Hallo,
ich hoffe, du hattest eine ebenso gute Woche wie ich.
Meine war vollständig schmerzfrei. Meine letzte schlimme Migräneattacke war am 17. Januar, und falls du schon länger hier mitliest, weißt du, wie außergewöhnlich das ist. (Wenn du neu bist und mehr wissen willst: Hier (Opens in a new window)und hier (Opens in a new window)schreibe ich über mein Leben mit Migräne).
Gerne würde ich nun behaupten, dass ich mir das wegmeditiert habe. Die Wahrheit ist aber wahrscheinlich: Ich nehme ein neues Medikament.
Meine Hausärztin war zunächst der Meinung, ich hätte einen Schulterschiefstand und der würde die Migräneattacken auslösen. Kam mir plausibel vor. Ich fügte meiner neuen Meditationsroutine also Dehnungs- und Lockerungsübungen hinzu, und ging ganz oft Schwimmen.
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Mein Neurologe sagte, Dehnen und Meditieren wären tiptop, er verschrieb mir aber auch das einzige Präparat auf dem Markt, das ich noch nicht ausprobiert habe.
Viel Hoffnung hatte ich nicht. Die letzte Neuheit, die er an mir getestet hatte, zeigte nicht die geringste Wirkung. Deswegen fiel es mir auch erst nicht so richtig auf, dass die Schmerzen wegblieben, und ich freute mich über meine Meditationserfolge. Heute aber wollte ich meine Statistik für diesen Newsletter screenshotten und dachte mir: Ne, so schnell wirken Atmen und Schwimmen nicht.
Schon interessant, wie das Gehirn funktioniert, oder? Die neuen Medikamente hatte ich direkt wieder verdrängt. Dass Meditieren hilft, wäre ja auch die schönere Geschichte.