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artechock 11.06-17.06.2026

Was für eine großartige Kinowoche! Filme aller Genres und aller Zeiten und alle unbedingt sehenswert. Wer sich jedoch nicht nur freuen möchte, mag sich auf einen Nachklapp zum Deutschen Filmpreis einlassen oder das nicht enden wollende Entsetzen zur Causa Wim Wenders.

Neue Kritiken:

  • Disclosure Day – Der Tag der Wahrheit (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2026)
    Die Möglichkeit einer anderen Perspektive: Mit Empathie die Welt retten: Steven Spielberg remixt Roswell, E.T. und die großen UFO-Mythen zu einem überwältigenden Märchen der Hoffnung – von Axel Timo Purr
    Found in Translation: Spielberg erzählt ein hoffnungsvolles Märchen über Tele-Kommunikation – von Thomas Willmann

  • Fränk (Öffnet in neuem Fenster) (Estland 2025)
    Zwischen Opfer und Täter: Der estnische Regisseur Tõnis Pill verarbeitet in Fränk eigene Erfahrungen und schildert eindringlich, wie familiäre Gewalt und toxische Gruppendynamiken Kinder zu Tätern machen können – Kritik von Reinhard Kleber

  • Im Reich der Sinne (Ai no korîda) (Öffnet in neuem Fenster) (J/F 1976)
    Hypnotisierend, betörend und vollkommen entwaffnend: Warum Im Reich der Sinne der ehrlichste Liebesfilm ist – zur Wiederaufführung eines Meisterwerks – Kritik von Lilith Stangenberg

  • Meine Frau weint (Öffnet in neuem Fenster) (D/F 2026)
    Einmal fällt Platzregen: Angela Schanelec erzählt in ihrem neuesten Film eine Kolportagegeschichte, die von einer großen Tragik erfasst wird – Kritik von Dunja Bialas

Neue Videokritik:

  • Die kleine Amélie oder der Charakter des Regens (Öffnet in neuem Fenster)
    niemand, nicht einmal der regen, hat solch kleine hände: Liane-Cho Han und Maïlys Vallade gelingt es in ihrem Animationsfilm kongenial das Leichte mit dem Schweren zu verbinden und dann auch noch zeichnerisch ganz im Sinne der großen Ghibli-Filme zu brillieren. Felicitas Hübner und Axel Timo Purr sind schwer beeindruckt.

Retrospektive:

  • Kino der Ungewissheit (Öffnet in neuem Fenster)
    Haltung bewahren: David Lean in der aktuellen Retrospektive des Berliner Arsenal und in einem Dokumentarfilm bei den Filmfestspielen in Cannes – die Filme des facettenreichen britischen Nachkriegskinos, eines Kinos zwischen Tradition, Trauma und Neuanfang – von Rüdiger Suchsland

Cinema Moralia:

Deutscher Filmpreis:

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