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Groll

Oder warum du die Vergangenheit nicht loslassen kannst.

Kennst du das? Du willst vorankommen, du willst eine bessere Zukunft für dich, du möchtest, dass es dir besser geht, aber irgendetwas scheint dich immer wieder zu blockieren und sogar deine Kraft zu rauben.

Irgendwie scheinst du immer wieder in die Gewohnheit der Vergangenheit zu gelangen.

Du lässt los und lässt los, aber anscheinend lässt du doch nicht los. Du kreist immer wieder im Dunst der Vergangenheit herum.

Nicht einmal bewusst vielleicht, aber dennoch. Es ist der Teil in dir, der noch an der Vergangenheit hängt.

Was alles geschehen ist, dass es nicht besser gelaufen ist, vielleicht in deiner Kindheit, in deinem Leben.

Und dieser Teil kann erfüllt sein mit Groll, er ärgert sich insgeheim, dass das Leben so schwer war oder ist. Dass du nicht das bekommen hast, was du wolltest.

Und der andere Teil in dir möchte vorankommen. Zwiespalt, ziehen und zerren in dir.

Groll entsteht in dir!

Groll führt dazu, dass man sich ständig mit anderen vergleicht, er mindert das Selbstwertgefühl, man fühlt sich benachteiligt. Oder man empfindet Ungerechtigkeiten als besonders schmerzvoll.

Groll macht sich bemerkbar in Form von anhaltender und starker Unzufriedenheit oder Ärger gegenüber einer Person oder einer Situation.

Du fühlst dich Ohnmächtig, machtlos.

Der Groll erwächst ebenso über Erlebnisse mit Personen, die enttäuschend oder kränkend sind, vielleicht auch aus der Vergangenheit, und sich sogar wiederholen oder verfestigen können.

Wiederholte Enttäuschungen, sei es durch Menschen oder Lebensumstände, können ebenso  Groll erzeugen und dich damit an die Vergangenheit binden. Wenn deine Erwartungen nicht erfüllt werden und du das Gefühl hast, im Stich gelassen worden zu sein, kann dies ebenso zu innerem Groll führen.

Und all das verhindert natürlich das wahre Empfangen in dir. Das Empfangen deiner eigenen Liebe.

Und immer stellt sich die gleiche Frage in dir: Wie lasse ich die Vergangenheit los?

Ich nenne dir heute den Grund dafür, warum du die Vergangenheit, und damit den Groll nicht loslassen kannst.

Du kannst dir nicht wirklich eine gute Zukunft für dich vorstellen! Nicht wirklich.

Du strengst dich vielleicht an, aber es gelingt dir nicht wirklich. Vielleicht bist du sogar dabei, dein Leben zu manifestieren, und es kommt nicht das, was du dir wünschst.

Wenn du das kannst, prima. Herzlichen Glückwunsch.

Aber es gibt viele Menschen, die festhängen und es nicht können.

Der Grund dafür ist das Trauma in dir, oder sogar eine Abfolge von Traumata, bzw. Entwicklungstraumata. Wobei auch die >>harte Arbeit<< ein Trauma in dir sein kann.

Jegliche Überforderung ist letztendlich ein Trauma.

Und dadurch kann dein Angstzentrum, die Amygdala, mit Stresshormonen belastet sein. Was auch die beiden Mitspieler, den Hippocampus und den Gyrus cinguli, in Mitleidenschaft zieht.

Der Hippocampus soll ja die Erfahrung verarbeiten und in das Langzeitgedächtnis schieben, damit es abgeschlossen ist.

Und der Gyrus cinguli ist für die Gefühlsverarbeitung zuständig.

Und beides kann es nicht, weil die Amygdala sozusagen im Wege steht.

Nun, wie auch immer das alles hormontechnisch zusammenhängt. Fakt ist, du hast etwas nicht abgeschlossen, bzw. konntest du es nicht.

Und wenn etwas nicht abgeschlossen ist, gerätst du immer wieder in die Vergangenheit.

Die Erfahrung, bzw. die Erinnerung drängt immer wieder hervor und versucht es zum Abschluss zu bringen, deswegen taucht sie immer wieder auf.

Du bist in einer ewigen Schleife der Vergangenheit, der ewigen Acht, gefangen.

Und all dies kann einen bewussten oder unbewussten Groll in dir erschaffen, weil es dir nicht gelingt, dich wirklich zu transformieren.

Durch diese nicht abgeschlossene Erfahrung kannst du dein Leben nicht wirklich gestalten, bzw. du kannst es dir nicht vorstellen.

Also, in der Vergangenheit festzuhängen bedeutet einfach: Du kannst dir deine Zukunft nicht wirklich schön vorstellen. Ein Leben in Leichtigkeit.

Du kannst so viele Loslassrituale machen, wie du willst, aber es gelingt dir nicht, eine neue Version von dir zu erschaffen.

Sich in der Tiefe eine neue Zukunft vorzustellen, entlässt dich aus der Vergangenheit.

Aus der Gewohnheit der Vergangenheit.

Also muss man es stets üben, damit sich die Hirnsynapsen neu verdrahten können.

Aber vielmehr ist es ebenso wichtig, die Gefühlswelt im Gyrus cinguli, was wiederum einen Einfluss auf die Gesundheit haben könnte, zu bereinigen.

Es scheint gerade die Zeit dafür zu sein, dieses Thema anzugehen. Denn es kommen derzeit vielleicht Alpträume oder komische Träume in dir derzeit häufiger vor, ebenso Flashbacks oder mulmige Gefühle. Evtl. auch diverse unergründliche Krankheiten.

Hier setzt meine Traumasensible Heilarbeit an, denn oftmals schaffen wir es nicht allein, dieses geschlossene System zu knacken und dadurch ein »Signal des Abschlusses« an deine Amygdala zu senden.

Ein achtsames Öffnen des geschlossenen Systems und darin befindlicher Gefühle zu lösen, damit das Alte wirklich zum Abschluss gebracht werden kann und Frieden einkehrt.

Und dann kannst du deine Zukunft mit Leichtigkeit gestalten.

Die Vergangenheit ist beendet.

Wenn du das Gefühl hast, an diesem Punkt zu stehen, helfe ich dir gerne weiter.

Aber vorerst schmeißen wir jetzt all den alten Groll in das große Heilige Feuer der Transformation!

Wie fühlt sich das an?

Alles Liebe

Andreas

Kategorie Öffentlich