Das DOK.fest München (Öffnet in neuem Fenster) ist bereits in vollem Gange. Wir geben einen Überblick über das gesamte Programm, haben uns mit der neuen Festivalleitung unterhalten und besprechen nun in täglichen Spotlights die Filme aus dem Programm. Wer nicht in München wohnt, kann natürlich auch ganz normal ins Kino gehen: in WILD FOXES, in NÜRNBERG, in WIR GLAUBEN EUCH. Außerdem halten wir Rückschau auf die Kurzfilmtage Oberhausen, die gerade zu Ende gegangen sind. Wie immer gilt: Nach dem Festival ist vor dem Festival. Deshalb kündigen wir an dieser Stelle schon an: Macht Euch bereit für unser Cannes-Special ab nächster Woche!
DOK.fest München:
106 Türen in der Stadt (Öffnet in neuem Fenster)
Das DOK.fest München 2026 zeigt das große Spektrum des Dokumentarfilms und macht mit 106 Filmen bis Ende Mai unzählige Parallelräume auf – von Nora Moschuering»Der Hype gilt den Filmen, die etwas bewegen können (Öffnet in neuem Fenster)«
Was ist neu beim DOK.fest unter neuer Leitung? Welche Visionen gibt es fürs Festival? Eine Bestandsaufnahme, bevor die hektische Festivalzeit beginnt — von Dunja BialasDOK.fest: Kurzkritiken-Daily (Öffnet in neuem Fenster)
Täglich neue Kurzkritiken vom 41. DOK.fest München – von artechock-Redaktion
Neue Kritik:
Nürnberg (Nuremberg) (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2025)
»Never Again« als Illusion: In »Nürnberg« wird Hermann Göring zum Meister der Täuschung – und die Suche nach Wahrheit gerät zum fragilen Spiel zwischen Psychologie, Macht und Inszenierung, an dessen Ende die Formel »Never Again« als brüchige Illusion erscheint – Kritik von Tania MollWir glauben euch (On vous croit) (Öffnet in neuem Fenster) (BE 2025)
Wenn das Justizsystem an seine Grenzen stößt: In dem beklemmenden Gerichtsdrama will eine Mutter verhindern, dass ihrem Ex-Mann vor Gericht das Recht auf Kontakt zu den beiden Kindern zugesprochen wird – Kritik von Reinhard KleberIngeborg Bachmann – Jemand, der einmal ich war (Öffnet in neuem Fenster) (DE 2026)
Nur schreibend existieren: Regine Schilling nähert sich der Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Räume, die sich durch die Worte ihres Schreibens öffnen, schließen sich wieder – durch die bebildernde Inszenierung von Sandra Hüller – Kritik von Amelie Hochhäusler
Neue Videokritik:
Nürnberg (Nuremberg) (Öffnet in neuem Fenster)
Nachhilfe in Geschichte: James Vanderbilts Aufarbeitung des Nürnberger Prozesses mit Russel Crowe als Hermann Göring ist zwar nicht »Zone of Interest«, doch als Einstieg in die Thematik durchaus sehenswert, finden Axel Timo Purr und Stefan Rutz
Schlaglicht:
Archive, Mosaike, Formen der Erinnerung (Öffnet in neuem Fenster)
James Vanderbilts »Nuremberg« und Lana Dahars »Do you love me« im Kino — von Rüdiger Suchsland
Kurzfilmtage Oberhausen:
All you see is real! (Öffnet in neuem Fenster)
Thema und Profil-Filme der 72. Internationale Kurzfilmtage Oberhausen — von Benedikt Guntentaler