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BS025 - Die Geburtsstunde der Schweizer Garde - Intrigen, Diplomatie und alpine Krieger in der Renaissance

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Die neue Hauptfolge über die Schweizer Garde hat die grosse Linie erzählt — 500 Jahre Geschichte in einer Stunde. Aber wie so oft steckt das Faszinierendste im Detail.

Die Bonusfolge dieser Episode gehört ganz den Jahren 1503 bis 1506. Drei Jahre, die alles entschieden.

Was in der Hauptfolge nicht Platz hatte:

Wie wurde die Garde tatsächlich gegründet? Wer hat die Verhandlungen geführt, wer hat bezahlt, und welche politischen Ziele standen dahinter? In dieser Bonusfolge zeichnen wir die Entstehungsgeschichte Schritt für Schritt nach — an drei Protagonisten, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Da ist zunächst Giuliano della Rovere, der spätere Papst Julius II. Dieser Mann — ein politischer Stratege in Rüstung, kein frommer Kirchenfürst — hatte ein Jahrzehnt im Exil verbracht, um die Borgias zu bekämpfen. Als er 1503 schliesslich den päpstlichen Thron bestieg, wusste er genau, was er brauchte: Beschützer, die nicht die Seiten wechseln. Die Geschichte der Borgias, gegen die Julius jahrelang kämpfte, haben wir übrigens in Episode 16 ausführlich beleuchtet.

Dann ist da Matthäus Schiner, Bischof von Sitten. Dieser Bauernsohn aus dem Wallis, der fliessend Deutsch, Italienisch, Französisch und Lateinisch sprach, war der eigentliche Architekt der Garde. Schiners geopolitische Vision: Frankreich aus Italien drängen — und die Schweizer Eidgenossen sollten dabei die entscheidende Rolle spielen. Wie er Julius II. von diesem Plan überzeugte, welche rechtlichen Konstruktionen er erfand und wie er gleichzeitig die misstrauischen Innerschweizer Kantone auf seine Seite brachte, ist eine Geschichte diplomatischer Meisterleistungen.

Und schließlich Jakob Fugger — oder vielmehr seine Bank. Ohne das Kapital aus Augsburg wäre die Garde womöglich nie gegründet worden. Die Fugger hatten massive Summen in den päpstlichen Hof investiert und wollten ihre Interessen geschützt sehen. Wer mehr über Fugger und seine Rolle als erster Kapitalist der Geschichte wissen möchte, findet das in Episode 24.

Ich erzähle auch, was beim Einmarsch im Januar 1506 tatsächlich geschah: Warum war der Marsch über die verschneiten Alpen ein logistisches Wagnis? Wie reagierte die römische Bevölkerung auf diese fremdartigen Krieger aus dem Norden? Und welche ersten Bewährungsproben musste die junge Garde in den Jahren danach bestehen?

Die Bonusfolge ist ab sofort für die Schatten-Community verfügbar:

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