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artechock 20.11.-26.11.2025

Festivals über Festivals. Vor allem empfehlen wir einen Besuch des Kino Asyl mit seiner ganz eigenen Grassroot-Idee, einem von Asylanten kuratierten Filmprogramm! Auch die Kinostarts sind so üppig, dass wir mit dem Schreiben kaum mehr hinterherkommen, es gibt auf jeden Fall mehr als einen sehenswerten Film. Und dann gibt es Nachrichten aus der Vergangenheit, die natürlich immer mit der Gegenwart zu tun haben.

Festivals:

Neue Kritiken:

  • Eddington (Öffnet in neuem Fenster) (USA/GB/FIN 2025)
    Der Anti-Diskurs und seine technische Reproduzierbarkeit: In seinem vierten Langfilm verzettelt sich Indie-Darling Ari Aster wohlwissend in politischen Streitthemen, erzählt vom amerikanischen Western, von roboterhaften Menschen, die zu ideologischen Akteuren degradiert werden – von Janick Nolting
    Abschied vom Prinzipiellen: Corona reloaded: Wer vom Kino Orientierung erwartet, ist in Ari Asters Eddington (Öffnet in neuem Fenster) im falschen Film – von Rüdiger Suchsland

  • Das Geheimnis von Velázquez (L’énigme Velázquez) (Öffnet in neuem Fenster) (F 2025)
    Der Platz des Königs: Die Macht des Blicks und der Maler des Kinos: Stéphane Sorlats Dokumentarfilm Das Geheimnis von Velázquez – Kritik von Rüdiger Suchsland

  • Im Schatten des Orangenbaums (All That’s Left of You) (Öffnet in neuem Fenster) (D/Zypern/JOR 2025)
    Was von der Vergangenheit übrigblieb: Cherien Dabis’ generationsübergreifendes Familienepos über die palästinensische Misere schwankt zwischen ideologischer Enge und poetischer Größe. Am Ende jedoch triumphiert die Menschlichkeit über alle Narrative – Kritik von Axel Timo Purr

  • Keeper (Öffnet in neuem Fenster) (B/F/CH 2015)
    Schmeckt wie Sch…: Die Spannung ist mittlerweile groß, wenn ein neuer Horrorfilm von Osgood Perkins erscheint: KEEPER wird der Vorfreude gerecht – Kritik von Janick Nolting

  • Lolita lesen in Teheran (Reading Lolita in Tehran) (Öffnet in neuem Fenster) (I/Iran 2025)
    Widerstand im Seitenrand: Eran Riklis verfilmt Azar Nafisis Memoiren als still glimmendes Drama über weibliche Selbstbehauptung im Iran der 1980er Jahre. Ein Film, der zeigt, wie Lesen zu einer Form des Widerstands wird – Kritik von Axel Timo Purr

  • Sauna (Öffnet in neuem Fenster) (DK 2025)
    In Schattenbildern: Die Romanverfilmung Sauna erzählt von queeren Räumen, Stereotypen und Ausgrenzung und wählt dafür eine Ästhetik der Dunkelheit – Kritik von Janick Nolting

Neue Videokritik:

  • Eddington (Öffnet in neuem Fenster)
    Too much of nothing? Ari Asters gnadenlose, schwarze, dystopische Horror-Western-Komödie ist ein explosives Amalgam aus Ideologie, Verschwörung und emotionalem Chaos. Aster teilt dabei kompromisslos in alle Richtungen aus und genau das, finden Axel Timo Purr und Christoph Becker, macht den Film so sehenswert....

Cinema Moralia:

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