit 30 kann man sein Leben schliesslich nicht durchgeplant haben. Denn die Realität sieht – zumindest bei mir – anders aus. Und das bestätigen gewiss auch all jene Leserinnen und Leser, die die allseits bekannte Drei bereits am Rücken tragen, nur zu gut: Im Leben kommt sowieso alles anders, als man es plant. Leben heisst rückwärts nämlich Nebel – wir wissen von der Zukunft so gut wie nichts.</p><p>Ihr seht: In meinen 30 Jahren auf diesem Planeten sind mir bereits einige Dinge klar geworden. Die kommenden 20 Tage möchte ich deshalb den Erkenntnissen widmen, die ich in meinem Leben mehr oder weniger schmerzhaft lernen musste. Die altbekannte Bananenschale ist eben der beste Lehrer. Sie passt farblich zwar nicht unbedingt zum Herbst – auf einer Rosskastanie auszurutschen stelle ich mir aber noch zehnmal schmerzhafter vor.</p><p><strong>Und hier das Learning Nr. 1:</strong></p><p>Planen macht nur bedingt Sinn, denn 1. Kommt es meist anders und 2. als man glaubt. Doch auch wenn sich der Wind nicht steuern lässt, kann man noch immer entscheiden, in welche Richtung das Segel gesetzt wird.</p><p><a href="https://steady.page/de/bananenschale/posts">Alle Posts anzeigen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Thu, 01 Oct 2026 16:42:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Auf der Mauer, auf der Lauer]]></title>
      <description><![CDATA[Auf der Chinesischen Mauer wurde mir klar: Alles ist eine Frage der Perspektive. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gestern stand ich auf der Chinesischen Mauer. Die Stufen sind riesig, der Aufstieg ist anstrengend, doch die Aussicht auf Landschaft und Mauer nicht minder atemberaubend. Und während ich so da oben stand, wurde mir wieder einmal etwas bewusst: Im Leben ist alles eine Frage der Perspektive.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/dc6df4b2-416b-4430-9296-526434f78563">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 19:32:17 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Sprache, die alle Menschen sprechen]]></title>
      <description><![CDATA[Meine Aufenthalt in China hat mir gezeigt, welche Sprache wir alle sprechen. Ein Reisebericht.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>In ein Land zu reisen, dessen Sprache man nicht spricht, ist eine ziemliche Herausforderung. Das wird mir bei meinem aktuellen Aufenthalt in China gerade mehr als bewusst.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/e8310a63-0f32-48fb-88fe-b2ad42c177c8">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Fri, 18 Sep 2026 13:00:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Von zerploppten Luftblasen und sich öffnenden Türen]]></title>
      <description><![CDATA[Und wieder eine Absage. Das Gefühl in meiner Brust lässt sich leider nur auf gut Deutsch beschreiben: eng, schwer, beschissen. Eine Analyse.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder eine Absage. Das Gefühl in meiner Brust lässt sich leider nur auf gut Deutsch beschreiben: eng, schwer, beschissen.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/620ff646-1759-4510-9282-62e2b113deff">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 15:21:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Eine Frage des Glücks]]></title>
      <description><![CDATA[Ich hatte heute ein scheiss Glück. Und das meine ich genau so.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte heute ein scheiss Glück. Und das meine ich genau so.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/547e02fe-9e2a-4873-894d-e280d4c6af47">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 17:47:41 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Die Mücken liegen mir zu Füssen]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Spurensuche zwischen Mückennetz, nächtlichem Herumdrehen und einer unappetitlichen Erkenntnis.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die Natur ist verwirrt – und ich bin es auch. Während Petrus von heiss zu kalt, von Sonnenschein zu Sintflut wechselt, wundere ich mich, wieso es mich auf einmal an den grossen Zehen juckt. Ich hoffe inständig, dass dies im Aberglauben ein Zeichen dafür ist, dass es bald Geld auf mein Konto regnen wird. So ähnlich erzählte es mir zumindest eine Freundin, deren Oma aus der Karibik immer felsenfest von diesem Umstand überzeugt war.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/24c8092d-2333-4937-b60f-bd4697bd7ff2">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 15:58:30 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Wenn das Wöschwiib zu singen beginnt]]></title>
      <description><![CDATA[Wie aus einer Wanderung, einer Melodie und einer verrückten Idee tatsächlich ein Musical über die Schlacht bei Sempach entstand – und wie bald es auf die Bühne kommt.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Da sitze ich also beim Morgenbrotstöckli in der Wiese und blicke übers Land. Es ist ein herrlicher Tag, die Wanderung von Sempach bis hier zu diesem historischen Fleckchen, das für die meisten Touristen im Verborgenen bleibt, habe ich in vollen Zügen genossen. Ich denke an die Krieger, die hier vor etwa 640 Jahren ihr letztes Mahl vor der grossen Schlacht zu sich nahmen. Fühlten sie sich gut, hatten sie Angst oder sangen sie gar ein Lied, um die Nerven zu beruhigen und den Gemeinschaftssinn zu stärken? Wir werden es nie erfahren.</p><p>Doch das Schöne an der Fantasie ist ja, dass man es sich zumindest vorstellen kann. So summe ich plötzlich die Melodie von «Oh, what a beautiful morning» aus «Oklahoma!» vor mich hin – ein Lied, das mir, wenn ich in der Natur verweile, oftmals ins Ohr kriecht. Und da trifft es mich wie der Blitz. Worte bilden sich in meinem Gehirn und formen sich zu ganzen Sätzen. Wie durch Zauberhand passen sie genau auf die Melodie ebenjenes Liedes. «Esch das en herrleche Morge, esch das en herrleche Tag …» Ein wichtiger Bestandteil meines Musicals über die Schlacht bei Sempach hat soeben das Licht der Welt erblickt.</p><p><a href="https://steady.page/de/bananenschale/about">Mitglied werden</a></p><p>Es ist bestimmt über sechs Jahre her, seit mir eine ähnliche Idee zum ersten Mal vorschwebte. Damals war sie allerdings noch um einiges pompöser. Schliesslich wäre es unglaublich, bei der Schlachtwiese eine Bühne aufzustellen. Das Ziel: ein Freilichtmusical mit viiiieeel Drama, einer grossen Kampf-Szene und etlicher Liebeleien.</p><p>Nun ja, was nicht ist, kann ja noch werden. Und eine Light-Version dieser Idee kommt in knapp zwei Monaten tatsächlich zustande. Mir schlottern jetzt schon die Knie …</p><p>Im Rahmen der <a href="https://www.kulturlandschaftluzern.ch/">Luzerner Tage der Kulturlandschaft</a> darf ich am 17. Oktober eine Show auf die Bühne bringen, als Veranstalterin wirkt die <a href="https://kulturlaube.ch/event/musical-night-der-geist-von-sempach/">Kulturlaube Sempach</a>. Dabei steht nicht Winkelried im Zentrum, sondern ein Wöschwiib. Es erzählt von damals, von den vielen Eidgenossen, die ihr Leben liessen und ihre Liebsten zurückliessen. Die Liebe darf natürlich nicht fehlen – in Form vergilbter Liebesbriefe, die von einer innigen Liebschaft erzählen. Zudem treibt seit der Schlacht auch noch ein Geist sein Unwesen in Sempach. Gefundenes Fressen fürs Wöschwiib, das freilich eifrig von alledem erzählt.</p><p>So geschieht es also tatsächlich: Sempach, mein Heimatort, erhält sein eigenes Musical – 640 Jahre nach der eigentlichen Schlacht. Die Premiere am 17. Oktober findet passenderweise im Rathaus Sempach statt. Als Initiantin und Schauspielerin schlüpfe ich in die Rolle des Wöschwiibs, begleitet werde ich von einer weiteren Sempacherin am Klavier: Nadine Purtschert. Weitere Informationen gibt es unter <a href="http://kulturlaube.ch/">kulturlaube.ch</a> – oder selbstverständlich bei mir.</p><p>Wenn ich nicht gerade antworte, wisst ihr, womit ich beschäftigt bin: <strong>Üben.</strong></p><p><a href="https://steady.page/de/bananenschale/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANANews]]></category>
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      <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 16:00:15 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[«S’chond scho guet!»]]></title>
      <description><![CDATA[Die Sonnenfinsternis lockte nicht nur mich auf den Hügel. Doch am Ende war gar nicht der Himmel das Schönste.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>«Das dürft ihr nicht verpassen», sülzte mir die Radiomoderatorin ins Ohr, während ich mit meinem blauen Flitzer auf dem Heimweg war. Eine Sonnenfinsternis stand an. An die letzte von 1999 erinnerte ich mich nicht. Und bis zur nächsten totalen Finsternis dauert es in der Schweiz bis 2081.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/e7242e9a-188a-42a6-bfd2-e691b9002bd5">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 17:06:19 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Frühstück mit Meer(blick)]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Segelschiff, glitzerndes Meer und ein Frühstück mit Aussicht – was soll da schon schiefgehen? Ich verrate es dir. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://steady.page/de/bananenschale/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/71b13152-5180-4247-8901-2879d027d79a">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 16:22:47 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Was ich vom Meer mit nach Hause nehme]]></title>
      <description><![CDATA[Am Meer hat man immer Zeit. Doch kann man dieses Gefühl auch mit nach Hause nehmen?]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Am Meer hat man immer Zeit. Für einen kurzen Schwumm im rauschenden Wasser, für ein fruchtig-frisches Eis oder für eine gemütliche Pause im Schatten, während der Blick auf den glitzernden Wellen ruht.</p><p>«Hier zu leben fühlt sich an wie jeden Tag Ferien», sagte mir eine Frau, die ich auf einer Segeltour kennenlernte. Sie lebt hier, am Meer, mit dem Strand direkt vor der Haustür.</p><p>Während ich mir innerlich schon ein romantisches Bild von einem solchen Leben ausmale, fügt sie schliesslich an: «Doch im Sommer mag ich es nicht.» Zu viele Touristen, findet sie.</p><p>Ich mache mich klein auf dem Segelboot, denn schliesslich gehöre ich da ja auch dazu.</p><p><a href="https://steady.page/de/bananenschale/newsletter/sign_up">Newsletter abonnieren</a></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ea18468d-bded-4896-b137-2af8c7def64d/uploads/images/ngxx3xsw7j/IMG_6594.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Blick aufs Meer.</figcaption></figure><p>Und trotzdem geniesse ich genau das – so wie wohl viele andere auch – in vollen Zügen. Das Meer scheint für ein paar Tage alles leichter zu machen. Hier ist man frei, kann sich neu erfinden. Man lacht mehr, schlemmt Eis, schaut den Wellen stundenlang zu oder liest noch eine Seite im Buch, obwohl es längst Zeit wäre aufzubrechen. Man geniesst, entspannt und scherzt.</p><p>Denn am Meer hat man dafür immer Zeit.</p><p><a href="https://steady.page/de/bananenschale/about">Mitglied werden</a></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/ea18468d-bded-4896-b137-2af8c7def64d/uploads/images/g5owneysgb/IMG_6349.jpeg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Ein Foto vom Eis machen, auch wenn es bereits schmilzt? Am Meer hat man dafür immer Zeit.</figcaption></figure>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 15:48:40 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mit Gartenschere durchs Sommerloch]]></title>
      <description><![CDATA[Sommerloch? Dann schneide ich eben Büsche.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Gut erzogene Kinder helfen zuhause mit. So war das jedenfalls bei mir. Laub rechen, Platten von Moos befreien, Büsche schneiden – ein Eigenheim macht eben Arbeit. Mit dem Älterwerden kommt die Erkenntnis: Man weiss nie, wozu man so etwas im Leben noch brauchen kann.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/c487606e-4599-4d84-886c-eaf260311fd5">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Sun, 26 Jul 2026 05:51:25 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Hilfe, ich bin ein Bünzli]]></title>
      <description><![CDATA[Ich sass im Wald, als mir plötzlich klar wurde: Ich mutiere zum Bünzli. Eine Kolumne mit Alphorn.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Heute Mittag machte ich mich auf den Weg in den Wald, um dort wie immer meinen Lunch zu geniessen. Unterwegs höre ich meist einen Podcast oder ein Hörspiel und stapfe dabei über Stock und Stein. So sass ich auch heute wenig später auf einem Bänkli, leerte die Sauce über meine Salat-Bowl und lauschte, wie mir im Podcast zwei junge Amerikanerinnen erklärten, weshalb es wichtig sei, sein Geburtshoroskop zu analysieren.</p><p>Plötzlich hielt ich inne. Was war das für ein lautes Geräusch, das ich da im Hintergrund vernahm? Ein kurzer Blick nach rechts – ich musste mich noch ein wenig nach hinten beugen, um an der grossen Eiche vorbeischauen zu können – brachte Klarheit. Ein Alphornspieler hatte sein Instrument ausgepackt und liess ein paar Töne durch den Wald hallen. Er war umringt von einer Schar Wanderer, die hier wohl gerade ihre Rast einlegten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/62b9d080-b615-42ad-96b6-99b98fee2301/uploads/images/bc5yrkhrn5/tempImageTbU8fA.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Schlechtes Bild, dafür schöne Töne: ein Alphornspieler mitten im Wald.</figcaption></figure><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/62b9d080-b615-42ad-96b6-99b98fee2301">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 17:20:36 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Na bravo!]]></title>
      <description><![CDATA[Manche Filmsprüche begleiten einen ein Leben lang. Einer davon hat sich in der vergangenen Woche als erstaunlich treffender Kommentar zu meinem Alltag erwiesen.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Filme, die man als Kind geliebt hat, begleiten einen das ganze Leben lang. Davon bin ich überzeugt. Bei mir sind es allerdings weniger die Filme selbst als vielmehr ihre legendären Sprüche, die mir im Alltag immer wieder in den Sinn kommen.</p><p>Der Spitzenplatz meiner persönlichen Favoritenliste gehört dabei dem Ausdruck «Na bravo» aus der legendären Sissi-Trilogie. Meist ist es Erzherzogin Sophie (oder ihr Gatte wie auch der Sohn), der das «Na bravo» so elegant und sarkastisch über die Lippen rutscht, wie es wohl nur die Österreicher können. Der Ausdruck ist auch deshalb so liebenswert, weil er vornehmer ist als ein schlichtes «So eine Schei**e». Zudem verleiht das gerollte österreichische R dem Ganzen eine ordentliche Portion Pfeffer. Das ist immer gut.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/de603f37-ff35-4d08-8b07-8d7b2cfc546d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Sun, 12 Jul 2026 17:30:23 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Journalismus im Bikini – natürlich bananengelb]]></title>
      <description><![CDATA[Ein Interview am See, zehn Jahre Lokaljournalismus und die Erkenntnis, dass Geschichten nicht weniger wichtig sind als Karriereleitern.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Sommer feiere ich mein 10-jähriges Berufsjubiläum im Journalismus. 2016 habe ich nämlich mein Praktikum beim lokalen Blättli begonnen. Danach folgte ein Studium, freie Mitarbeit, verschiedene Redaktionen und Abstecher in ferne Berufswelten (und Länder). «Hoch hinaus» ging es in meiner «Karriere» aber rückblickend nie. Sicherlich auch deshalb, weil ich immer wieder andere Wege ausprobierte. Aber wisst ihr was? Eigentlich ist mir das ziemlich schnurz.</p><p>Was ich liebe, sind Geschichten. Und die finden sich – mein Blog ist der beste Beweis – im Alltag ganz normaler Menschen. Deshalb blieb ich dem Lokaljournalismus all die Jahre treu. Doch eine Sache habe ich bis heute vergeblich versucht: journalistische Arbeit in den Zeitraum zwischen 8 und 17 Uhr zu packen. Termine, wichtige Anlässe und das Leben kommen einem dabei nämlich meistens dazwischen. Und manchmal küsst einen die Muse eben ungeplant.</p><p>So war es auch letzte Woche. Zwischen Ferienstart und Packstress fand mein Interviewpartner nur am Samstag Zeit, mir telefonisch einige Fragen zu beantworten. «Kein Problem», meinte ich spontan, denn ich war sehr an seiner Geschichte interessiert.</p><p>Nun ja. Am Samstag war es dann wieder über 30 Grad heiss. Ergo: Der See rief. Geduldig wartete ich zuhause auf den Anruf am Nachmittag, der sich schliesslich auf «nach 15 Uhr» verschob, wie mir der Interviewpartner per SMS mitteilte. Als der Zeiger auf 15.30 Uhr stand, bestieg ich das Velo trotzdem. Ich sass nämlich schon längst im Bikini – bananengelb, versteht sich – auf dem Sofa und starrte aufs Handy, in der Hoffnung, es würde gleich schellen.</p><p>Am See angekommen, hatte ich mich gerade auf dem Tüechli ausgebreitet und verköstigte mit einer Freundin ein paar Wassermelonenschnitze, als es tatsächlich schellte. Und siehe da: Es war der Interviewpartner.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/46f836e8-9668-43e5-a226-722db64f1b88/uploads/images/kt5e3xqi7o/mary-borozdina-A1uoohV1juE-unsplash-2.jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Wassermelonen sind übrigens ein guter Snack während eines Telefoninterviews. Habe ich letztens herausgefunden. (Foto: Mary Borozdina/Unsplash)</figcaption></figure><p>Ich war natürlich vorbereitet und zog flink Unterlagen, Stift und Papier aus meiner Badetasche. So führte ich also zwischen Schilf, Badegästen und kühlem Nass ein Interview. Zwischendurch brüllte ein Kind im Hintergrund (es wollte noch nicht heim), hie und da stahlen heransausende Bremsenviecher meine Aufmerksamkeit (sie wollten mein Blut). Doch weder für mich noch für meinen Interviewpartner war das ein Problem. Er freute sich sehr darüber, dass ich mich für seine Geschichte interessierte. Das Gespräch war angeregt, und ich genoss sowohl den Sonnenschein als auch die Einblicke in ein Leben, das nicht mein eigenes ist.</p><p>Da wurde mir wieder einmal bewusst, wie viele Facetten der Journalismus hat. Und ob man nun übers Weltgeschehen oder Geschichten «vo do» berichtet – die Hauptsache ist doch, dass man sich Zeit für die Menschen nimmt, die etwas zu erzählen haben, dabei genau hinhört und zwischen Terminen und Druckstress nicht vergisst, auch selbst das Leben zu geniessen.</p><p>Ein schönes Fazit aus zehn Jahren Journalismus.</p><p><a href="https://steady.page/de/bananenschale/about">Jetzt Mitglied werden 🍌</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 16:33:09 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Im Wald mit Heinrich Hoffmann]]></title>
      <description><![CDATA[Ein offener Brief an Heinrich Hoffmann. Verfasst nach einem traumatisierenden Zwischenfall im Wald.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Heinrich</p><p>Mit deinem «Struwwelpeter» hast du echt so manches Kind traumatisiert. Es tut mir leid, dir dies so direkt mitteilen zu müssen. Irgendjemand musste es ja tun.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/88a6b256-a721-4df1-93eb-1b2a145e6aef">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 17:03:21 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Franigarafälle oder «Crying at the Flughafen»]]></title>
      <description><![CDATA[Warum die Franigarafälle diese Woche ihren Rekordpegel des Jahres 2026 erreichten. Keine Sorge, es ist eine humorvolle Kolumne. Ich schwör. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Das Leben ist manchmal schon eine Nummer für sich.</p><p>Diese Woche kam mir in einer ziemlich ungemütlichen Situation der Song «Crying at the Discoteque» von Alcazar in den Sinn. Nur hat sich der Text in meinem sarkastischen Gehirn einfach umgeformt zu «Crying at the Flughafen».</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/08bb5dc4-a8f1-4f7b-80aa-e7fa00ec4a1d/uploads/images/rg6zoiy5ot/IMG_4713.PNG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>«Crying at the Flughafen», aber Hauptsache, das Kafi schmeckt.</figcaption></figure><p>Ich sass nämlich am Flughafen Zürich im Café und weinte, weinte, weinte … Wieso? Bei Verabschiedungen öffnen sich bei mir immer alle Schleusen. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob jemand für wenige Tage oder drei Monate verreist – mein Herz reagiert aus Prinzip immer ungefähr gleich dramatisch.</p><p>Aber von vorn:</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/08bb5dc4-a8f1-4f7b-80aa-e7fa00ec4a1d">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 15:36:48 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ich darf das, ich bin alt]]></title>
      <description><![CDATA[Manche Dinge traut man sich erst, wenn man alt genug ist. Eine Kolumne über Stockenten, Vorurteile und die Vorteile des Alters.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Älter werden ist nicht immer leicht, das muss ich nun doch einmal zugeben. Und das, obwohl ich eigentlich eine Verfechterin des Spruchs «Älter werden ist ein Privileg» bin. Aber wenn morgens der Rücken zwickt und abends die Knie pochen – spätestens dann wird auch mir klar: Älter werden ist in gewissen Dingen halt doch ein klein wenig scheisse.</p><p><strong>Und nun kommt das Aber</strong>, was aufgrund des Titels dieser Kolumne bereits zu erahnen ist: Wenn ich so darüber nachdenke, hat das Älterwerden nämlich doch mehr Vor- als Nachteile. Einerseits wächst man, so scheint es mir zumindest, irgendwie in den eigenen Körper hinein. Was früher noch unproportional wirkte, finde ich heute eigentlich ganz okay. Ausserdem kennt man sich und – fast noch wichtiger – die eigenen Grenzen bereits gut. So kann man abwägen, für sich einstehen und (meist) die richtigen Entscheidungen treffen. (Wobei falsche Entscheidungen natürlich auch zum Leben dazugehören. Aber das wäre Stoff für eine eigene Kolumne …)</p><p>Und letztens habe ich noch einen weiteren Vorteil des Älterwerdens am eigenen Leib erfahren: Älter werden ist nämlich eine prima Ausrede. Wenn nicht sogar eine der besten. Zum Beispiel fürs frühe Schlafengehen. Oder wenn man sich an einem Anlass nicht verkleiden will, obwohl es auf der Einladung verlangt wird. Oder – Achtung, jetzt kommt&#39;s – für Dinge, die man schon lange einmal tun wollte, sich aber nie getraut hat, weil das doch ganz klar etwas ist, was nur die «Alten» machen.</p><p><strong>Bei mir war das</strong></p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/82b95353-e644-4884-b4ee-9b7adeb510d3">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 15:15:45 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Der Mai und die Erleuchtung in Bananengelb]]></title>
      <description><![CDATA[Deine Liebsten unterstützen dich sogar dann, wenn du scheisse singst. Das habe ich diesen Mai gelernt. 🍌]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Erfrischend umspielt das Wasser meine Knöchel. An diesem Tag habe ich nur einmal geschwitzt. Nun den Alltag im See abzuspülen, fühlt sich wunderbar an. Mein Blick gleitet über die Wellen, das Schilf, die Badenden und die Bäume, die ihre Äste bis ins Wasser hängen lassen. Eine leichte Brise streicht mir um die Ohren, während ich Schritt für Schritt tiefer in den See hinauswate.</p><p><strong>Endlich wieder ins Wasser.</strong></p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/08502230-1463-4f72-b78d-253d8d99b207">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Sun, 31 May 2026 19:51:51 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[London Marathon mit Folgen]]></title>
      <description><![CDATA[Ich war am London Marathon. Jetzt habe ich den Bananensalat. Ich stehe nämlich mit Startnummer zwischen Menschen, die eindeutig wissen, was sie tun.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Diese Bananenschale habe ich mir selbst in den Weg gelegt.</p><p>Vor zwei Wochen noch stand ich morgens gemeinsam mit meiner Schwester als Zuschauerin an der Bande anlässlich des <strong>London Marathons</strong> am Embankment Pier. Die Sonne schien, der Kaffee floss und die Stimmung erreichte bald ihren Zenit. Wie durch Zufall wurde ich Zeugin von Marcel Hugs sechster Siegesserie der Rollstuhlathleten auf Londoner Boden. Der Jubel unsererseits war natürlich gross – insbesondere, als 15 Minuten später auch Catherine Debrunner vorbeizog und mit Blick auf die letzten Kilometer Richtung Ziel davonschoss. Bei so viel Schweizer Power rutschte mir das <strong>«Hopp hopp hopp»</strong> unweigerlich über die Lippen – womit ich mich unter all den britischen Zuschauenden definitiv als Schweizerin outete.</p><p>Aber wisst ihr was? Das war natürlich absolut kein Problem. Die Stimmung vor Ort am London Marathon ist einmalig, etwas Vergleichbares habe ich an einem Sportevent noch nicht erlebt. Als dann nach und nach die Läufer – allen voran Weltrekord-Maschine Sabastian Sawe – an mir vorbeisprinteten, verdichtete sich auch die Masse in den Zuschauerrängen immer mehr.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a8774c7-7af5-4e1b-9ed5-9e57c0cb769b/uploads/images/dacm7topg7/tempImagetE9MWh.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Läufer am London Marathon."/><figcaption>Die Spitze des London Marathons – und ich ganz vorne an der Bande.</figcaption></figure><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a8774c7-7af5-4e1b-9ed5-9e57c0cb769b/uploads/images/op5n3j6utp/tempImagedny4H2.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Im roten Dress: der Kenianische Läufer Sabastian Sawe. Marathon-Maschine und Weltrekordhalter.</figcaption></figure><p><strong>Und ich stand ganz vorne an der Bande. </strong>Mit der Zeit spürte ich, wie sich die Menschen dicht hinter mich drängten. Ein kurzer Blick über die Schulter: ein einziges Menschenmeer. Kein Wunder, die fast 60’000 Finisher lockten nämlich rund 800’000 Zuschauerinnen und Zuschauer an, die aus voller Kehle anfeuerten.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a8774c7-7af5-4e1b-9ed5-9e57c0cb769b/uploads/images/6pmtb76jy4/tempImageYKc6lZ.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Menschenmasse beim Embankment Pier anlässlich des London Marathons."/><figcaption>Das Menschenmeer beim Embankment Pier.</figcaption></figure><p>Nicht nur ihre eigenen Schützlinge übrigens. Die Briten sind schon ein gspässiges Volk. <strong>Kaum entdeckte jemand einen Namen auf T-Shirt oder Startnummer, ging das Rufen los: <em>«Go on Tim, you’ve got this Rachel, almost there Amy, you’re doing great Jack!»</em> </strong>Und wer besonders rücksichtsvoll war, kündigte den Lärm sogar noch höflich an, damit man sich innerlich kurz auf die akustische Explosion vorbereiten konnte.</p><p>Per App konnten die Zuschauenden die Teilnehmenden nämlich tracken. Einige reisten ihren schwitzenden Freundinnen, Freunden und Familienmitgliedern per Tube (sofern man diese aufgrund der Menschenmassen betreten konnte) hinterher, um ihre bunt bemalten Schilder an mehreren Streckenabschnitten hochzuhalten. So etwas habe ich wirklich noch nie gesehen. <strong>Die spinnen, die Briten – aber genau das macht es grossartig.</strong></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a8774c7-7af5-4e1b-9ed5-9e57c0cb769b/uploads/images/w7gdjnptgs/tempImage0fK4Dz.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Blick von Oben auf den London Marathon."/><figcaption>Blick von oben durch die Blätter auf den London Marathon beim Embankment Pier.</figcaption></figure><h2>Zurück in der Schweiz</h2><p>Fast forward ein paar Tage später, zurück in der Schweiz. Und keine Sorge, jetzt kommt keine <em>«ich-bin-Ende-20-und-laufe-deshalb-ebenfalls-einen-Marathon»</em>-Anekdote.</p><p>Es ist eher so: Das Lauf-Fieber hat mich nach dem prägenden Erlebnis in London auch erwischt, das stimmt. <strong>Also schnüre ich mir nach meiner Rückkehr die Asics, gehe raus, jogge los und bin kurz erstaunt. Denn das alles funktioniert noch verdächtig gut. </strong>Doch wenig später melden sich die Knie zurück und am nächsten Tag folgt noch der Muskelkater. Kurzum, mein Körper meint: <em>«Ehm Fräulein, calma calma bitte.»</em></p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a8774c7-7af5-4e1b-9ed5-9e57c0cb769b/uploads/images/ftjn73wpvn/IMG_3163.PNG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Joggerin."/><figcaption>«Hang-loose», das dachten wohl auch meine Knie. Aber super Foto, moll.</figcaption></figure><p><strong>Mir scheinbar egal, denn eine weitere Woche später melde ich mich mit zwei Freunden für einen Dorf-Lauf an.</strong> Run4Fun – klingt harmlos genug. Auf dem Weg zur Startnummernausgabe frage ich mich dann doch kurz, warum genau ich mir das freiwillig antue. Meinen beiden Compagnons geht es ähnlich, aber wir ziehen es durch.</p><p>Sportliche 15 Minuten vor dem Start holen wir unsere Nummern ab und reihen uns hinten ein. Rundherum lauter durchtrainierte Menschenkörper, die aussehen, als hätten sie die Run4Fun-Strecke – die Profis laufen nämlich über 10 Kilometer – schon vor dem Zmorge gemacht. Ich versuche, optimistisch zu wirken. Ein Rückzug ist jetzt keine Option mehr, das wäre nämlich noch viel unangenehmer.</p><p>Das Startsignal erklingt. Los geht’s.</p><p>Nach ein paar hundert Metern merke ich, wie unangenehm mir diese (L)Aufmerksamkeit eigentlich ist. <strong>Menschen, die klatschen. Menschen, die schauen. Menschen, die darauf warten, dass sie den abgesperrten Weg wieder passieren dürfen. </strong>Nach fünf Kilometern wird es nicht besser. Das Dorf jubelt nach wie vor, im Vergleich zu London aber zurückhaltend. Ehrlich gesagt bin ich darüber nicht einmal unglücklich.</p><p>Während ich im Ziel darauf warte, dass mein Gesicht wieder zu seiner normalen Farbe übergeht, schweifen meine Gedanken ab. <strong>Ich denke an London, an diesen Marathon, an die fast 60’000 Menschen, die sich freiwillig 42,195 Kilometer antun. Und dann noch 800’000 Leute, die dabei zuschauen, wie andere schwitzen und zusammenbrechen.</strong></p><p>Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, an der Bande zu stehen, zu klatschen und zu rufen. Sich über fremde Leistungen zu freuen, ohne selbst dabei zu kollabieren. Ich glaube, ich bleibe erstmal genau dort: an der Seite der Strecke, mit schmerzenden Handflächen statt Puls auf 180 und gönne mir danach eine ruhige Jogging-Runde im Wald. Ohne Startnummer und – noch wichtiger – ohne Publikum.</p><p>Im nächsten Jahr soll der Marathon in London übrigens über zwei Tage stattfinden, mit Platz für sage und schreibe 100’000 Teilnehmende. Weltweit haben sich laut <a href="https://www.theguardian.com/sport/2026/may/05/london-marathon-record-applications-2027-race">the Guardian</a> schon 1’338’544 Leute beworben. <strong>Ich wünsche ihnen bereits jetzt viel Spass. Und den Knien ebenfalls.</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/0a8774c7-7af5-4e1b-9ed5-9e57c0cb769b/uploads/images/dacm7topg7/tempImagetE9MWh.png?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Thu, 07 May 2026 16:09:57 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Mein Buch erwacht aus dem Dornröschenschlaf]]></title>
      <description><![CDATA[Ich habe ein Buch geschrieben. Vor zwei Jahren. Seither vegetiert es auf meinem Desktop vor sich hin. Aber nicht mehr lange. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe ein Buch geschrieben. Vor zwei Jahren. Seither vegetiert es auf meinem Desktop vor sich hin, als würde es sich dort durch Zauberhand selbst veröffentlichen. Damit ist jetzt Schluss. Und ja, das ist – mal wieder – eine Ansage.</p><p>Wäre das hier ein Werbespot, hiesse es so: «Jetzt ist Schluss mit Warten. Nimm das Buch selbst in die Hand. Alles ist möglich, du musst nur beginnen.»</p><p>Ich nehme mir vor, diesen Trailer ab jetzt täglich in meinem Kopf abzuspielen. <em>«Nützt&#39;s nüt, so schadt&#39;s nüt»,</em> wie wir Schweizer sagen.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/976b8f1f-4eed-4d8b-baf0-b844ecdd54c1/uploads/images/htx3i7f3zz/6938BDE2-FAF0-4E2F-B801-820DC8359709.JPG?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Tee, Kaffee, Snacks und mein Laptop: So sass ich jeweils im Café Paddington und schrieb über meine Erlebnisse in London.</figcaption></figure><p>In meinem Buch geht es übrigens um meine Zeit in London (hier wäre dann der Dirty-Dancing-Track angebracht: «I had the time of my life», obwohl nicht immer alles so romantisch ablief, aber mehr dazu liest Du in meinem Buch).</p><p>Zeit in London? Hä? Lass es mich erklären: Nach der Pandemie habe ich mir meinen Traum erfüllt und mich für eine Musicalausbildung beworben. England hatte es mir schon immer angetan, so war es naheliegend, dass London für dieses Vorhaben genau der richtige Ort war. Dass ich tatsächlich einen Ausbildungsplatz erhalte, war dann doch eine Überraschung – die ich aber mit offenen Armen begrüsst habe. Die darauffolgenden, ereignisreichen Monate bescherten mir so manchen Schreibstoff. Ganz im Sinne von «hoppla, diese Bananenschale habe ich ja vollkommen übersehen». Und «Platsch» landete ich auf der Rolltreppe Richtung Untergrund, im Stepp-Unterricht, im prasselnden Regen oder der Krönung von King Charles II. auf dem Hintern.</p><p>Tja, was soll ich sagen. Daraus ist jedenfalls ein Buch entstanden. Und das schlummert seither auf meinem Desktop.</p><p>Aber nicht mehr lange.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/976b8f1f-4eed-4d8b-baf0-b844ecdd54c1/uploads/images/4m4ljymctw/tempImagetMnGVP.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><figcaption>Ein sonniger Tag in London – die Stadt, die mein Herz gestohlen hat.</figcaption></figure>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANANews]]></category>
      <media:content type="image/jpeg" url="https://assets.steadyhq.com/production/post/976b8f1f-4eed-4d8b-baf0-b844ecdd54c1/uploads/images/htx3i7f3zz/6938BDE2-FAF0-4E2F-B801-820DC8359709.JPG?auto=format&amp;h=787&amp;w=1400&amp;fit=fill&amp;fm=jpg&amp;crop=faces" medium="image"/>
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      <pubDate>Wed, 22 Apr 2026 17:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[In Lucerne we don’t say «Löwenzahn» – we say «Söiblueme»!]]></title>
      <description><![CDATA[Warum Löwenzahn «Söiblueme» heisst – und was das mit fetten Bienen zu tun hat.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Die letzten Tage ist die Natur förmlich explodiert: Obstbäume blühen, Wiesenschaumkraut ziert die Felder, und die Hügel leuchten in strahlendem Gelb. Nein, hier geht es nicht um fette Bienen, die man von weitem sieht (hehe), sondern um die «Söiblueme»!</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd0cd006-d677-4ba7-8d58-409b403c2f5e/uploads/images/nyknko2he7/tempImagernsHtf.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Wiese mit Löwenzahn und Schatten einer Person."/><figcaption>Freude herrscht!</figcaption></figure><p>Unweigerlich frage ich mich: Wie kommt es, dass in meinen Breitengraden aus dem uns allen bekannten Löwenzahn die «Söiblueme» – wörtlich «Schweineblume» – wurde? Weder Farbe noch Form erinnern mich nämlich an ein solches, grunzendes Tier.</p><p>Meine Mission ist klar: Ich will dem kuriosen Namen auf den Grund gehen. Hier sind sechs mögliche Erklärungen für diese erstaunliche Wortschöpfung.</p><h2>Grund Nr. 1: Sie versaut die grüne Wiese.</h2><p>Wer ihn einmal hat, wird ihn fast nicht mehr los. Der Löwenzahn bleibt da wo er ist – egal, ob Wiese, Weg oder Strasse. So kommen wir auch schon zum zweiten Punkt:</p><h2>Grund Nr. 2: Sie versaut den Asphalt.</h2><p>Dem Löwenzahn ist es egal, ob seine Samen dem Asphaltboden zum Opfer fallen. Sie wachsen nämlich trotzdem und durchbrechen damit sogar Stein. Saugeil.</p><h2>Grund Nr. 3: Wer eine «Söiblueme» erblickt, will sich in der Wiese wälzen wie eine Sau.</h2><p>So geht es übrigens auch mir, während ich diese Zeilen schreibe. Und das, obwohl mir die Pollen wohl den ganzen Nachmittag «versauen» werden.</p><figure><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/cd0cd006-d677-4ba7-8d58-409b403c2f5e/uploads/images/66iagszpht/tempImageMShFei.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt="Frau am Laptop auf Wiese."/><figcaption>May I present to you: Mein Büro des Tages, die Wiese.</figcaption></figure><h2>Grund Nr. 4: Bienen finden die Pflanze saumässig geil.</h2><p>Kann ich irgendwie verstehen.</p><h2>Grund Nr. 5: Blüte und Stängel versauen die Kleidung.</h2><p>Wer hat als Kind auch die Backen mit Blüten gelb gefärbt? Die dichten Löwenzahnblüten eignen sich nämlich perfekt dafür. Bei einer kurzen Recherche habe ich übrigens herausgefunden, dass manche Menschen damit sogar Wolle und Seide färben. Werde ich testen. Irgendwann mal. Vielleicht.</p><h2>Grund Nr. 6: Samen sauen bei Wind.</h2><p>Klingt, negativ, dabei ist es einfach nur schön anzusehen. Eine klassische Pusteblume, die uns daran erinnert, dass Schönheit oft in den kleinen Dingen steckt.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Thu, 09 Apr 2026 08:58:33 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bergauf mit Sturschädel]]></title>
      <description><![CDATA[Meistens merkt man erst zu spät, dass man im falschen Gang unterwegs ist. Im Leben ist das leider nicht anders.]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal fühlt sich das Leben an wie ein Fahrrad ohne richtige Gangschaltung. So geht es zumindest mir. Klar, bergab ist das Ganze kein Problem. Doch kaum nähert man sich der ersten Steigung, wird das Strampeln schwer und die Schenkel brennen.</p><p>Das wurde auch mir neulich schmerzlich bewusst, als ich mich mit Kamera, Stativ und einer Vision im Gepäck auf den Weg in die Natur machte. Unter mir: mein Drahtesel mit seiner doch eher sperrigen Gangschaltung.</p><p>Das Wetter war fantastisch und einem perfekten Nachmittag stand eigentlich nichts im Wege. Tat es dann aber leider doch.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/2f4e7f4d-6430-45d8-9148-4b681238fc62">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Tue, 24 Mar 2026 10:57:12 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[London-Diaries: die Pub-Tour]]></title>
      <description><![CDATA[Eine Pub-Tour zu buchen, hat sich aus drei Gründen gelohnt: 1.: neues Viertel kennengelernt. 2.: leckere Biersorten probiert. 3.: neue Hoffnung auf ein Happy End. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Hat sich echt gut angefühlt. Zu sagen, dass ich Autorin bin. Stimmt ja auch, schliesslich verdiene ich mit dem Schreiben mein Geld. Dass dies so ist, konnte der Nordmerikaner, mit dem ich letztens im Pub vier Bier trank, kaum glauben.</p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/cf65aa0c-f6ba-41d4-a9de-bb5cd096678b">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 14:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Ich glaub, mein Dach pfeift]]></title>
      <description><![CDATA[Wie jeden Morgen stand ich heute auf, öffnete das Fenster und widmete mich anschliessend der Katzenwäsche im Badezimmer. Beim Bürsten der Haare hielt ich plötzlich inne.…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Wie jeden Morgen stand ich heute auf, öffnete das Fenster und widmete mich anschliessend der Katzenwäsche im Badezimmer. Beim Bürsten der Haare hielt ich plötzlich inne. Aus meinem Zimmer zwitscherte und pfiff es ohne Unterbruch.</p><p>«Ja ist das denn möglich?!», dachte ich mir, während meine Hirnsäfte langsam in Schwung kamen und mein Herz einen Freudengumper machte. Mit halb gekämmten Haaren watschelte ich vom Badezimmer zurück ins Schlafzimmer und steuerte zielstrebig aufs Fenster zu. Tatsächlich. Die Vögel pfiffen wieder von den Dächern. Ein Strahlen breitete sich auf meinem Gesicht aus. Der Frühling naht.</p><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/e9f2aac6-6165-4931-a89e-366b11c2d523/uploads/images/en4pisq4z3/Ich_glaub_mein_Dach_pfeift.png?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Diesem Moment habe ich lange entgegengefiebert. Bereits beim Anblick der ersten Schneeglöggli und Primeli, die in den letzten Wochen aus dem Boden sprossen, wurde mir warm ums Herz. Da konnte ich sogar über die fliegenden Pollen der Haselsträucher gnädig hinwegsehen. Doch jetzt, mit der Rückkehr der Zugvögel, ist es endlich Zeit, den Frühling langsam zu begrüssen.</p><p>Ein Blick in die <a href="https://www.vogelwarte.ch/de/entdecken/beobachten/fruhlingszug/">Statistik der Schweizerischen Vogelwarte</a> bestätigt die Vorfreude: Star, Rotmilan, Kiebitz und Ringeltaube kehren Ende Februar zurück. Also jetzt – juhui! Ob die Ringeltauben auch in diesem Jahr ihr Nest in der Kiefer im Garten meiner Mutter beziehen? Updates folgen.</p><p>Spätestens Anfang März treffen dann Singdrossel, Bachstelze und Feldlerche ein. Auch den Storch zieht es dann theoretisch zurück ins schweizerische Mittelland – wobei in meinem Wohnort eine Gruppe Störche das Land gar nicht erst verlassen hat (ein Thema für sich) und ein Pärchen kürzlich wieder ein altbekanntes Nest bezog. Ich bin also nicht die Einzige, die von Frühlingsgefühlen übermannt wird. Die längeren Tage treiben auch bei den daheimgebliebenen Singvögeln die Hormone in die Höhe: Ihr sonores Geträller, das uns jetzt begleitet, zeugt von fleissigem Flirten mit den Weibchen.</p><p>Noch bis Mitte Mai dürfen wir uns nun Woche für Woche über weitere gefiederte Rückkehrer freuen. Bis zum Wonnemonat gibt es also laufend Grund zum Feiern.</p><p>So ging auch ich heute morgen beschwingt meines Weges, freute mich über die Frühlingsboten und pfiff kurzerhand selbst ein bisschen vom Dach.</p><p><a href="https://steady.page/de/bananenschale/posts">Alle Posts anzeigen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnotizen]]></category>
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      <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 07:01:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Januar: Das war so nicht geplant.]]></title>
      <description><![CDATA[Winterwunderland, Sonnenschein und ein leerer Terminkalender – besser hätte es am ersten Wochenende des Jahres kaum sein können. Ein Rückblick. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><em>Ein Rückblick auf mein erstes Abenteuer des Jahres.</em></p><p><strong>Winterwunderland, Sonnenschein und ein leerer Terminkalender – besser hätte es am ersten Wochenende des Jahres kaum sein können. Von der Abenteuerlust gepackt machte ich mich auf, dick eingepackt mit Wollmütze und Daunenjacke, die verschneite Natur zu erkunden.</strong></p><p><a href="https://steady.page/55dfacdd-cddb-4e54-9caa-bb8575aa36ca/posts/40624bd5-a490-42ad-a6ec-ed46a79a39ed">Auf Steady weiterlesen</a></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:41:37 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Fasnachtsmomente (und Konfetti), die bleiben]]></title>
      <description><![CDATA[Auf dem Weg zur Arbeit spaziere ich durchs Dorf, über mir flatterten bunte Bändel einsam im Wind. Plötzlich entdecke ich ein Konfetti. Der letzte Rest vom Fasnachtsfest…]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Donnerstagmorgen. Auf dem Weg zur Arbeit spaziere ich durchs Dorf, über mir flattern bunte Bändel einsam im Wind. Im Kopf klingen jene Melodien, die ich während der letzten Tage mit der Guuggenmusig zum Besten gab. In den Fersen spüre ich noch einen dumpfen Schmerz – doch hey, im Vergleich zu den unbezahlbaren Momenten und den Gesprächen mit neuen und alten Freunden ist das eine Nichtigkeit.</p><p>Plötzlich erblicken meine müden Augen ein einsames Konfetti am Strassenrand – zack, das Kopfkino beginnt… </p><p>Vor einer Woche tätigte ich die letzten Handgriffe am Kostüm und war gespannt wie ein Pfeilbogen, was mich die nächsten Tage wohl erwarten würde. Dann der wohl wichtigste Feiertag der fünften Jahreszeit, der Schmudo, an dem die Fasnacht ihren ersten Höhepunkt erreichte. Es folgten fasnächtliche Geburtstage von Freunden, das Bier mit dem Chef, die Polonaise durch die Dorfbeiz und das eine oder andere Wiedersehen mit alten Fasnachtsbekanntschaften. Der Umzug durchs Nachbarsdorf bei bestem Wetter – ein wahres Wunder, wenn man die garstigen Vorhersagen bedenkt – war ein weiterer Prachtsmoment. Da störte mich auch das Konfetti, das sich unterwegs in mein Getränk verirrte und an dem ich mich grässlich verschluckte, keineswegs. Fasnächtlerin mit Leib und Seele eben!</p><p>Mit dem Aschermittwoch ging die Fasnacht 2026 in die Geschichte ein. Einmal mehr erwies sich die fünfte Jahreszeit als Luzerner Brauchtum, das Generationen verbindet. So standen Jung und Alt gemeinsam auf dem Umzugswagen, stimmten in der Kafistube zu einem Tänzchen ein und bliesen den Marsch auf den viel zu kleinen Bühnen aus Europaletten.</p><p>Zugegeben, für den einen oder anderen mag die Fasnacht wie ein Saufgelage wirken. Doch letztendlich hat es jeder selbst in der Hand, wie wild man es treiben möchte (solange niemand zu Schaden kommt). Und wenn ich ehrlich bin: Sehe ich ein Konfetti, denke ich nicht an die Besoffenen, die sich nicht im Griff haben. Nein, ich denke an all die Fasnächtler, die monatelang an ihrem Kostüm basteln, Ideen sammeln, Fäden in der Wohnung verteilen, Partys organisieren, sich die Lippen wund proben, unendlich viel Zeit investieren, nur um während einer Woche gemeinsam den Winter zu vertreiben – ob mit Umzugswagen, als kleine Gruppe, Privatperson oder Guuggenmusig. Denn darum geht es doch letztendlich an der Luzerner Fasnacht: Nach der dunklen Jahreszeit wieder zusammenzukommen, den Körper mit einem ordentlichen Schwung Lebensfreude zu füttern und ihn am nächsten Tag wieder mit minus 10% Energie auf die mit Konfetti bedeckte Strasse zu schicken. Das gibt einer Seele mehr, als man vielleicht ahnt.</p><p>Nun sitzen die Narren aber vorerst wieder brav am Pult, auf dem Traktor, im Schulzimmer oder in der Arztpraxis und gehen ihrer gewohnten Tätigkeit nach. Dabei tun sie so, als wäre nichts gewesen. Mit müden Augen, rauchiger Stimme und einem Lächeln auf den Lippen, während sich das eine oder andere einsame Konfetti in den verborgenen Winkeln der Wohnung versteckt. Dort wartet es darauf, im Sommer entdeckt zu werden.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAbenteuer]]></category>
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      <pubDate>Thu, 19 Feb 2026 14:46:00 +0000</pubDate>
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    <item>
      <title><![CDATA[Hey 2026 – «What’s going on!?»]]></title>
      <description><![CDATA[Ich mache Sport, esse gesund, habe den toxischen Job verlassen und erfülle mir meine Träume. Und trotzdem frage ich mich: «What’s going on?» Eine Kolumne. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich mache Sport, esse gesund, habe den toxischen Job verlassen und erfülle mir meine Träume. Und trotzdem frage ich mich: <em>«What’s going on?» </em>Eine Kolumne über innere Unruhe in einer äusserlich chaotischen Welt.</strong></p><p>Der Song «What’s Up» von 4 Non Blondes ist aktuell meine Hymne an die Welt: «And I scream from the top of my lungs: What’s going on?!»</p><p>Das Jahr hat wieder grandios angefangen. Chaos und Inferno überall. Schreckliche Schicksale, klick-geile Medien, gestörte Machthaber und ein Wetter, das Anfang Januar selbst hirnlose Verkehrsteilnehmer zuverlässig ins Verderben führte. Eigentlich sollte einen das ja beruhigen, denn gemessen an all dem sind meine privaten Probleme Peanuts. Gedankenkarussell? Mach mehr Sport. Keine Motivation? Leg halt mal das Handy weg. Herzschmerz? Get over it!</p><p>Und trotzdem: Irgendwie ist der Wurm drin. So richtig. Ich hoffe inständig, dass es am Alter liegt. 29. Puh. Allein vom Lesen bekommt man ja schon eine leichte bis mittelschwere Lebenskrise.</p><p>Dabei mache ich alles, was man machen sollte. Ich gehe oft an die frische Luft, habe einen toxischen Arbeitsplatz verlassen und fühle mich am neuen Ort gut aufgehoben. Die Arbeit macht Spass. Ich pflege soziale Kontakte, bin kreativ, mache regelmässig Sport, mache Musik, esse ausgewogen, habe einen geordneten Tagesablauf und erfülle mir nebenbei sogar meine Herzenswünsche. WAS UM HIMMELS WILLEN MUSS ICH DENN NOCH TUN?</p><p>«I realized quickly when I knew I should that the world was made up of this brotherhood of man… for whatever that means.»</p><p>Vielleicht bringt es genau das auf den Punkt. Wir können unser eigenes Leben noch so gut im Griff haben – wenn es aussenrum nicht läuft, kann es innen auch nicht wirklich florieren. Eine Blume wächst schliesslich nicht umgeben von Scheisse, um es auf gut Deutsch zu sagen.</p><p>Tja: Was in den letzten Jahren alles passiert ist – mamma mia. Gleichzeitig stimmt mich genau das auch positiv. Es kann nur besser werden. Also versuche ich es weiter mit Yoga, Achtsamkeitsübungen, Schwimmen, Joggen, An-Apple-a-Day-Diäten oder Journaling, um mein Leben ein bisschen angenehmer zu gestalten. Und wenn das alles nichts mehr hilft, ziehe ich halt Linda Perry zu Rate:</p><p><strong>«I scream from the top of my lungs: What’s going on?!»</strong></p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANAnalysen]]></category>
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      <pubDate>Thu, 22 Jan 2026 07:31:00 +0000</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title><![CDATA[Bitte festhalten, ich schreibe jetzt!]]></title>
      <description><![CDATA[Achtung, rutschig. 🍌 Persönliche, humorvolle Kolumnen über Alltag, Bühne und das Unvorhergesehene. Jetzt Subscriber werden und keinen Text verpassen. ]]></description>
      <content:encoded><![CDATA[<h1>Bitte festhalten – ich schreibe jetzt!</h1><h2>Ein Newsletter für meine Kolumnen</h2><img src="https://assets.steadyhq.com/production/post/eed8d3b7-d8d0-46b9-ae60-cd62dcbe8e0b/uploads/images/xs45exngbz/Headshot_Matt_Jones_98082_(1).jpg?auto=compress&amp;w=800&amp;fit=max&amp;dpr=2&amp;fm=webp" alt=""/><p>Ich habe lange überlegt, ob ich das wirklich mache.<br/>Spoiler-Alert: Ich mache es tatsächlich.</p><p>Seit ich meinen Arbeitgeber gewechselt habe, höre ich von vielen treuen Leser*innen, dass sie meine Texte vermissen. <strong>1.</strong> fühle ich mich sehr geehrt, und <strong>2.</strong> muss ich da natürlich handeln! Da ich schon lange davon träume, als bekannte Kolumnistin meine Brötchen zu verdienen, starte ich nun ein neues Projekt.</p><p><strong>Bananenschale</strong> ist ein Ort für Kolumnen über all die Abenteuer, die ich in meinem Alltag erlebe – seien es Fehltritte, Peinlichkeiten, Beobachtungen oder alles andere, was man eigentlich lieber für sich behalten würde. Manchmal geht es um den Alltag, manchmal um die Bühne, manchmal um beides gleichzeitig. Oft ums Unvorhergesehene. Fast immer mit Humor.</p><p>Wenn du gerne liest, lachst, den Kopf schüttelst oder dich zwischendurch ein bisschen weniger allein fühlen willst:<br/>Ich würde mich freuen, wenn du mich abonnierst und mich auf diesem Stolperweg begleitest.</p><p>Niemand hat alles im Griff. Aber zusammen rutschen wir vielleicht etwas eleganter auf der Bananenschale aus. 🍌</p><h2>Werde Subscriber</h2><p>Erhalte neue Kolumnen direkt in dein Postfach.</p>]]></content:encoded>
      <category><![CDATA[BANANews]]></category>
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      <pubDate>Thu, 08 Jan 2026 08:30:00 +0000</pubDate>
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