Wir entschuldigen uns für die Verspätung beim Versand unseres Newsletters – es gab Authentifizierungsprobleme. Die Neustarts der Woche laufen zum Glück immer noch und auch die letzten Veranstaltungen der wunderbaren Afrikanischen Filmtage in München können noch besucht werden. Darüber hinaus bieten wir einen Nachruf und ein neues Cinema Moralia, um den grauen Sonntag ein wenig lichter zu gestalten.
Festival:
Ein Kontinent in Bewegung (Öffnet in neuem Fenster)
Die Filme dieses 15. Jubiläumsjahrgangs der Afrikanischen Filmtage München eint die Weigerung, sich einordnen zu lassen. Sie sprechen von Macht, Migration, Heilung, Musik und weiblicher Selbstbestimmung und zeigen, dass Afrikas Kino kein Nebenschauplatz ist. – von Axel Timo Purr
Cinema Moralia:
Die Rückgewinnung des Ästhetischen (Öffnet in neuem Fenster)
Das Schöne behütet. Das Schöne sucht man: Herta Müller, Juliane Liebert und die verweigerte Kritik. Und David Cunio – Cinema Moralia, Tagebuch eines Kinogehers, 363. Folge – von Rüdiger Suchsland
Neue Kritiken:
After the Hunt (Öffnet in neuem Fenster) (USA/I 2025)
Die Sprache als Waffe der Gegenwart: Luca Guadagnino navigiert in seinem post-woken Thriller atemberaubend zwischen Ethik, Eros und epistemischer Unschärfe – Kritik von Axel Timo PurrBallad of a Small Player (Öffnet in neuem Fenster) (GB/D 2025)
Wenn das Licht zerbricht: Edward Bergers grotesker Spieler-Thriller ist ein Film über Sucht, der selbst süchtig nach Wirkung ist. Und einer jener Fälle, in denen die Literatur schlicht das bessere Kino bleibt – von Axel Timo Purr
A Chinese Ghost Story: In der Nacht der hungrigen Geister wurde auch Edward Bergers Film gefressen – von Rüdiger SuchslandJane Austen und das Chaos in meinem Leben (Jane Austen a gâché ma vie) (Öffnet in neuem Fenster) (F 2024)
Wenn einem Jane Austen das eigene (Liebes-)Leben ruiniert...: Laura Pianis Filmdebüt ist der perfekte Date-Movie für die gehoben Stände – Kritik von Rüdiger SuchslandThe Mastermind (Öffnet in neuem Fenster) (USA 2025)
Drifting through the 70s: Kelly Reichardt erzählt in ihrem neuen Film vom Verloren-Gehen in Amerika, von existenzialistischen Selbstauslöschungen, von absurden Menschen in einer absurden Welt – Kritik von Benedikt GuntentalerZirkuskind (Öffnet in neuem Fenster) (D 2025)
Leben ohne Netz und doppelten Boden: Julia Lemke und Anna Koch erzählen den Alltag eines Zirkuskinds mit einem dokumentarischen Blick, der nichts verklärt und nichts verrät. Es ist eines der schönsten Plädoyers seit langem für ein anderes, ein bewegliches Deutschland, nicht nur auf den Straßen – Kritik von Axel Timo Purr
Neue Videokritik:
The Mastermind (Öffnet in neuem Fenster)
Vages Leben, vage Zukunft: Über die großartigen, innovativen Filme von Kelly Reichardt konnte man immer schon geteilter Meinung sein, so wie auch Felicitas Hübner und Thomas Maiwald es über Reichardts etwas anderen Heist-Movie sind.
Nachruf:
Annie Hall (Öffnet in neuem Fenster)
Modern Times: Zum Tod der Stadtneurotikerin Diane Keaton – von Rüdiger Suchsland