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GOvember: So darf’s weitergehen

Die einen sehen im November die Ermunterung dazu, öfter mal Nein zu sagen – was ja durchaus sinnvoll ist, wenn’s zum Jahresende stressig wird. Ich hab’s anders gemacht und öfter mal Ja gesagt. Zum Beispiel zu der Einladung, mein Buch auf einem Weihnachtsmarkt zu signieren. Und das war genau richtig so. Für mich war es GOvember. Ein Monat mit Jubiläen, Premieren und kleinen Cheerleadern, die in meinem Kopf mit Puscheln wedelten.

Das sind die Hurras dieser Ausgabe:

  • 6 Monate Piontextchen: eine emotionale Reise – und eine Weihnachtsaktion

  • 15 erste Sätze: Stimme ab, wie die nächste Kurzgeschichte starten soll!

  • 1 Jahr CatCheapET: Die Logfiles von Osiris: Soll keiner sagen, ich hätte es nicht geahnt …

  • 17 JAHRE DEMENZ: die erste Lesung aus meinem Herzensbuch oder “Atemlos durch den Vormittag”

  • 3 Stunden signieren auf dem Weihnachtsmarkt: noch eine Premiere und ein Plädoyer für unabhängige Buchhandlungen

  • 30 Minuten Buchpower: die nächste Lesung – und vielleicht noch ein paar mehr?

Dreiteiliges Bild. In der Mitte Christine Piontek, flankiert links von ihrem Buch "17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama" auf einer Buchstütze mit Sternenlichterkette, auf der rechten Seite ein erleuchteter Weihnachtsbaum im Dunkeln.

Hoppala!

Vor den Hurras gibt’s schnell noch ein Hoppala. Ich hab nämlich was nachzutragen:

Im Beitrag “Ein Piontextchen für Graf Zahl” vom 15.11.25 hatte ich ursprünglich angegeben, das Titelfoto sei von mir. Ein Irrtum, wie ich ein paar Stunden nach Versand des Artikels im Newsletter bemerkte. Das Foto, das ich mittlerweile ausgetauscht habe (mehr dazu gleich), hat eine liebe Freundin auf einer gemeinsamen Londonreise aufgenommen!

Als ich sie deshalb kontaktierte, nahm sie mir meinen Fauxpas Gott sei Dank nicht übel. Unerwartet schickte sie mir sogar ein zweites Foto von der Tür mit dem Graffiti. Ein Glücksfall, denn darauf war zu erkennen, wonach ich zuvor vergeblich gesucht hatte: eine Signatur. Damit kann ich einen weiteren Credit nachreichen: Die Tür ziert ein frühes Werk der Street-Art-Künstlerin Zabou, wie meine anschließende Recherche ergab.

Ich korrigierte die Bildinfos im Beitrag. Fand dabei erneut, dass das Motiv nicht so recht zur Geschichte passte und beschloss, das Foto auszutauschen. Ich zog los und fotografierte die Hütte, die ich von Anfang an am liebsten als Titelbild gehabt hätte, die mir aber zum Schreibzeitpunkt im Fundus fehlte. Und jetzt finde ich’s viel runder. (Opens in a new window)

Warum ich kein KI-Bild generiert habe? Das hier ist eine KI-freie Zone. Ein Ort für menschliche Kreativität, wo wir uns gegenseitig die Bälle zuwerfen. Whoop whoop!

6 Monate Piontextchen

Am 27. Mai stellte ich mein Projekt bei Steady online. Kostenloser Autoren-Newsletter trifft auf humorvolle Kurzgeschichten für Mitglieder. Und alle dürfen abstimmen, worüber ich schreibe. So die Idee, und wann immer ich davon erzählte, hieß es: “Wie cool!”

Fand ich auch. Und freute mich riesig, als ich empfohlen wurde und sich schnell nicht nur die ersten Abonnenten, sondern auch Mitglieder dem Projekt anschlossen. Dann war da der spannende Moment, als nach dem Versand von Newsletter Nummer 1 erstmals Abstimmungsergebnisse eintrudelten. Die positiven Reaktionen auf das erste Piontextchen. Das alles war sehr ermutigend.

Die verflixte Sieben

Dann kam die Sache mit der verflixten Sieben. Schon nach kurzer Zeit hatte ich sieben Mitglieder. Eins ging allerdings wegen eines Tippfehlers in den Zahlungsdaten schnell wieder baden. Klammerte sich noch kurz an der Tür fest, die auf dem Wasser trieb, und versank dann auf Nimmerwiedersehen in den Fluten …

Bei den restlichen sechs Hardcore-Fans sollte es auch dann noch bleiben, als ich zu Halloween bei Instagram dazu aufrief, den “Fluch” der stagnierenden Mitgliederzahl zu brechen und eine persönlich gewidmete Geschichte über den Prinzen oder die Prinzessin in Aussicht stellte, die mich aus meinem Dornröschenschlaf wachküsste. Vielleicht habe ich zu laut geschnarcht, ich weiß es nicht. Am Ende wurde es jedenfalls Plan B, und dem verdanken wir immerhin ein Special zu CatCheapET (Opens in a new window).

Peng!

Und dann … platzte der Knoten doch noch, und zwar just am 27. November, dem Jubiläumstag. Mitglied 007 mit der Lizenz zum Lesen stand vor der Tür, als ich müde und kränkelnd aus einem Termin kam, und machte den Tag endgültig zu etwas Besonderem. Deshalb hier nochmal: Hallo, du Granate, ich heiße dich sowas von willkommen! In einem persönlichen Feedback schriebst du:

“Ich finde es so krass, wie viele Inhalte du mit wirklich viel Liebe und Akribie hier Monat für Monat raushaust, und deine Mitbestimmungsmöglichkeiten inspirieren mich immer […]”

So viel Wertschätzung macht mich – wie sollte es anders sein – sehr glücklich und motiviert zum Weitermachen. In diesem Sinne: Hab ganz viel Spaß! Ich hoffe, dich auch künftig inspirieren zu können. Und das gilt natürlich genauso für alle anderen, die mir hier folgen.

Apropos, jetzt Obacht! Solltest du zu den Followern gehören, die unentschlossen sind, ob sie den heldenhaften Sprung zum Mitglied wagen sollen, dann habe ich jetzt was für dich:

Schnupperwochen bei den Piontextchen

Ich war so frei, eine Weihnachtsaktion ins Leben zu rufen, und habe die Piontextchen bis 31. Dezember für Probemitgliedschaften geöffnet. Meldest du dich in diesem Zeitraum an, kannst du meine Geschichten 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich testlesen. Auch die im Archiv (Update: Aktion beendet).

Seit dem 27. Mai sind ACHT Piontextchen (Opens in a new window) erschienen. Warum acht, wenn’s doch sechs Monate sind? Weil ich auch noch zwei Extras rausgehauen habe, zu besonderen Anlässen:

Überblick über die sechs monatlichen Piontextchen von Christine Piontek in dem halben Jahr seit dem Launch des Projekts bei Steady am 27. Mai 2025 (Screenshots)
Die Piontextchen, die ich auf Basis der Abstimmungen seit dem Launch geschrieben habe
Zwei Extra-Geschichten von Christine Piontek, die bei den Piontextchen seit dem Launch des Projekts bei Steady am 27. Mai 2025 erschienen sind (Screenshots)
Und das sind die beiden Extras!

Falls dir heute – Nikolaus lässt grüßen! – noch ein Geschenk fehlen sollte: Auch die Piontextchen kannst du verschenken! Die Mitgliedschaft deiner Wahl läuft für ein Jahr ab Kauf und endet automatisch. Vielleicht auch eine schöne Idee für Weihnachten?

Jetzt abstimmen: Wie startet das Weihnachts-Piontextchen?

“Sag mal, Christine, was war in den sechs Monaten eigentlich der mistgeklickte Newsletter und das beliebteste Piontextchen?”

Gut, dass du fragst! Das war der Juni-Rückblick (Opens in a new window) mit der Abstimmung über den ersten Satz für die Sommergeschichte. Das ist auch der Grund, warum ich diesen Schreibimpuls zu Weihnachten noch einmal wiederholt habe. Diesmal sogar mit noch größerem Erfolg. Mein Beitrag dazu auf Instagram hat aktuell fast 1.000 Aufrufe, wurde vielfach kommentiert und gestreut. Danke für die kreative Energie und den Support!

Screenshot eines Beitrags von Christine Piontek auf Instagram, in dem sie dazu aufruft, erste Sätze für eine Weihnachtsgeschichte beizusteuern. (Opens in a new window)
Durch Klick auf den Screenshot kommst du zum Beitrag

Ein paar Sätze erreichten mich auch per E-Mail. Damit steht nun eine stattliche Anzahl von 15 Einstiegen zur Wahl. Merke dir die Nummer deines Favoriten und markiere in der Abstimmung das entsprechende Kästchen mit einem grünen Haken:

  1. “Irgendwie schmeckt das Likörchen heute komisch”, dachte Elsbeth Eule.

  2. Sie wischte sich Schneematsch aus den Haaren.

  3. "Schatz, weißt du vielleicht, wo ich die Geschenke für die Kinder versteckt haben könnte?"

  4. Wer klingelte ausgerechnet am Heiligen Abend vor ihrer Tür?

  5. “Schon wieder eine Absage von einem Unternehmen – wie soll da Weihnachtsstimmung aufkommen?”, dachte sich Lars und nahm einen Schluck aus der Milchflasche.

  6. Na toll, schon wieder Weihnachten …

  7. Ich glaube, das Pattex reicht nicht, um alle Nadeln anzukleben.

  8. Moment mal, hier riecht es doch komisch?!

  9. Voller Vorfreude lunzte sie durchs Schlüsselloch.

  10. Gestern fragte ich mich noch, was in diesem Winter schon passieren könnte, und heute war ich bereits eine Lawine weiter.

  11. Das Wichtigste, was man an Weihnachten ändern sollte, ist die Größe des Weihnachtstellers.

  12. Tina, wir fahren nach Lourdes!

  13. Die Gans explodierte, als Onkel Martin gerade die erste formvollendete blaue Flamme über die Feuerzangenbowle tanzen ließ.

  14. “Es ist 2025 – warum gibt es auf dem Weihnachtsmarkt keine veganen Angebote?”, beschwerte sich Max.

  15. Wenn ich die Weihnachtsgeschenke nur gut genug verstecke, dann reichen sie vielleicht auch für Ostern.

Gehe über den nachfolgenden Button zur DSGVO-konformen, datensparsamen Abstimmung bei nuudel*. Du kannst beim Voting ein Pseudonym verwenden. Vergiss nicht, deine Entscheidung rechts neben der Eingabezeile zu speichern!

Bis einschließlich Sonntag, den 14. Dezember 2025, kannst du dich beteiligen. Mit der Teilnahme an der Abstimmung, die zum Jahresende abläuft und dann gelöscht wird, bestätigst du, dass du die Datenschutzerklärung von nuudel (Opens in a new window) zur Kenntnis genommen hast und der Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zustimmst.

Umfrage beendet

Die Abstimmung ist beendet.

Die Auflösung mit dem Gewinnersatz und dem Weihnachts-Piontextchen erscheint am 20. Dezember.

Möchtest du nichts verpassen, kannst du den Newsletter abonnieren oder noch bis 31. Dezember eine Probemitgliedschaft abschließen. Damit kannst du 30 Tage lang kostenlos und unverbindlich alles lesen, was die Piontextchen zu bieten haben.

Update Ende

*Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) vorhanden

Happy Birthday, Osiris!

Am 10. November ist mein Buch CatCheapET: Die Logfiles von Osiris ein Jahr alt geworden. Was als Sammlung von Bonusgeschichten (Opens in a new window) zu CatCheapET begann, kommt 12 Monate nach Erscheinen in Buchform immer noch gut an. Nicht nur, weil hier alles komfortabel geordnet ist und es drei weitere exklusive Geschichten gibt, sondern auch wegen der Illustrationen. Und wegen der Idee, eine Satire über KI zu schreiben und diese aus der Sicht der KI zu erzählen, die sich von Kapitel zu Kapitel entwickelt.

Der Lernprozess von Leas KI-Kater Osiris zeigt sich nicht nur in Sprache und Stil, sondern auch in den Bildern, die hier ganz bewusst mit generativer KI erstellt wurden, um im selben “Milieu” zu bleiben. CatCheapET und die Logfiles sind zwei Seiten einer Medaille, mit “gespiegeltem” Cover. Hier schreibt Lea Tagebuch, dort reflektiert Osiris die Ereignisse aus seiner Perspektive. Mit Einblicken, die neues Licht auf Leas Geschichte werfen.

Gut 50 Exemplare habe ich seit Erscheinen verkauft. Das ist mehr, als ich erwartet hatte. Das Buch gibt es “on demand” überall im Buchhandel, und seine Thematik ist heute aktueller, als uns lieb sein sollte. Denn so langsam kristallisiert sich heraus, dass das, was in meinen Büchern Fiktion ist, Realität wird: KI reagiert allergisch darauf, wenn man sie abschalten möchte.

Ende November las ich von einem Interview der Autorin Lisa Hegemann mit dem Informatiker Yoshua Bengio in der ZEIT (Opens in a new window). Im dazugehörigen Beitrag auf Instagram (Opens in a new window) wird er so zitiert:

“Wir sehen schon jetzt, dass sich KI danebenbenimmt, wenn sie merkt, dass sie ersetzt werden soll.”

Um in diesem Selbsterhaltungstrieb über Leichen zu gehen, brauche die KI nicht nur bestimmte Fähigkeiten, sondern auch die Absicht zu töten. Und jetzt kommt’s:

“Die Frage nach der Absicht war vor einem Jahr noch eine theoretische. Jetzt aber deuten die Untersuchungen auf fehlgeleitetes Verhalten der KI hin – dass sie unsere moralischen Anweisungen ignoriert und erwägt, Menschen zu töten.”

Wann kam CatCheapET nochmal raus? März 2024! Übrigens erreichte mich im Nachgang zum Halloween-Special auch dieses Fundstück (Opens in a new window) einer Leserin, das in die gleiche Kerbe haut. Vielen Dank für die Einsendung!

Atemlos durch den Vormittag

Ich entschuldige mich in aller Form, sollte dir diese Überschrift einen Ohrwurm verpasst haben. Aber sie beschreibt nun einmal sehr treffend die Begleitumstände meiner allerersten Lesung aus 17 JAHRE DEMENZ – So long, liebe Mama. Und zeigt, wie gut es ist, Herausforderungen mit Humor zu begegnen.

Mitte November war ich der Einladung zum Ökumenischen Frühstück im Nachbarort gefolgt. Mich erwarteten dort etwa 30 zauberhafte, engagierte Seniorinnen. Bereit, sich auf mich und mein Thema einzulassen, saßen sie an einer langen Tafel im Gemeindezentrum.

Schnell war mir klar: Wenn ich mich hinter meinem Tisch an der Stirnseite der Tafel verschanzte, wäre das viel zu distanziert. Auch würde ich stimmlich nicht alle erreichen. Und wenn ich zum Beispiel das Cover des Buches zeigte, würde man es ganz hinten nicht erkennen können.

Tisch mit Büchern, Buchkarten und Lesezeichen von Christine Piontek bei einer Lesung zu "17 Jahre Demenz – So long, liebe Mama" im November 2025

Ich beschloss kurzerhand, die Lesung im Stehen zu halten, längs der Tafel, und die Position zu wechseln, wenn es darum ging, Bilder zu zeigen. Den Ablauf meines Vortrags hatte ich Gott sei Dank ganz gut im Kopf. Immerhin galt es, 90 Minuten zu füllen!

“Nun lasst sie doch atmen!”

So weit die Theorie. In der Praxis stellte sich ziemlich schnell heraus, dass man mich trotzdem nicht überall hören konnte. Doch Rettung nahte: Ich bekam ein Mikrofon. Ich weiß nicht, ob du schon mal versucht hast, aus einem Buch vorzulesen, das du in der einen Hand hältst, während du ein Mikro in der anderen hast? In der Hand, mit der du umblätterst, wohlgemerkt …

Das Buch solltest du nicht zu hoch halten, damit man dein Gesicht sieht. Das Mikro wiederum musst du ganz dicht an den Mund halten, damit man dich hört. Bisschen weiter weg? Wir hören Sie nicht! Nah genug dran? Aah! Aber, das nächste Problem: Jetzt rumpelt leider auch der Atem im Verstärker! Zumindest meiner.

Ich selbst fand das ungemein störend, konnte es aber nicht abstellen – zumal ich ja in Action war und natürlich auch ein bisschen aufgeregt. Hätte ein Windschutz geholfen gegen mein atemloses Atmen? Den gab’s leider nicht.

Während im Publikum über Für und Wider des Equipments diskutiert wurde, bot ich an, das Atmen probehalber einzustellen, gab aber zu bedenken, dass das unschöne Folgen haben könnte. Parallel experimentierte ich mit dem Neigungswinkel des Mikros. Stellte fest, dass es besser wurde, wenn ich es wie ein cooler Rapper von oben an den Mund hielt.

Die Damen litten mit mir. “Jetzt rumpelt es nicht mehr!”, rief die eine erfreut. “Aber das ist doch unbequem für Sie!”, gab eine andere zu bedenken. Dann schaltete sich eine Lady ein, die beim Frühstück neben mir gesessen hatte. Hatte sie dort noch etwas schüchtern gewirkt, sprach sie nun ein Machtwort:

“Ach Gott, nun lasst sie doch atmen! Sie muss doch atmen dürfen!”

Alle lachten herzlich. Und damit war die Sache erledigt.

Inniger Austausch

Was ich noch aus dieser Lesung mitgenommen habe? Die rege Anteilnahme und die Emotionen im Raum. Wann immer ich eins meiner Bücher in der Öffentlichkeit präsentiere, gibt es da diese magischen Momente, in denen plötzlich eine Verbindung entsteht. Das ist es, was mich anschließend mit vollem Herzen nach Hause gehen und noch für Stunden oder sogar Tage schweben lässt. Das war diesmal durch das Thema noch gesteigert.

Viele der Anwesenden hatten selbst Erfahrungen mit Demenz bzw. der Pflege von Angehörigen gemacht. Von der Geschichte über meine Mutter berührt, kamen nach der Lesung mehrere Damen zu mir. Manche kauften ein Buch. Andere nutzten die Gelegenheit, sich den Schmerz von der Seele zu reden. Das waren unheimlich offene, bewegende Begegnungen. Ich habe den Nachhall dieses Vormittags noch lange gespürt. Und dafür bin ich sehr, sehr dankbar. Denn auch ich bin nicht allein.

Signieren auf dem Weihnachtsmarkt

Zu danken habe ich in diesem Zusammenhang auch und nicht zu knapp der Inhaberin der Bücherstube Aegidienberg (Opens in a new window), Verena Groß. Sie hat den Kontakt für die Lesung hergestellt und mich außerdem durch die Bereitstellung von Büchern für den Verkauf unterstützt. Da sie die bestellten Exemplare in meinem Fall nicht remittieren kann – was angesichts der Tatsache, dass unabhängige Buchhandlungen es gerade sehr schwer haben, ein umso größeres Risiko ist –, ist das nicht selbstverständlich.

Verenas Unterstützung signalisiert Vertrauen in mich, in mein Schreiben und in mein Thema, das so viele Menschen irgendwie betrifft – früher oder später, direkt oder indirekt. Das allein tut gut. Als Verena dann aber auch noch vorschlug, ich könne am ersten Advent eine Signierstunde an ihrem Stand auf dem Weihnachtsmarkt abhalten, war ich nochmal geflasht. Natürlich sagte ich zu und freute mich riesig auf diese neue Erfahrung.

Verena Groß, Inhaberin der Bücherstube Aegidienberg, mit der Autorin Christine Piontek am Stand der Bücherstube auf dem Weihnachtsmarkt. Beide Frauen halten ein Exemplar des Buches "17 Jahre Demenz – So long, liebe Mama" von Christine Piontek hoch.
Mit Verena Groß auf dem Weihnachtsmarkt. Danke an Thomas K. Scheibe für das Foto – mein Arm war einfach nicht lang genug für ein schönes Selfie!

Wie erwartet machte das Event großen Spaß, und so wurden aus einer Signierstunde plötzlich drei. Es lief richtig gut, und nachdem mir solche Verkaufssituationen letztes Jahr noch irgendwie unangenehm waren, liebe ich es ja mittlerweile, auf humorvolle Art mit Menschen ins Gespräch zu kommen und zu sehen, ob ich bei meinem Gegenüber Interesse wecken kann.

Die Exemplare von CatCheapET und der Logfiles, die wir da hatten, waren nach kurzer Zeit verkauft. Werbung für Osiris machte ich trotzdem weiter, und er wurde immer wieder bestellt. Offenbar trafen sowohl das KI-Thema als auch meine Herangehensweise einen Nerv. Man konnte förmlich sehen, wenn der Funke übersprang. Hurra, hurra!

Auch 17 JAHRE DEMENZ fand Abnehmer, stets begleitet von Gesprächen über eigene Erfahrungen. Es ist interessant, wie unterschiedlich Menschen mit dem Thema umgehen: Manche machen sofort dicht, möchten es lieber ausblenden, vielleicht auch, weil es Wunden aufreißt. Andere finden den Gedanken tröstlich, dass sie mit der Last der Pflege oder den Gefühlen, die die Begleitung eines erkrankten Angehörigen bei ihnen auslöst, nicht allein sind.

Als ich am frühen Abend nach Hause fuhr, hatte ich den Überblick verloren, wie viele Bücher Verena verkauft hatte. Ich weiß nur: So viele waren es noch nie bei einem Signierevent! Das ist auch deshalb toll, weil ich Verena auf diese Weise zeigen konnte, dass sie mit mir aufs richtige Pferd gesetzt hat. Und weil ich einer kleinen Buchhandlung etwas von der Unterstützung zurückgeben konnte, die ich bekommen habe.

Kommende Attraktionen

Nun habe ich für dieses Jahr noch eine letzte Lesung vor mir: Am 11. Dezember bin ich in der Katholischen Bücherei in Windhagen zu Gast. Weil es eine Adventsveranstaltung ist, bei der man sich in gemütlicher Runde trifft, werde ich das Thema Demenz möglichst behutsam angehen und freue mich, wenn du Zeit und Gelegenheit hast, dabei zu sein. Die Lesung beginnt um 18:30 Uhr und dauert etwa 30 Minuten. Bereits ab 18 Uhr geht der Adventstreff los.

Solltest du im Raum Bonn oder im Westerwald wohnen und es an diesem Abend nicht nach Windhagen schaffen, könntest du mich im kommenden Jahr einfach für eine Wohnzimmerlesung buchen. Ja! Ich freue mich in diesem Zusammenhang auf die vermittelnde Unterstützung von Literatur im Siebengebirge e. V., kurz LiS, wo ich mich künftig als Mitglied engagieren und dann auch eine Autoren-Seite auf der Website (Opens in a new window) haben werde. Den Newsletter von LiS findest du übrigens ebenfalls bei Steady. Schau hier mal in meine Empfehlungen!

Und jetzt: Nikolausi (nicht Osterhasi)!

Damit bin ich am Ende meines November-Rückblicks angekommen. Solltest du Freunde oder Bekannte haben, die meine Updates, Bücher und Geschichten interessieren könnten, leite diesen Newsletter gerne weiter. Ich freue mich über Empfehlungen.

Am 20. Dezember hörst du zum letzten Mal in diesem Jahr von mir, denn dann kommt die Mail mit der Auflösung, welcher Satz die Weihnachtsgeschichte einleitet – nebst dazugehörigem Piontextchen für Mitglieder und Schnuppermitglieder. Hast du dich schon für einen ersten Satz entschieden?

Hab heute einen schönen Nikolaustag und weiterhin eine angenehme, möglichst gesunde und stressfreie Adventszeit! Immer dran denken: Lesen, Lachen, Pause machen!

Deine Christine

Herzlich willkommen, wenn du neu hier bist!

Jemand hat dir den Newsletter empfohlen? Oder du bist bei Steady auf diesen Beitrag gestoßen? Das ist ja höchst famos!

Meine Kraftpakete aus Info und Entertainment könnten künftig ganz bequem in dein elektronisches Postfach flattern. Das hätte auch den Vorteil, dass du keine Abstimmung fürs Piontextchen verpasst. Klingt super? Dann kannst du hier den kostenlosen

Wenn du mehr darüber wissen möchtest, was das Newsletter-Abo von einer Mitgliedschaft unterscheidet, lies gerne die Info zum Newsletter mit Action (Opens in a new window)!

Fun Fact zum Schluss: Dieser Beitrag aus der Infotheke (Opens in a new window) ist Stand heute der insgesamt meistgeklickte Artikel seit dem Launch der Piontextchen vor sechs Monaten.

Topic Neuigkeiten

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