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“Autofahren ist ein einziges Drama”

Foto: Leni Moretti

Hier auf Steady teile ich anonymisiert einige eurer langen E-Mails und meine ausführlichen, empathischen und recherchierten Antworten. Ich bin kein Coach und keine Psychotherapeutin und würde euch bei entsprechenden Fragen bitten, Fachpersonal zu konsultieren. Wenn es bei euch im Alltag an kleinen Dingen hakt und ihr gern meine Einschätzung hättet, schreibt mir gern an anna [punkt] brachetti [at] posteo [punkt| de.

Hallo liebe Anna,

Danke, dass du diese Möglichkeit des Kummerkastens anbietest.
Unser Sohn ist nun 12 Monate alt und geht ab nächstem Monat zur Tagesmutter. Zu dieser müssen wir (leider) 20 Minuten mit dem Auto fahren. Und genau da liegt das Problem. Der Lütte hasst Autofahren, er weint, schreit und hört zum Teil sogar auf zu atmen. Wir haben gefühlt alles probiert: Spielzeug, Kinderlieder, vorwärts gerichtet fahren (auch wenn es gefährlicher ist als der Reboarder) aber nichts hilft. Jetzt haben wir etwas gefunden, was hilft: auf dem Tablet eine Kinderserie gucken. Und da liegt mein Dilemma. Er ist echt recht ruhig währenddessen und man kann entspannt Autofahren, auf der anderen Seite ist er eben gerade mal 1 und da ist Medienkonsum ja doch eher weniger gut. Und wenn wir dies nun zur Fahrt bei der Tagesmutter machen, sind das ja immerhin 45 Minuten pro Tag (außer am WE). Und wirklich pädagogisch wertvoll ist es eben auch nicht, aber dafür klappt so das Autofahren..
Darf ich fragen, wie du dies einschätzt? Ich möchte ihm ja auch nicht schaden, aber es ist nun mal leider eine Methode, die echt gut wirkt…:/

Danke dir fürs Lesen!
Liebe Grüße
Fiona*

Topic Elternschaft

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