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Märchenerzähler

Einführung. Märchen sind seit jeher ein tief in der Kultur verwurzeltes Erzählimpulsgut und ein wichtiges Element der Kinder- und Volksliteratur. Für die heute gepflegte Generation waren Märchen oft die ersten vorgelesenen Geschichten im Leben – von Eltern oder Großeltern – und prägen Erinnerungen bis ins Alter. Sie gelten als „Nahrung für die Seele“ und stehen im Bewusstsein vieler Menschen fest verankert. In der Altenpflege erreichen sie daher mit vertrauten Worten sofort Gefühle von Geborgenheit und Sicherheit. So werden bekannte Formulierungen und Bilder genutzt, um positive Assoziationen und Erinnerungen aus dem Langzeitgedächtnis zu wecken. Selbst bei Demenz erkrankten Menschen bleiben elementare Märchenmuster oft erhalten: Sie erkennen wiederkehrende Motive (z.B. „Es war einmal“, „der böse Wolf“) und reagieren gelassen oder erfreut darauf. Studien und Projekte (etwa „Es war einmal… Märchen und Demenz“) zeigen, dass professionelles Märchenerzählen in der Altenpflege zu einer Aktivierung des Langzeitgedächtnisses und zu einer spürbaren Steigerung des Wohlbefindens führt. Diese Geschichten erzeugen emotionale Wärme und Ritualcharakter („Glocke und Märchenmantel“) und können sich positiv auf die Stimmung der Heimbewohner auswirken.

Zielsetzung. Der gezielte Einsatz von Märchenerzählern im Seniorenbereich verfolgt mehrere pädagogisch-therapeutische Ziele. Kognitiv sollen Aufmerksamkeit, Sprachverständnis und Merkfähigkeit angeregt werden. Das Erzählen aktiviert beim Zuhören das Langzeitgedächtnis und trainiert so die Erinnerungsfähigkeit. Gleichzeitig schult das Zuhören das Konzentrationsvermögen (der Rahmen der Märchenstunde sorgt für feste Strukturen). Emotional fördert das gemeinsame Erlebnis Geborgenheit und Wohlbefinden – die vertrauten Inhalte lösen positive Gefühle aus und wirken Angst oder innerer Unruhe entgegen. Auch gelingende Erinnerungen an eigene Biografien können Sicherheit vermitteln. So zeigte eine Studie, dass das Erzählen bekannter Märchen bei vielen Senioren ein Gefühl von „Geborgenheit“ hervorruft und sie innerlich ausgeglichener werden lässt. Sozial fördert das gemeinsame Märchenangebot Kommunikation und Gemeinschaft. Indem die Betreuten zusammen sitzen und einer Erzählung folgen, entsteht ein gemeinschaftlicher Erlebnisrahmen. Märchenstunden regen zum Austausch an – Teilnehmer können Figuren nachsprechen oder kommentieren und so aktiv ins Gespräch kommen. Dies stärkt das Gefühl des Dazugehörens und beugt Vereinsamung vor: Laut Auswertung interagierten mehr als zwei Drittel der Zuhörer deutlich und positiv mit dem Erzähler, und Unruhe oder Aggressionen traten fast nicht auf. Insgesamt zielen Märchenangebote demnach darauf ab, kognitive Kompetenzen (Wortschatz, Gedächtnis, Vorstellungskraft), emotionales Wohlbefinden (Geborgenheit, Freude) und soziales Miteinander (Gespräche, Anteilnahme) zu fördern. In der Rückmeldung von Projekten heißt es oft, dass Senioren „regelrecht aufblühen“, wenn ihnen vertraute Geschichten vorgelesen werden.

Vor- und Nachteile. Märchenerzählen bietet zahlreiche Vorteile, die den Pflege- und Betreuungsalltag bereichern: Durch das regelmäßige Eintauchen in Märchenwelten kann die Lebensqualität steigen – Erinnerungen werden angeregt und die Stimmung verbessert sich. Die Aktivierung des Langzeitgedächtnisses kann kognitive Fähigkeiten stärken und Demenzsymptomen positiv begegnen. Gleichzeitig entlastet diese niedrigschwellige Aktivierung über einen Moment die Pflegekräfte, da die Bewohner während der Märchenzeit ruhig zuhören und in ein Ritual eintauchen können. Auch Gruppendynamik und Gemeinschaftssinn werden gefördert, und vermeintlich inaktive oder teilnahmslose Heimbewohner können durch das Märchen angeregt werden, aktiv zu werden (z.B. durch Mitsingen, Nachsprechen oder Beklatschen).

Auf der anderen Seite gibt es auch Herausforderungen: Erzählen ist kein triviales Zusatzprogramm, sondern verlangt eine sorgfältige Vorbereitung. Laut Fachliteratur ist es ein „komplexer Vorgang, der hohe Anforderungen stellt“ – idealerweise sollten ErzählerInnen geschult sein, gerade für demenziell veränderte Zuhörer. Das bedeutet Zeit- und Kostenaufwand (etwa 2–3,5 Stunden Vorbereitung pro Veranstaltung) sowie ggf. Kosten für Material (Kostüm, Fortbildung). Nicht jeder Bewohner reagiert gleich positiv: Manche finden Märchen zu kindisch, andere können dem Vortrag wegen fortgeschrittener Demenz kaum folgen. Ungeeignete Märchen (z.B. sehr düstere oder gewalthaltige) können Ängste oder Traurigkeit wecken, wenn sie nicht behutsam angepasst werden. Ein weiterer Nachteil ist die Abhängigkeit von festen Erzählern: Menschen mit Demenz tun sich schwer mit Wechseln der Ansprechperson, sodass eine Geschichte ohne Vertretung ausfallen kann. Schließlich sind Märchen natürlich keine Heilmethode: Sie unterstützen nur kurzfristig die psychische Entlastung und sind kein Ersatz für medizinische Therapien. Kurz gesagt: Märchenerzählen in der Seniorenbetreuung bringt wertvolle Impulse, erfordert aber auch guten Einsatz, Anpassung an die Zielgruppe und ein gewisses Maß an Flexibilität.

Anleitung zur Gestaltung von Märchenstunden. Für eine gelungene Märchenstunde sollten Vorbereitung und Durchführung systematisch geplant werden:

  • Auswahl der Märchen: Wählen Sie Geschichten aus, die den Zuhörern vertraut sind und zum Alter passen. Klassische Volksmärchen der Gebrüder Grimm oder Andersen-Geschichten sind oft gut geeignet, da viele Bewohner diese bereits aus der Kindheit kennen. Ergänzend können Sie internationale Märchen (z.B. arabische, asiatische Geschichten) oder moderne „Märchen“ (phantasievolle Kindergeschichten) einbauen, solange sie sprachlich einfach und inhaltlich zugänglich sind. Achten Sie darauf, besonders zum Thema passende Geschichten zu wählen: Im Sommer etwa helle, naturbezogene Motive, zu Weihnachten Erzählungen mit Sternen und Geschenken. Nicht empfehlenswert sind Märchen mit sehr gruseligen oder komplexen Szenen (z.B. Hänsel und Gretel in vollständiger Version oder Rapunzel ohne Anpassung), da diese bei alten Menschen Ängste auslösen können.

  • Erzähltechnik: Erzählen Sie die Märchen möglichst frei, statt nur monoton vorzulesen. Eine freie Nacherzählung (ohne ständiges Lesen im Buch) erlaubt intensiveren Blickkontakt und lebendige Gestik. Variieren Sie die Stimme für verschiedene Charaktere – z.B. sanft für die gute Figur, rau für den Bösewicht – und nutzen Sie Mimik sowie passende Gesten. Solche Hervorhebungen fesseln die Aufmerksamkeit: Ein professioneller Märchenerzähler schildert etwa wie Goldmarie in den Brunnen fällt, Gesten und wechselnde Stimmen nutzen, so dass die Zuhörer sogleich antworten oder bekannte Sätze mitsprechen. Lesen Sie langsam und mit deutlicher Artikulation, lassen Sie Pausen nach markanten Sätzen oder Dialogen (ähnlich wie Reimtexte), und sprechen Sie vertraute Formulierungen bewusst betont – dies erleichtert das Verstehen und fördert die Erinnerung. Für den Eröffnungsritus beginnt man klassisch mit „Es war einmal…“, oft eingeleitet durch ein leises Glockenläuten oder das Auffalten eines Märchenmantels.

  • Einsatz von Requisiten: Visuelle und haptische Reize vertiefen das Märchenerlebnis. Stellen Sie thematisch passende Objekte bereit – etwa einen goldenen Schuh zu Aschenputtel, einen roten Apfel zu Schneewittchen oder – beim genannten Adventsmärchen Die Sterntaler – kleine Sterne, Tücher und Schokoladentaler. Diese können auf einem „Märchenaltar“ (Tischmitte) ausgelegt werden und dienen zu Beginn als Gesprächseinstieg: Fragen Sie z.B. „Wie gefällt Ihnen die Mitte?“ oder „Möchten Sie die Gegenstände anfassen oder riechen?“. Auch Bilderbücher, Handpuppen oder ein Kamishibai-Erzähltheater sind wirkungsvolle Mittel. Ergänzend bieten sich spielerische Materialien an: Memory-Spiele, Ausmalbilder oder Hörbücher zum gerade gehörten Märchen. Solche Sinne stimulierende Utensilien haben sich in Projekten bewährt – sie lassen die Erzählung mit allen Sinnen erfahrbar werden.

  • Raumgestaltung: Wählen Sie einen ruhigen, vertrauten Raum, der den Bewohnern bekannt ist. Der Erzählkreis sollte idealerweise kein Durchgangsbereich sein und kaum Geräuschquellen aufweisen (z.B. ausgeschalteter Fernseher). Sitzgelegenheiten werden am besten ohne Tisch in einem Halbkreis angeordnet, so dass weder Rollator noch Möbel zwischen Erzähler und Zuhörern stehen (Barrierefreiheit). Stimmungsvolles Licht und Dekoration unterstützen die Atmosphäre: Nutzen Sie weiches Licht, Lichterketten oder Kerzen, um eine „märchenhafte“ Szenerie zu schaffen. Wiederkehrende Abläufe festigen das Ritualcharakter: Planen Sie die Märchenstunde immer zum gleichen Wochentag und zur gleichen Uhrzeit, damit sich die Bewohner darauf einstellen können. Ein Beispiel aus der Praxis berichtet, dass durch diese Regelmäßigkeit Veränderungen bei den Zuhörern besser beobachtet und der Alltag beruhigt werden konnte.

  • Sprache und Kommunikation: Verwenden Sie eine klare, einfache Sprache ohne komplizierte Fremdwörter. Sprechen Sie langsam genug, damit auch Schwerhörige folgen können. Achten Sie auf angemessene Lautstärke – nicht zu leise, damit alle verstehen, aber auch nicht schrill. Halten Sie beim Erzählen bewusst Blickkontakt mit den Senioren und sprechen Sie einzelne Zuhörer (beispielsweise per Namen) direkt an, um ihre Aufmerksamkeit zu sichern. Wiederholen Sie wichtige Textformeln im Verlauf („Nun gut, so sprach sie“ oder „Es war einmal…“), die die Senioren oft mitsagen oder -summen. Dies festigt das Gemeinschaftsgefühl und aktiviert die Sprachfähigkeit. In ihrer Aufzählung praktischer Tipps empfiehlt eine Märchenerzählerin z.B. das Üben mit dem „Struwwelpeter“, da der Reim-Rhythmus hilft, lebendig vorzulesen, während viele vorlesenede Betreuer sonst zu schnell und ohne Blickkontakt vorgehen.

  • Umgang mit Fragen und Reaktionen: Lassen Sie spontane Einwürfe und Fragen der Zuhörer zu, statt sie zu übergehen. Oft reagieren Bewohner eigenständig auf Szenen – sie schütteln den Kopf, lachen oder sprechen kommentierend. Gehen Sie darauf ein. Stellen Sie offene Fragen zum weiteren Verlauf, wenn jemand die Geschichte anders deuten möchte: In einem Beispiel fragte die Bewohnerin Frau M. nach dem Waldgang „Was erzählen Sie da für einen Blödsinn?“, und die Erzählerin entgegnete ruhig: „Wie müsste es denn Ihrer Meinung nach weitergehen?“. Die Bewohnerin setzte daraufhin selbst ein alternatives Ende an. Diese Methode erlaubt es, eigene Fantasie zu nutzen und Gefühle auszudrücken. Wichtig ist, den Teilnehmern mitfühlend zu begegnen: Wenn jemand beispielsweise traurige oder wütende Reaktionen zeigt, darf er dies zeigen. Weinen bei schlimmen Passagen kann befreiend wirken und soll nicht unterbunden werden. Die Erzählerin sollte in solchen Momenten psychisch stabil bleiben („Schmerz aushalten“) und die Person begleiten, statt sie allein zu lassen. Grundsätzlich ist das Märchenerzählen keine Einbahnstraße – die Beteiligten geben der Geschichte ihre Nuance, und die Erzählerin muss flexibel auf diese Einsprünge reagieren. So kann sie etwa Gefühlsäußerungen „übersetzen“ (etwa indem sie sagt: „Ich höre, dass Sie das traurig macht“) und darauf eingehen, oder im Anschluss Gespräche anregen (z.B. über Wünsche nach dem Sterntaler-Märchen: „Wenn Sterne vom Himmel fallen, darf man sich etwas wünschen – was würden Sie sich denn wünschen?“). Ziel bleibt stets, das Wohlbefinden der Bewohner zu steigern.

Umsetzung in der Praxis. In der alltäglichen Betreuung können Märchenangebote vielfältig umgesetzt werden:

  • Einzelangebote: Auch im Einzelgespräch kann Märchenerzählen eingesetzt werden. Zum Beispiel am Bett oder im Wohnraum eines Heimbewohners kann die Pflegekraft oder ein Angehöriger behutsam ein Märchen vorlesen oder erzählen. Zur biografieorientierten Aktivierung befragen Sie den Betreuten am Anfang nach „seinem“ Lieblingsmärchen oder nach Erinnerungen aus der Kindheit und bauen das daraus bekannte Motiv in die Erzählung ein. Begleitende Materialien wie Hör-CDs oder Tablets mit Märchenfilmen können vor allem bei eingeschränktem Hörvermögen eine Alternative sein. Danach eignet sich eine kurze Reflexion: Was hat der Bewohner gemeint, was ihm gefallen hat, welche Bilder vor dem inneren Auge entstanden sind? Solche Einzelstunden können auch als Ritual vor dem Schlafengehen beruhigend wirken.

  • Gruppenangebote: Häufiger wird in Seniorenheimen eine wöchentliche Märchenstunde als Gruppenangebot durchgeführt. Dabei sitzen mehrere Bewohner im Gemeinschaftsraum zusammen, und ein Betreuungsmitarbeiter oder externer Erzähler führt die Stunde durch. Neben dem reinen Erzählen kann man die Gruppe aktivieren: Ein „Kettenerzählen“ (gemeinsames Weitererzählen eines Märchens) kann zum Gedächtnistraining dienen. Auch Spiele rund um Märchen funktionieren gut: Memory- oder Bingo-Spiele mit Märchenbildern, Rätsel zu Figuren oder ein Quiz (z.B. Zitate oder Figuren raten) steigern den Spielcharakter und das Gemeinschaftsgefühl. Kreativangebote wie Basteln (z.B. Sterne falten zu „Sterntaler“) oder Malen können einen Abschluss bilden. Wichtig ist, gerade bei Demenzkranken eine geringe Gruppengröße zu wählen, damit jeder Beteiligte wahrgenommen wird.

  • Besonderheiten bei Demenz: Demenzerkrankte Personen profitieren besonders von multisensorischen und emotionalen Zugängen. Hier gelten viele der genannten Hinweise verstärkt: Erzählen Sie frei (nicht wortgetreu ablesen) – das ermöglicht intensiven Blickkontakt und begleitende Gestik. Halten Sie die Inhalte einfach, verwenden Sie kurze Sätze und wiederholen Sie das Wichtigste. Eine „Mitte“ mit Gegenständen oder Lichtern ist gerade für Schwerhörige hilfreich, da der Fokus nicht nur auf den Ohren liegt. Nutzen Sie bekannte Elemente (Tiere, vertraute Symbole), um das Verständnis zu erleichtern. Wenn nötig, lassen Sie einzelne Abschnitte inhaltlich aus oder kürzen Sie das Märchen. Erinnern Sie sich daran, dass Demenzerkrankte oft lange zurückliegende Erinnerungen besser abrufen können – auch wenn die Prosa unklar wird, können sie vielleicht Textfragmenten oder Melodien folgen. Ermutigen Sie die Zuhörer, bekannte Textteile (wie „Wer hat die Holzschuhe...?“) nachzusprechen. Achtgeben sollte man bei negativen Reaktionen: Manche Inhalte können Ängste aufleben lassen (z.B. Angst vor Verlassenwerden bei Hänsel und Gretel). In solchen Fällen schwenken Sie ruhig das Thema oder besprechen gefühlte Bruchstücke in einer sicheren Gesprächsrunde.

  • Themenorientierte Einbindung: Märchenstunde kann im Jahresablauf thematisch gestaltet werden. Beispielsweise passt im Dezember gut das Märchen Die Sterntaler: Ein Lichterschlauch und goldene Schokoladentaler können hier für Atmosphäre sorgen. Zu Frühlingsbeginn eignen sich Geschichten mit Blumen oder Fruchtbarkeit, im Sommer solche mit Wald und Wasser, im Herbst erntetechnische Motive. Spezielle Anlässe (Geburtstag, Jubiläum der Einrichtung, Advents- und Osterfeste) bieten sich an, um passende Märchen (Geburtstagsmärchen, Osterhasen-Geschichten, Winterzauber) zu erzählen und mit Ritualen zu verbinden. Man kann auch Projekte planen, z.B. eine wöchentliche „Märchenwerkstatt“ mit angeschlossenem Basteln oder ein Märchenquizabend.

  • Dokumentation und Reflexion: Wie bei jeder aktivierenden Maßnahme sollten auch Märchenstunden dokumentiert werden. Halten Sie im Betreuungsplan fest, welche Geschichte an welchem Tag angeboten wurde und wie die Bewohner reagiert haben. Notieren Sie Teilnehmerzahl, auffällige Äußerungen oder Stimmungslagen vor und nach der Stunde. Eine kurze Reflexion im Team (Was hat gut funktioniert? Wer war begeistert, wer weniger?) hilft, künftige Angebote besser anzupassen. Gerne können einige Erlebnisse in den Biografieordnern der Bewohner festgehalten werden – etwa ein Ausschnitt aus dem Lieblingsmärchen oder ein von den Bewohnern gemaltes Bild dazu. So werden Sie systematisch, welche Märchen besonders gut ankommen und wie sich das Angebot über das Jahr bewährt.

Insgesamt bietet professionelles Märchenerzählen in der Seniorenbetreuung einen kreativen Zugang zur Biografiearbeit und Aktivierung. Es fördert Erinnerungen, spendet Trost und Freude und stärkt Gemeinschaftsgefühl. Mit sorgfältiger Auswahl der Märchen und methodischer Vorbereitung kann jede Betreuungskraft Märchenstunden gestalten, die sowohl den Alltag bereichern als auch die Bedürfnisse der Senioren reflektieren.

Kategorie Gedächtnis & Erzählen

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