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Best-of-seven: Unsere Eishockey-Woche

von Bernd Schwickerath und Christoph Fetzer

In den Best-of-seven blicken wir auf die Highlights der Eishockey-Woche.

Thema der Woche: Sieben Fragen vor den Play-offs

Ab jetzt geht's wieder um den DEL-Pokal. Foto: City-Press

Diese Woche ging es endlich los mit den Play-offs in der DEL. Bereits am Dienstag beginnt das Viertelfinale. Da haben wir einige Fragen. Hier kommen sie.

Sind die Haie diesmal wirklich dran?
Wer deutlich machen will, wie lange ein Ereignis bereits zurückliegt, erzählt gern aus der damaligen Popkultur. Also machen wir das jetzt auch mal. Die Nummer eins der deutschen Kinocharts: Panic Room. Die Nummer eins in den Singlecharts: „Whenever, Wherever" von Shakira. Gemeint ist der 21. April 2002, der Tag, an dem die Kölner Haie zum bislang letzten Mal Deutscher Eishockey-Meister wurden. Zwar erreichten sie danach noch fünfmal das DEL-Finale, zuletzt ja erst 2025, aber feiern durften sie nicht mehr.

Nun könnte es wieder so weit sein. Die Kölner wurden nicht zufällig mit einem Punkterekord Hauptrundensieger (116 Punkte). Sie haben den Trainer des Jahres (Kari Jalonen). Sie haben den Spieler und den Torwart des Jahres (Janne Juvonen). Sie haben zwei Top-10-Stürmer (Patrick Russell und Gregor MacLeod). Sie haben einen Top-3-Verteidiger (Valtteri Kämiläinen). Sie haben das beste Powerplay (31,2 Prozent), sie haben ein Top-3-Unterzahlspiel (92,1 Prozent) und damit auch insgesamt die besten Special Teams (addiert 113,3 Prozent). Und natürlich haben sie mit Abstand die meisten Zuschauer (18.112 im Schnitt) und eine richtige Euphorie in der Stadt. Alles angerichtet. Jetzt müssen es die Haie nur noch ins Ziel schaffen.

Wird endlich mal wieder ein Torwart MVP?
Man wird wohl niemand im Eishockey finden, der die Frage nach der wichtigsten Position im Eishockey nicht mit „der Torwart“ beantwortet. Und dennoch wird hinterher so gut wie nie ein Torwart zum Spieler der Saison oder zum MVP der Play-offs gewählt. Einen Torwart als Spieler des Jahres, wo ja stets nur die Hauptrunde mit gemeint ist, gab es in der DEL-Geschichte erst dreimal. Einen als Play-off-MVP erst einmal. (Es gibt zwar keine komplette Übersicht, aber wenn man es sich zusammensucht, findet man nur einen.)

Der Spieler des Jahres: Janne Juvonen von den Kölner Haien. Foto: City-Press

Nun könnte das mal wieder anders laufen. Also ein Teil ist schon anders gelaufen. Janne Juvonen wurde bereits zum Spieler des Jahres gewählt. Und sollten es die Kölner wirklich schaffen, wird das ziemlich sicher vor allem an Juvonen liegen. Was dafür spricht: Als 2019 zuletzt ein Torwart Spieler des Jahres wurde, wurde auch ein Torwart MVP der Play-offs. Was kurioserweise dagegen spricht: Es waren zwei verschiedene Leute: Erst wurde Münchens Danny aus den Birken geehrt, dann Mannheims Dennis Endras.

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Kategorie Best-of-seven

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