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Herzlich willkommen zu den Februar-Notizen!

Morgen ist der Digital Independence Day (Öffnet in neuem Fenster) - eine Idee von der Initiative Save Social (Öffnet in neuem Fenster), die ich sehr unterstützte: jeden ersten Sonntag im Monat lädt der Di.Day (Öffnet in neuem Fenster) dazu ein, sich für offene Alternativen zu US-amerikanischen Tech-Angeboten zu entscheiden. Der Bezahldienst Wero (Öffnet in neuem Fenster) ist zum Beispiel eine gute Alternative zu Paypal.

Ich erzähle das zum Einstieg in diese Februar-Ausgabe der Digitalen Notizen, weil du sie von einem anderen Absender bekommst: Ich habe meinen Newsletter von Mailchimp aus den USA zum Berliner Anbieter Steady umgezogen (großen Dank an das Team für die Unterstützung (Öffnet in neuem Fenster)). Es kann deshalb sein, dass dein Mailprogramm diesen Newsletter noch nicht erkennt. Deshalb möchte ich dich bitten: Schicke mir doch eine schnelle Antwort-Mail auf diese Ausgabe - einfach auf Reply drücken und am liebsten dabei die spontane Antwort auf die Frage ergänzen: Was stimmt dich in diesen Tagen optimistisch?

Gerne möchte ich diese Antworten in der nächsten Ausgabe anonymisiert veröffentlichen. Denn ich glaube: Demokratie braucht Optimismus! Darüber habe ich im November auf der TEDx in München gesprochen - und der Talk steht jetzt online (Öffnet in neuem Fenster).

Für den Haupttext dieser Ausgabe habe ich mir einen Netztrend so lange angeschaut bis ich gemerkt habe: Das ist die perfekte Metapher für unsere Art öffentlich zu streiten! (Öffnet in neuem Fenster) Genau zu dem Thema hat mich übrigens Stefan Niggemeier interviewt (Öffnet in neuem Fenster) und einen interessanten Text geschrieben.

In dieser Ausgabe außerdem zwei neue Formate: Ich versuche festzuhalten, was ich in 2026 hinzugelernt habe (Öffnet in neuem Fenster) und sammle auf der “ich weiß nicht wer das hören muss (Öffnet in neuem Fenster)”-Seite kleine Lebensweisheiten.

Weil mich die Debatte um das Social-Media-Verbot für Jugendliche sehr beschäftigt hat, habe ich hier zehn Tipps notiert, die ich für sinnvoll halten, um einen selbstbestimmten Umgang mit Social-Media zu fördern (Öffnet in neuem Fenster). (Wenn dir das gefällt: es gibt auch ein handliches PDF zum Runterladen & Ausdrucken (Öffnet in neuem Fenster))

Ich wünsche eine inspirierende Lektüre
Dirk von Gehlen

Februar 2026
(Öffnet in neuem Fenster)
Netzkultur
Was mir im Januar 2026 im Netz (Öffnet in neuem Fenster) aufgefallen ist:
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  1. 2016-Netznostalgie

  2. Während ich auf die U-Bahn warte

  3. Der einsame Pinguin

  4. Donald-Trump-Poetry-Slam

  5. Stitch-Kunst mit Wollknödel & Fucking loser

»Netzkulturcharts (Öffnet in neuem Fenster)

Digitaler Text
Was die Schnips-Aufmerksamkeit über unsere Art der Debatte erzählt - eine Analye (Öffnet in neuem Fenster)
(Öffnet in neuem Fenster)

(…) Jemand tritt auf die Bühne und stellt eine Behauptung auf* die fortan wie die Schnips-Behauptung die Debatte bestimmt. Wer sich auf diese Prämisse einlässt, landet in der gleichen Zwickmühle wie die Schnips-Opfer. Jedes inhaltliche Argument, das der Logik einer sachlichen Argumentation zu folgen versucht, endet in der Bestätigung der Prämisse. Widerspruch feuert die Ausgangsthese nur noch weiter an. (Öffnet in neuem Fenster)

Eben! Das öffentliche Gespräch eskaliert wie gewünscht.

In diesen „Debatten“ geht es nicht mehr um die Suche nach einem Konsens. Die Ausgangsthese ist hier kein Einstieg mehr, dem eine Antithese gegenüber gestellt werden kann, die dann zu einer Synthese führt. Hier geht es nur noch darum, Schnips-Behauptungen öffentlich zu machen. Wer darauf mit einem bloßen Vermeldungen der Ausgangsbehauptung reagiert, schenkt ihr nur mehr Öffentlichkeit. (…)

Lernen
Was ich gelernt habe
(fortlaufende Liste im Blog) (Öffnet in neuem Fenster)

… Männer können sogar Mansplaining (Öffnet in neuem Fenster) erklären.

… die Prüf-Demo ist eine gute Sache: 14.2. in München!

Kopieren kapieren macht mir richtig Spaß. Gerne hier mitmachen! (Öffnet in neuem Fenster)

Ich weiß nicht wer das hören muss
(fortlaufende Liste im Blog) (Öffnet in neuem Fenster)

… das hier sind die guten Tage! Sagt Hanna Fry (Öffnet in neuem Fenster)

… Benjamin von Stuckrad-Barre, Herbert Wehner und Heribert Prantl halten sich an einen ähnlichen Ratschlag, den der niederbayrische Rapper Grämsn sogar vertont hat: Weiter machen! (Öffnet in neuem Fenster)

… wer mit Memes in redaktionellen Kontexten umgeht, sollte das hier hören: Marcus Bösch hat eine sehr gute Handreichung geschrieben. Ich habe sie auf deutsch übersetzt (Öffnet in neuem Fenster).

Zum Thema Hören noch eine Frage: Welches Emojis nutzt du eigentlich um zu zeigen, dass du etwas gerne hörst? (Öffnet in neuem Fenster)

Notizen
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Das das ist eine Übersicht dieses kleinen Texte in meinem Blog: Zehn Social-Media-Tipps (Öffnet in neuem Fenster) für einen selbstbestimmten Umgang mit Apps & deinem Smartphone. Und vergiss nicht: Alles, was du zu lang machst, ist schlecht!

Danke

Ich freue mich, dass du bis hierhin gelesen hast! Deshalb gibt es hier stets einen kleinen Abschluss. Heute meine Bitte: Schicke mir doch deine spontane Antwort auf die Frage: Was stimmt dich in diesen Tagen optimistisch?