
Liebe folker-Freundinnen und -Freunde,
das neue Heft ist da, folker #2.26!
Wenn ihr es abonniert habt, schaut in euren Briefkasten (wenn es bis Mitte nächster Woche dort nicht zu finden ist, wendet euch gerne vertrauensvoll an leserservice@fortes-medien.de (Öffnet in neuem Fenster)). Online wird es sich wieder nach und nach entfalten und wir wünschen euch viel Freude mit unserem diesmaligen Schwerpunkt „New Roots – Die junge deutsche Folkgeneration“ sowie vielen anderen spannenden Themen. Infos und Eindrücke dazu gab es bereits in unserem letzten Newsletter hier (Öffnet in neuem Fenster).
Wie junger Folk in Deutschland heute klingt, kann auch beim Rudolstadt-Festival in zwei Wochen erlebt werden (2. bis 5. Juli) – nicht nur bei den Auftritten der dritten Ausgabe des Jugendfolkorchesters, sondern etwa auch bei zwei vom folker kuratierten Workshops. Am Freitag, dem 3. Juli, gibt das Ensemble How to Folk im Alten Rathaus um 15 Uhr eine Einführung in die Welt der Folksession – „für Einsteiger*innen und alle, die sich (noch) nicht trauen“. Und am Sonntag, dem 5. Juli, wird Peggy Luck um 13 Uhr in der Bibliothek ins Sparring gehen und mit den Teilnehmenden „Mit der Tradition ringen“ – denn „einiges im Folk ist nicht vorteilhaft gealtert“. Hier wird geübt, angesichts rassismuskritischer, queer*feministischer und kolonialismuskritischer Perspektiven Tradition zu zerlegen und neu zusammenzusetzen, um sich wieder in ihr heimisch fühlen zu können. Seid jeweils herzlich willkommen.
Natürlich wird der folker an allen Festivaltagen auch wieder an seinem angestammten Standplatz in der Innenstadt zu finden sein – kommt gerne vorbei für Infos, Gespräche, Austausch von Ideen.
Oder ihr besucht uns im Schminkkasten, der Studiobühne des Rudolstädter Theaters, wo Herausgeber Mike Kamp und Endredakteur Stefan Backes am Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 16 Uhr illustre Gäste wie Eabhal, Clare Sands, das Duo Ruut oder den Nino aus Wien zum zwanglosen Talk mit musikalischen Einlagen eingeladen haben.
(Öffnet in neuem Fenster)Nicht nur in Rudolstadt wird die Musik unserer Genres gefeiert, bereits eine Woche vorher, vom 26. bis 28. Juni erwarten das Publikum beim 3. Waldeck Open Air musikalische Höhepunkte in sozusagen geschichtsträchtiger Kulisse. In der Tradition der Festivals seit den Sechzigerjahren auf Burg Waldeck bei Dorweiler im Hunsrück geht das Programm auch in diesem Jahr Fragen nach engagiert-kritischem Lied sowie der Suche nach musikalischen Beispielen für Hoffnung und Klangwelten nach, die zeigen, dass Musik auf der ganzen Welt zu Hause ist. Unter welcher Maxime man ein buntes Spektrum spannender Künstler:innen eingeladen von Ami Warning oder Yael Deckelbaum & Meera Eilabouni über Florian Paul und der Kapelle der letzten Hoffnung oder den Liedermacher Falk bis zu Nessi Tausendschön und Klaus dem Geiger. Als Moderatorin führt Paula Linke durch die Veranstaltung. Weitere Infos finden sich hier (Öffnet in neuem Fenster).
(Öffnet in neuem Fenster)Eine gute Woche nach Rudolstadt startet in Stuttgart das 23. Sommerfestival der Kulturen – sozusagen als kulturelle Alternative zur letzten Woche der gerade laufenden Fußball-WM. Vom 14. bis 19. Juli lädt der Verein Forum der Kulturen wieder zum gemeinsamen Feiern, Tanzen und Genießen auf den Marktplatz der baden-württembergischen Landeshauptstadt ein. Das diesjährige Programm verbindet dabei, wie gewohnt, traditionelle Klänge mit modernem Sound und politischer Haltung und beinhaltet eine beachtliche Auswahl internationaler Acts wie die multinationale Band Baba Yaga, Freshlyground aus Südafrika, die afghanische Sängerin Elaha Soroor mit Kefaya aus London, Son Rompe Pera aus Mexiko, die Französinnen von Las Baklavas oder Sine Frontera aus Italien. Weitere Programmpunkte und Infos auf folker.world (Öffnet in neuem Fenster).
(Öffnet in neuem Fenster)Insgesamt fünf Wochen – vom 11. Juli bis 15. August – dauert das Programm des diesjährigen Yiddish Summer Weimar, das neben seinen vielen Workshops eine ganze Festivalwoche bereithält, die vom 1. bis 8. August unter dem Motto „Yiddish Wo:men – Another Story of Modernity“ steht. Kernelemente des YSW sind seit den Anfängen die Workshops zu jiddischer und verwandter Kultur. Diese umfassen in diesem Jahr neben Gesangs-, Instrumentalmusik- und Tanzworkshops auch einen zweiwöchigen Jiddischkurs mit Muttersprachlern. Prominente Kursleitende sind unter anderem der mehrfach ausgezeichnete Sänger Daniel Kahn, die Sängerin Sasha Lurje oder der Klezmatics-Trompeter Frank London. In der Festivalwoche gibt es neben zahlreichen weiteren Workshops neue und traditionelle Musik sowie Premieren mit Powerfrauen der jiddischen Musikkultur wie Polina Shepherd, Shura Lipovsky, Chaia (Kleztronica), Anna Lowenstein oder Flora Curzon. Weitere Infos und Details finden sich hier (Öffnet in neuem Fenster).
(Öffnet in neuem Fenster)Last but not least der Hinweis auf das mittlerweile sechste DeutschFolk-Festival unter der Federführung der DeutschFolk-Initiative (DeFI) als Teil des Verbands Profolk. Das Wanderfestival kehrt nach vier Ausgaben an anderen Orten im Bundesgebiet an seinen Ursprung zurück, dorthin, wo 2021 alles begann. So sind Jena und Umgebung vom 20. bis 23. August wieder Gastgeber von Musik mit traditionellen Wurzeln aus dem deutschsprachigen Raum, die in diesem Jahr präsentiert wird von Künstler:innen wie dem Folkorchester Leipzig, dem Duo Unfolkkommen, der Gruppe Folk My Life, der Formation Viertour, der Familienband Lottes Flausen, dem Duo Janna oder den Urgesteinen der Folkländer. Natürlich dürfen Tanz- und Liedworkshops genauso wenig fehlen wie die abendlichen Sessions. Mehr zum Festival gibt es hier (Öffnet in neuem Fenster).
Und damit viel Spaß im Festivalsommer – ob bei einem der Genannten oder ganz woanders. Weitere Events und Veranstaltungen finden sich immer auf www.folkerkalender.de (Öffnet in neuem Fenster), auf www.folker.world (Öffnet in neuem Fenster) und natürlich auch in der folker-Printausgabe (Öffnet in neuem Fenster).
Danke für eure Unterstützung und bis bald
Euer Team vom folker
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