Du interessierst Dich für Dich selbst und Deine Beziehungen. Deshalb liest Du diesen Artikel, beziehungsweise hörst diese Podcast-Folge bei »Aufklärung tut Not«. Gefühle sind lediglich angenehm und unangenehm.
Hallo, bei Aufklärung tut Not, zu dem »leidigen« Thema Gefühle🫣,
kaum zu glauben, aber wahr, lassen es sich die meisten Mitmenschen nicht nehmen, Gefühle zu bewerten.
Dabei machen uns unsere Gefühle
überhaupt erst zu Menschen

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Wir sprechen über Allgemeinwissen, wenn wir festhalten, dass wir als Menschen in der Lage sind, Gefühle zu haben und grundsätzlich auch zu merken.
Wie kann es dann sein? Warum dürfen wir nicht überfordert sein? Oder traurig? Oder zuversichtlich?
Das Entscheidende ist: Oft sind wir es, die das zu uns selbst sagen.
Unsere Menschlichkeit aufgeben
Das bedeutet, dass auch wir uns selbst unserer Menschlichkeit berauben. Mit gravierenden Folgen.
Gefühle helfen nicht
In unseren ersten Lebensjahren stellen sich nach und nach differenzierter Gefühle bei uns ein.
Je mehr wir erleben, dass wir mit unseren Gefühlen wahrgenommen werden, desto eher werden wir unsere Gefühle ausdrücken und zeigen.
Andernfalls werden wir sie unterdrücken, uns verbieten und sie verdrängen.
Gefühle sind körperlich
Manche Gefühle machen sich körperlich bemerkbar. Das naheliegendste Beispiel ist Traurigkeit, aufgrund derer wir ggf. weinen (müssen).
Diese Körperlichkeit können wir ablehnen; und damit auch die jeweiligen Gefühle.
Gefühle machen unmännlich und unweiblich
Gewisse Gefühle werden Männern oder Frauen zugeschrieben, obwohl sich sämtliche Gefühle bei Frauen und Männern einstellen.
Dadurch kommen wir auf die »wahnsinnige« Idee, dass manche Gefühle unsere Männlichkeit oder Weiblichkeit gefährden.
Selbst auferlegt
Wir entscheiden also selbst, oft ohne äußeres Zutun, Gefühle als negativ oder positiv anzusehen.
Die Abwehr vermeintlich negativer Gefühle führt dazu, dass wir unangenehme Gefühle nicht mehr erleben können.
Klar! Auch unsere Eltern, Mutter und Vater, sind bezüglich des Umgangs mit Gefühlen nur zu oft wenig hilfreiche Vorbilder.
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Als Erwachsene hinterfragen
Doch wir werden zu Erwachsenen, die für ihre eigenen Haltungen und Handlungen allein verantwortlich sind; trotz unserer Geschichte mit erfreulichen und leidvollen Erfahrungen.
Dies gilt besonders auch für unseren Umgang mit unseren Gefühlen.
Wir können uns sagen:
»Ich darf überfordert sein.«
»Ich erlaube mir, traurig zu sein.«
»Ab sofort darf ich auch zuversichtlich sein.«
❤️Dann können wir damit beginnen, diese, und andere, Gefühle wieder zu erleben und für unsere Lebensgestaltung und Beziehungsgestaltung zu nutzen.
Bis zum nächsten Mal
Freundliche Grüße
Michael Ueberschaer