
Von Dorit Kobusch-Balk
Es gibt Dinge im Leben, die kommen einfach so: Falten, graue Haare, die Erkenntnis, dass es ok ist, um 22 Uhr die Party zu verlassen. Und dann sind da noch die Alterswarzen. Diese kleinen, braunen bis schwarzen Knötchen, die sich plötzlich auf der Haut breitmachen. Sie sind zwar harmlos, aber sie stören. Vor allem, weil sie so verdammt sichtbar sind und weil sie einem unmissverständlich klarmachen: Ja, man wird älter.
Die gute Nachricht: Alterswarzen (oder, für die Fachfrauen unter uns: seborrhoische Keratosen) sind keine Warzen im klassischen Sinne. Sie haben nichts mit Viren zu tun, sind nicht ansteckend und auch nicht bösartig. Sie sind einfach nur ein Zeichen dafür, dass die Haut mit den Jahren ein bisschen müde wird. Die Zellen teilen sich nicht mehr so diszipliniert wie in jungen Jahren, sondern häufen sich einfach an der Oberfläche an.