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Drei Gedanken zum Play-off-Tag (25.3.26)

von Bernd Schwickerath und Christoph Fetzer

Zu jedem Play-off-Tag in der DEL gibt es von uns drei kurze Gedanken.

Die Ergebnisse von Mittwoch, 25. März:
DEL-Viertelfinale:
Adler Mannheim - Fischtown Pinguins 5:2 (Serie: 1:0)
Schwenninger Wild Wings - Kölner Haie 0:1 (Serie: 0:1)

Brady Austin und Janne Juvonen sorgten am Mittwoch gemeinsam für den Shutout. Foto: City-Press

1. Längst nicht nur Juvonen

Natürlich war Janne Juvonen hinterher wieder das große Thema. „Wenn es einen Breakdown gab, war der Juvo da und hat uns im Spiel gehalten“, sagte Haie-Kapitän Moritz Müller nach dem 1:0-Sieg in Schwenningen bei Magentasport. Und das stimmte auch: Gleich mehrfach rannten die Kölner in Zwei-auf-Eins-Konter, gleich mehrfach musste Juvonen starke Paraden auspacken: Im ersten Drittel der Fanghand-Save gegen Alex Trivellato, im zweiten die Parade mit dem Beinschoner nach dem Abfälscher von Philip Feist, im letzten Drittel gegen den Schuss von Jordan Szwarz, ganz am Ende dann noch mal gegen Kyle Platzer. Aber es war jetzt nicht so, dass der Torwart und Spieler des Jahres eine Glanzparade nach der anderen auspacken musste.

Das lag auch mal am Glück, wenn der SERC nur den Pfosten traf. Aber das lag vor allem an Juvonens Vorderleuten. Gerade mal 19 Torschüsse ließen die zu – und davon nur vier aus dem Slot. Die Kölner Defensive verhinderte viel schon in der Entstehung, fing die Schwenninger gern bereits im Mitteleis ab. Besonders beeindruckend war das in Unterzahl, als die Haie die Gastgeber kaum in die Formation kommen ließen und nicht einen einzigen Schuss auf ihr Tor erlebten. Im Zweifel blockten sie halt viel weg, Brady Austin tat sich dabei mal wieder hervor.

Es lag also längst nicht nur an Juvonen, dass die Haie das Spiel ohne Gegentor beendete, das war ein Erfolg der gesamten Mannschaft. Aber ganz unschuldig war Juvonen natürlich trotzdem nicht. Immerhin musste er rein statistisch gesehen 2,2 Gegentore verhindern. Das tat er – und gewann das Torwartduell klar. Zwar hatte auch Joacim Eriksson gute Aktionen im Programm, er bekam mit 32 Schüssen sogar deutlich mehr zu tun als sein Gegenüber. Aber in der entscheidenden Szene sah er nicht gut aus. Ja, der Schuss von Oliwer Kaski flatterte, aber Eriksson hatte freie Sicht. In einem so engen wie torarmen Play-off-Spiel muss man den halten.

2. Schwenningen nimmt Geschenk nicht an

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