
Ich bin regelmäßiger Hörer der Deutschlandfunk-Sendung “Essay und Diskurs (Öffnet in neuem Fenster)”. Immer Sonntags um 9:30 lesen professionelle Sprecherinnen und Sprecher Texte, in denen sich einem komplexen Thema auf vielperspektivische, schwer vorhersagbare, also essayistische Weise genähert wird.
Als der zuständige Redakteur anrief, um anzufragen, ob ich etwas aus meinem Buch “Die Verkrempelung der Welt” beisteuern würde, hob er ganz bescheiden an, die Sendung zu erklären. Dass ich zu den Leuten gehöre, die seine Sendung schon lange höre, mal im Radio, mal als Podcast, war für uns beide eine Freude.
Ich montierte also das erste und dritte Kapitel des Krempelbuchs zusammen und straffte das Ergebnis, damit es in eine halbe Stunde Lesezeit passt. Der Schauspieler und Sprecher Andreas Laurenz Maier, dessen Stimme zumindest mir sehr bekannt ist, las dieses Extrakt aus dem Buch nun für “Essay und Diskurs” ein. Er tat das gleichermaßen so, als kennte er den Text auswendig und als läse er ihn gerade das erste Mal. Das erzeugt eine Intensität, die nur Profis schaffen.
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DLF – Essay und Diskurs (7. September 2025): "Was war noch der Fortschritt? Notizen aus der verkrempelten Welt” (Öffnet in neuem Fenster)
Auf der Seite des Suhrkamp Verlags gibt es eine Leseprobe und das Buch zu kaufen (Öffnet in neuem Fenster).