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Die vielleicht längste Brücke (oder eher Lücke) der Welt?

📍Messina

Liebe Leserinnen und Leser,

als ich das erste Mal mit meiner Familie mit dem Flugzeug nach Sizilien gereist bin, war ich 25 Jahre alt. Die Jahre vorher fuhren wir die Strecke von München immer mit dem Auto bis nach Sizilien. Die Flüge waren, vor allem damals zur Ferienzeit, zu teuer für uns. Bei der ewig langen Autofahrt freute ich mich immer auf einen ganz bestimmten Moment: Die Überfahrt mit der Fähre vom Festland nach Sizilien.

Wir stiegen aus dem Auto aus, konnten endlich die Beine wieder richtig bewegen. Meine Eltern tranken Espresso, meine Schwester und ich schauten aufs Meer, wir aßen den ersten Arancino. Langsam kamen wir Sizilien immer näher und damit auch dem Wiedersehen mit unserer Familie.

Messina, Madonna della Lettera, 1986, aufgenommen von meiner Mutter

Das Grundrauschen dieser Fahrten waren nicht nur die Wellen, sondern auch die Diskussionen über den Bau einer Brücke über die Straße von Messina. Diese Brücke, der Ponte sullo Stretto, die das Festland mit Sizilien verbinden soll, wurde immer wieder als ein Projekt der Zukunft angekündigt. Verwirklicht wurde sie bisher nie.

Seit Jahrhunderten geplant, nie gebaut
Schon die Römer strebten eine Verbindung zwischen Sizilien und dem Festland an. Der Konsul Lucius Caecilius Metellus plante um 250 v. Chr. eine schwimmende Brücke aus Flößen. Bourbonenköning Ferdinand II. ließ das Projekt um 1840 vermutlich aufgrund zu hoher Kosten fallen. Überlegungen zu einer Tunnelverbindung gab es um 1870, nach der Einigung Italiens. Mussolini kündigte 1942 an, die Insel an Italien anbinden zu wollen.

Unter verschiedenen Regierungen kam das Thema immer wieder auf. Nach Berlusconis Rücktritt 2011 wurde das Projekt dann 2012 gestoppt. Der Ponte sullo Stretto geistert durch die italienische Politik seit ich denken kann. In den Achtzigerjahren gab es sogar eine Topolino-Ausgabe passend zum Thema. Am Ende baut Dagobert Duck die Brücke aus Korallen, weil umweltfreundlich…

Der Ponte sullo Stretto in der Popkultur: Topolino-Ausgabe von 1982

Und nun? E adesso?

Unter der Regierung von Giorgia Meloni wurden die Pläne wiederbelebt. Ende 2025 / Anfang 2026 soll der Bau beginnen. Kosten des Projekts: rund 13 Milliarden Euro.

Der Bau scheint so sicher wie nie zuvor. Der CIPESS (Interministerielles Komitee für Wirtschaftsplanung und nachhaltige Entwicklung) hat den Bau am 6. August offiziell genehmigt.

Die Politik verspricht sich von der Brücke eine schnellere Anbindung und einen wirtschaftlichen Aufschwung für den Süden Italiens. Die Brücke aber würde in seismologisch aktivem Gebiet gebaut. Nämlich dort, wo die eurasische und afrikanische Platte aufeinandertreffen. Messina wurde 1908 durch ein schweres Beben mit einer Magnitude von 7,2 fast komplett zerstört. Mindestens 77.000 Menschen starben damals in Reggio Calabria und Messina.

Bersaglieri bei Bergungsarbeiten nach dem Erdbeben in Messina. Foto: Luca Comerio

Auch deshalb stehen Anwohner:innen in Kalabrien und Sizilien der Brücke kritisch gegenüber. Vor ein paar Jahren schlossen sie sich zu einer Protestbewegung zusammen. »No al Ponte!« – »Nein zur Brücke!« steht auf ihren Bannern, regelmäßig gehen sie auf die Straße. Sie protestieren vor allem gegen die Enteignung von Grundstücks- und Hausbesitzer:innen, die mit dem Bau einhergehen würde. Überall auf Sizilien sieht man immer wieder No Ponte-Graffities an den Hauswänden.

Nicht nur betroffene Anwohner:innen haben Bedenken was den Bau der Brücke angeht. Auch Wissenschaftler:innern zeigen sich skeptisch. Mit zwei von ihnen habe ich gesprochen.

No Ponte Graffiti in Palermo, Mai, 2025
No Ponte Graffiti in Palermo, Mai, 2025

Umweltrisiko, Organisierte Kriminalität, Enteignungen

Aurelio Angelini ist Umweltsoziologe an der Universität Palermo und warnt vor Schäden an der einzigartigen Flora und Fauna der Meerenge. Vielfach hat er zu dem Thema publiziert, spricht auf Tagungen darüber. Angelini stellt vor allem den wirtschaftlichen Einfluss der Brücke in Frage: Sie biete keine Lösung für die Probleme der Region, wie Infrastrukturmängel, Arbeitslosigkeit und eine schlechte Gesundheitsversorgung.

„Auch wenn die Brücke die physische Verbindung zwischen Sizilien und Kalabrien verbessern würde, bleiben die lokalen Straßen- und Eisenbahninfrastrukturen in beiden Regionen häufig veraltet, ineffizient und wenig miteinander vernetzt. Ohne massive parallele Investitionen in das lokale Netz droht die Brücke ein „isolierter Koloss“ in einem wenig funktionalen Umfeld zu werden“, sagt er.

„Ohne massive parallele Investitionen in das lokale Netz droht die Brücke ein „isolierter Koloss“ in einem wenig funktionalen Umfeld zu werden.“ Aurelio Angelini, Umweltsoziologe, Universität Palermo


Die Prioritäten der lokalen Bevölkerung würden woanders liegen, meint er. „Eine funktionierende öffentliche Gesundheitsversorgung, Bildung und stabile Arbeitsplätze, um die Jugendarbeitslosigkeit nachhaltig zu reduzieren zu können – an diesen Stellen müsste investiert werden.“

Im Gebiet der Straße von Messina befinde sich außerdem, so Angelini, ein Ökosystem mit großer Biodiversität: Wasser, Strömungen, Winde, geomorphologische Besonderheiten, die Tierwelt sowie botanischer Reichtum würden diesen Ort einzigartig machen. Durch den Bau der Brücke könnte dieses Ökosystem ernsthaft geschädigt werden.

Auch Anna Sergi, Kriminologin an der Universität Essex, bezeichnet die möglichen Schäden an der Umwelt als beispiellos. „Und angesichts der aktuellen Klimakrise bestehen ernstzunehmende Risiken im Zusammenhang mit einem solchen Bau in dieser Region.“ Sergi sieht aber noch eine weitere Gefahr, nämlich die organisierte Kriminalität. Sie forscht unter anderem zur mafiösen Infiltration bei großen (Bau-)Projekten.

„Die Brücke könnte zu einer finanziellen Belastung für den Staat werden, was zu einem Kreislauf von Mafiaeinflüssen führen kann und echte Entwicklungsbemühungen in Kalabrien und Sizilien untergraben würde.“ Anna Sergi, Kriminologin, Universität Essex

„Beweise für die Beteiligung der Mafia an ähnlichen Vorhaben deuten darauf hin, dass die Brücke zu einer finanziellen Belastung für den Staat werden könnte, was möglicherweise zu einem Kreislauf von Mafiaeinflüssen führen und echte Entwicklungsbemühungen in Kalabrien und Sizilien untergraben würde. Insgesamt besteht die sehr reale Möglichkeit, dass zusätzlich zu den bereits enormen Kosten, die für den Start des Projekts aufgewendet wurden, noch mehr öffentliche Ressourcen verschwendet werden – für eine Infrastruktur, die sich über Jahre hinzieht, unvollständig bleibt, aber weiterhin Geld verschlingt,“ sagt Anna Sergi.

September 2025: Rechnungshof stellt Brücke auf den Prüfstand

Nach der Genehmigung im August steht das Großprojekt nun vor neuen Hürden. Der italienische Rechnungshof (Corte dei conti) verlangt von der Regierung genaue Erklärungen, bevor das Projekt offiziell starten kann. Ohne dessen Zustimmung kann der Baustart nicht erfolgen.

Es gibt mehrere Gründe, warum der italienische Rechnungshof genauere Erklärungen verlangt. Zum einen sind die Risiken für die Umwelt nicht geklärt. Gefährdete Gebiete sind das Peloritani-Gebirge (Sizilien), die Viola-Küse (Kalabrien) und der Meeresboden der Meerenge. Diese drei Gebiete gehören zum EU-Naturschutznetz „Natura 2000 (Opens in a new window)“. Ein Projekt mit so starken Auswirkungen dürfte dort streng genommen nicht einfach genehmigt werden.

Um die Umweltauflagen zu umgehen hat die Regierung ein Sonderverfahren namens IROPI angewendet, das Projekte trotz Umweltbedenken erlaubt – aber nur, wenn diese von überragendem öffentlichem Interesse sind.

Allerdings: Für das IROPI-Verfahren sind konkrete Umwelt-Ausgleichsmaßnahmen Pflicht. Diese fehlen bislang.

Ein weiterer Kritikpunkt: Die Kosten sind massiv gestiegen. Von ursprünglich 3,9 Milliarden Euro (2009) auf 13,5 Milliarden Euro (2025), die vollständig aus öffentlichen Mitteln bezahlt werden sollen.

Jetzt bleiben der italienischen Regierung 20 Tage (bis Mitte Oktober), um auf die Einwände des Rechnungshofs zu reagieren. Damit wird noch einmal mehr sehr deutlich, dass es noch viele ungelöste Probleme gibt. Möglicherweise könnte es wieder zu einem Baustopp kommen.

Stellt sich also die Frage: Die längste Brücke oder Lücke der Welt? Mut zur Lücke wäre vielleicht eine passende Antwort.

No Ponte: Die Fotoserie von Giuseppe Micciché

In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Science Notes habe ich einen kurzen Text zum Bau der Brücke geschrieben. Man kann ihn HIER (Opens in a new window) ohne Paywall lesen. Die Fotos dazu stammen aus dem Langzeit-Fotoprojekt No Ponte des Fotografen Giuseppe Micciché (Opens in a new window).

Uns beide verbindet die Tatsache, dass wir mit unseren Familien regelmäßig die Fähre nach Sizilien genommen haben. Giuseppe allerdings fuhr in der Schweiz los. Von Winterthur nach Sizilien.

An dieser Stelle möchte ich euch das Projekt No Ponte von Giuseppe vorstellen. Unten habe ich ihm dazu auch ein paar Fragen gestellt. Die Fotoserie ist 2023 bei der Edition Patrick Frey als Buch «No ponte» erschienen (Opens in a new window). Das Langzeitprojekt beschäftigt sich mit eben jener Küstenregion Siziliens, die von einer Jahrhunderte alten, nicht realisierten Vision einer gigantischen Brücke zum Festland geprägt ist.

Buch No Ponte, published by Edition Patrick Frey. Hardcover, 156 Pages, 70 color images, Text English and Italian
Buch No Ponte, published by Edition Patrick Frey. Hardcover, 156 Pages, 70 color images, Text English and Italian

Wie ist die Idee zu deinem Langzeitprojekt No Ponte entstanden? 
Giuseppe Micciché:
Über meine Familiengeschichte bin ich auf die Idee gekommen, in Messina zu fotografieren. Ich kannte die Stadt zuvor nur als Durchgangsort. Jeden Sommer fuhren wir mit dem Direktzug von Winterthur nach Catania. Die Überfahrt über den Stretto mit der Fähre war dabei immer ein besonderer Moment. Als kleiner Junge faszinierte es mich, wie die Eisenbahnwaggons verladen wurden, wie wir aufs Deck durften, die ersten Arancini probierten, die goldglänzende Madonnina erblickten und damit den ersten Duft der Insel wahrnahmen. Diese Erinnerungen haben mich stark geprägt, sodass ich mich 2005 entschloss, das Küstengebiet rund um die Strasse von Messina zu fotografieren. Ich wollte etwas festhalten, das (noch) nicht existiert, etwas, das zwar präsent, aber auf keiner Landkarte verzeichnet ist.

„Ich wollte etwas festhalten, das (noch) nicht existiert, etwas, das zwar präsent, aber auf keiner Landkarte verzeichnet ist.“
Giuseppe Micciché, Fotograf

Blick ins Buch No Ponte: Torre Faro, aufgenommen 2006 von Giuseppe Micciché

Du schreibst, dass du das letzte Foto für diese Serie schießen wirst, wenn der Grundstein gelegt ist. Glaubst, dass es dieses Mal nun wirklich so weit kommt? Ein Foto der Brücke hingegen wird man in dieser Serie nicht sehen. Wieso?
Die Brücke über die Meerenge war immer mehr Erzählung als Bauwerk. Seit zweitausend Jahren wird sie angekündigt. Wie ein Phantom schwebt sie in den Köpfen der Menschen, die in dieser Region leben. Ich glaube immer noch nicht an ihre Realisierung – und hoffe auch, dass sie nie gebaut wird. Denn mit ihr ginge ein Stück Kindheitserinnerung und Magie verloren, etwas, das durch eine Brücke nicht zu ersetzen wäre.

Giuseppe Micciché, Messina, 2006
Aus der Serie No ponte, Edition Patrick Frey, 2023
Giuseppe Micciché, Messina, 2006 Aus der Serie No ponte, Edition Patrick Frey, 2023

Du bist immer wieder nach Messina gereist für dein Projekt. Welche Beobachtungen hast du dort gemacht?
Messina unterscheidet sich kaum von dem Bild, das wohl schon meine Eltern in den 1960er-Jahren antrafen. Ich war selbst überrascht, wie wenig sich verändert hat. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Alles wartet – auf eine Veränderung, die vielleicht irgendwann kommt, vielleicht aber auch ausbleibt.

Giuseppe Micciché, Zona Falcata, Messina, 2006
Aus der Serie No ponte, Edition Patrick Frey, 2023. 
Blick von Messina auf die Straße von Messina: links das Festland
Kalabriens, rechts das offene Meer. Aufgenommen in der Zona Falcata, Messina.
Giuseppe Micciché, Zona Falcata, Messina, 2006 Aus der Serie No ponte, Edition Patrick Frey, 2023. Blick von Messina auf die Straße von Messina: links das Festland Kalabriens, rechts das offene Meer. Aufgenommen in der Zona Falcata, Messina.

Der Bau der Brücke scheint momentan so sicher wie nie zu vor. Was denkst du darüber?
Ich denke, das nächste Scheitern ist absehbar. Das Projekt ist weder nachhaltig, noch modern oder notwendig – auch wenn es von der Regierung unter Giorgia Meloni und Matteo Salvini so verkauft wird. Es droht ein ökologisches Desaster mit weitreichenden Folgen für die Region und für ganz Italien. Eine Brücke würde keine Lösung für die Probleme Süditaliens bringen. Und gebaut werden soll sie zudem in einer erdbebengefährdeten Zone – genau dort, wo die Eurasische und Afrikanische Platte aufeinandertreffen, mitten in einem der artenreichsten Ökosysteme des Mittelmeerraums.

„Eine Brücke würde keine Lösung für die Probleme Süditaliens bringen.“
Giuseppe Micciché, Fotograf

Giuseppe Micciché, Fiera di Messina, 2006 Aus der Serie No ponte, Edition Patrick Frey, 2023. Visualisierung der Hängebrücke über die Meerenge von Messina (Ponte sullo Stretto di Messina)

Giuseppe Micciché, geboren 1971 in Winterthur, ist Schweizer Fotograf mit italienischen Wurzeln. Er lebt und arbeitet in Zürich. Nach seinem Diplom mit Auszeichnung an der Hochschule für Gestaltung und Kunst, Zürich (Fotografie) erlangte er ein Atelierstipendium der Stadt Zürich in New York. Zahlreiche Gruppenausstellungen, Auszeichnungen und Beiträge für Sammlungen folgten. In der 2014 bei Edition Patrick Frey erschienenen monografischen Publikation «Cento passi» porträtierte und begleitete er seinen demenzkranken Vater auf Spaziergängen durch Winterthur. Seit dem Studium arbeitet er für verschiedene Magazine und Verlage und realisiert diverse Auftragsarbeiten und Buchprojekte. 2023 ist bei der Edition Patrick Frey sein Buch «No ponte» erschienen, ein fotografisches Langzeitprojekt über eine Küstenregion Siziliens, die von einer Jahrhunderte alten, nicht realisierten Vision einer gigantischen Brücke zum Festland geprägt ist.

Wer schreibt?

Ciao, ich bin Ornella und die Autorin hinter Autostrada del sole.
Mit diesem Newsletter möchte ich ein vielschichtiges Bild von Italien zeigen. Abseits von vino, dolce vita und amore. Tipps für Reisen wird es bei mir also nicht, oder, wenn überhaupt, nur in Ausnahmefällen geben.
Stattdessen möchte ich Themen aus Italien aufgreifen, die in Deutschland in dieser Form weniger sichtbar sind. Ich möchte in die Tiefe gehen, euch mitnehmen nach Italien zu Menschen, Geschichten, Orten und Dingen, die ich erzählenswert finde, und euch dazu einladen, auf dieses Land ohne romantisierende Sonnenbrille zu schauen. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr Italien dann von einer anderen, neuen Seite (und könnt mit dem Wissen beim nächsten Urlaub punkten)?

Foto: Jacky Huynh

Ich bin Tochter und Enkelin italienischer (Gast)arbeiter aus Sizilien, arbeite als Journalistin für verschiedene Medien (u.a SZ, fluter, The Weekender, etc.) und bin zweisprachig aufgewachsen. Studiert habe ich Italienische und Romanische Philologie. Schon immer bewege ich mich viel, bedingt durch meine Familiengeschichte, zwischen Deutschland und Italien. Ich kenne beide Länder sehr gut, bin in München und Süditalien Zuhause. Aus dieser Perspektive heraus möchte euch mitnehmen nach Italien. Schön, dass ihr dabei seid. 💙

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München, 23. Oktober, 19 Uhr - 20.30 Uhr, Podiumsdiskussion:
Mythos Mafia – wer profitiert vom Image des mächtigen Paten? (Opens in a new window)
➡️ Wo? Italienisches Kulturinstitut München
➡️ *Eintritt frei* , Sprachen: Deutsch und Italienisch

Podiumsdiskussion mit:
Francesco Basta, Autor
Ornella Cosenza, Journalistin und Autorin
Sandro Mattioli, Autor und Vorsitzender mafianeindanke e.V.
Gefördert von Kulturreferat München, Public History und Consolato Generale d’Italia Monaco di Baviera