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Drei Gedanken zum Play-off-Tag (12.4.26)

von Christoph Fetzer

Zu jedem Play-off-Tag in der DEL gibt es von uns drei kurze Gedanken.

Die Ergebnisse von Sonntag, 12. April:
DEL-Viertelfinale:
Eisbären Berlin - Kölner Haie 4:2 (Serie: 2:1)
Adler Mannheim - EHC RB München 4:1 (Serie: 3:0)

Der nächste Pfeil, der sitzt. Justin Schütz nach seinem Tor zum 2:1. Bild: City-Press

1. Schütz ist clutch

Justin Schütz entwickelt sich immer mehr zum Mann für die entscheidenden Momente. Schon in der vergangenen Saison hatte er die Kölner Haie mit seinem Game Winner in der Verlängerung von Spiel 6 des Halbfinals gegen Ingolstadt ins Endspiel geschossen. Jetzt, im Trikot der Adler Mannheim, hat Schütz im Halbfinale schon wieder zwei Siegtore erzielt.

Zugegeben, für das in Spiel 2 konnte er nicht viel, schließlich wurde er angeschossen und profitierte danach von einem „Lucky Bounce”, der luckier kaum sein kann. Aber die beiden Tore im dritten Halbfinale waren absolut sehenswert. Beim 1:0 fälschte Schütz einen Gawanke-Schuss gekonnt ab, beim Siegtor zum 2:1 traf er platziert ins Kreuzeck. Es war sein dritter Game Winner in den Play-offs 2025 und 2026, nur Ty Ronning hat mit vier mehr. In diesen Play-offs waren alle von Schützs vier Treffern Führungstore. Das ist der Topwert.

Justin Schütz ist nicht nur clutch, er ist längst zu einem Gesicht der DEL geworden. Einer, der in Interviews auch mal einen Spruch raushaut oder locker antwortet. Einer, der sich nicht nur auf Floskeln zurückzieht, sondern ehrlich und geradeheraus ist. Einer, dem man gerne zuhört. Diese Unbeschwertheit hat er sich beibehalten. Und sie ist auch Teil seines Spiels.

2. 3:0 statt 0:3: Mannheim überzeugt mit Effizienz

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