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Pfosten rein, Pfosten raus

Liebe Politikinteressierte

Es ist eine dieser Geschichten, bei denen man nicht weiss, ob man lachen oder den Kopf schütteln soll. Aber entscheidet selbst.

Vor dem Coop Pronto am Schaffhauserplatz in der Stadt Zürich wurden wegen der vielen Schnellparkierer Stahlpfosten einbetoniert. Doch schnell stellte sich heraus, dass das dann doch keine so gute Idee war. Die Coop-Lastwagen mussten nun zwangsläufig für den Güterumschlag auf der Strasse vor dem Laden parkieren. Jetzt sind die Pfosten wieder weg. Offiziell kostete der Spass 10’000 Franken, wie der Artikel von Lorenz zeigt (Öffnet in neuem Fenster).

Besonders freut uns, dass der “Tages-Anzeiger” die Geschichte aufgenommen, uns ganz vorbildlich zitiert und sogar verlinkt hat. Danke dafür! Wir revanchieren uns hiermit mit einem Link. (Öffnet in neuem Fenster) Eine Verlinkung verdient hat auch das Onlineportal Watson, welches ebenfalls über den Pfostenfrust berichtet hat (Öffnet in neuem Fenster).

Aber nun weg von der Strasse und ab ins Klassenzimmer. Eine gute Bildungspolitik beginnt nämlich mit einer Einsicht: Nicht für alle ist das Gymnasium der richtige Weg – und nicht für alle die Lehre. Der Kanton Zürich möchte deshalb dafür sorgen, dass Schulen Begabungen besser erkennen und Begabte fördern.

Der Regierungsrat will die Begabungs- und Begabtenförderung ausbauen. Dies, um die Chancengerechtigkeit zu stärken und für alle Jugendlichen vergleichbare Bedingungen zu schaffen. In vielen Schulen gibt es zwar bereits Begabungs- und Begabtenförderung, allerdings offenbar nicht überall. Die Gemeinden sollen darum verpflichtet werden, entsprechende Angebote sowie solche für die Vorbereitung der Aufnahmeprüfung für eine Mittelschule bereitzustellen.

Die Finanzierung durch die Gemeinden könnte allerdings noch zum Knackpunkt werden, schreibt Pascal in seinem Text (Öffnet in neuem Fenster). Zumindest, wenn man die heftigen Diskussionen bezüglich der Anpassung des neu definierten Berufsauftrags für Lehrpersonen zum Massstab nimmt.

Diskutieren kann man auch über die eine oder andere Brunnenfigur, die Zürichs Stadtbild ziert. Wenn es sommerlich heiss und trocken ist, fallen einem die vielen Brunnen in der Limmatstadt eher auf. Der “Büebli-Brunnen” im Kreis 6 könnte eigentlich dem berühmten “Manneken Pis”, dem Wahrzeichen der belgischen Hauptstadt Brüssel, das Wasser reichen. Doch nun ist der nackte Knabe vorübergehend abgedeckt.

Wir haben für unseren Artikel natürlich keine Kosten und Mühen gescheut (Öffnet in neuem Fenster), um herauszufinden, was da los ist. Der “Büebli-Brunnen” fügt sich in eine Reihe von Wasserspendern mit nackten Knaben ein, wobei lediglich bei diesem Brunnen Wasser aus dem “Pfiffli” strömt. Viel Spass mit dieser Sommergeschichte erster Güte.

Wir danken all unseren Unterstützerinnen und Unterstützern.

Lorenz Steinmann und Pascal Turin

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