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Ein Piontextchen für Douglas Adams

Ich hoffe, sie wollen nicht mein Gehirn sezieren! Das nutze ich nämlich gerne zum Denken, und genau wie Arthur Dent in Per Anhalter durch die Galaxis zweifle ich daran, dass ich mit dem Austauschprodukt glücklich wäre. Auch wenn Zaphod Beeblebrox der Meinung ist, das mache überhaupt keinen Unterschied ... Und damit herzlich willkommen zum monatlichen Piontextchen, das diesmal einem unvergessenen Autor gewidmet ist: Douglas Adams.

7 Schreibimpulse, inspiriert von einem Klassiker. (Opens in a new window) Es ging ganz schön heiß her bei der Abstimmung im letzten Newsletter! Eine Weile dachte ich, ich müsse im Morgenmantel ohne Handtuch eine neue Erde bauen, die von Mäusen bevölkert wird. Dann, kurz vor Ablauf der Frist, kam die Rettung. Ein klares Ergebnis:

Ergebnis zur Umfrage fürs Piontextchen für Douglas Adams von Christine Piontek. Aus sieben Optionen hat Nummer 4 gewonnen: Mäuse, die die Weltherrschaft anstreben
OMG, Benjy and Frankie Mouse!

In Per Anhalter durch die Galaxis trifft Satire auf Science Fiction. Wenn du wissen willst, welche Rolle Benjy und Frankie Mouse darin spielen, kannst du das hier geschwind nachlesen (Opens in a new window) (unter Handlung, Ende vorletzter Absatz). Ich habe mir die entsprechende Passage nochmal reingepfiffen. Sie ist und bleibt urkomisch!

Douglas Adams begeisterte sich für Wissenschaft und Technik. Er hat Dinge weitergedacht, und wenn ich jetzt lese, was er vor über 40 Jahren geschrieben hat, bleibt mir manchmal das Lachen im Halse stecken. Auch die Passage mit Arthur und den Mäusen bekommt für mich mit dem Wissen von heute eine neue Färbung.

Was würde Adams sagen, wenn er sehen könnte, wie rasend schnell sich KI entwickelt und wie wir sie nutzen? Es würde mich brennend interessieren. Beim Brainstorming habe ich diesen Gedanken aufgenommen. Du musst den Roman übrigens nicht kennen, um meine Geschichte bei Tee oder Kaffee zu genießen.

☝️Wenn du das folgende Piontextchen lieber hören möchtest, empfehle ich dir meinen neuen Podcast. Ich gebe mir Mühe, das Stück so unterhaltsam vorzutragen, wie Douglas Adams es zu Lebzeiten getan hat. Du findest die Folge in der Beitragsübersicht (Opens in a new window) – exklusiv für Mitglieder, als Dankeschön für die Unterstützung.

Viel Spaß im

Gehirnwäschekeller

Alles begann mit kleinen Kötteln im Waschkeller. Harmlos, wenn man bedenkt, was folgte. Aus heutiger Sicht kann ich dir nur eines raten: Solltest du jemals ein Mäuseproblem haben, nimm es nicht auf die leichte Schulter! Wenn du deinen Humor verlierst, ist es schon zu spät. Aber lass mich von Anfang an erzählen.

Alles begann, wie schon gesagt, mit kleinen Kötteln im Waschkeller. Von Tag zu Tag wurden es mehr. Mit meiner Geduld verhielt es sich genau umgekehrt. Also rief ich den Hausmeister an, einen ziemlich relaxten Typen, der statt den Rasen zu mähen lieber Gras in kleinen Tüten zu konsumieren schien. Er versprach, gleich nächste Woche zu kommen.

Leider eskalierte die Situation schon am folgenden Tag. Ich wurde im Keller angesprochen. Von einer Maus. “Hallo”, sagte sie. “Sorry für die Köttel. Du hättest nicht zufällig ein bisschen Käse über?”

KEINE PANIK! Sicher gab es eine logische Erklärung für diese maußergewöhnliche Begegnung. Die Tatsache zum Beispiel, dass ich gestern versucht hatte, mir die Nachrichten mit Wein schönzutrinken. Nach der dritten Flasche hatte ich aufgegeben und war irgendwann neben der Toilette eingeschlafen.

“Schon in Ordnung”, sagte die Maus. “Ich komme von der Edre, einem Planeten am anderen Ende der Galaxis. Ist der Erde nicht unähnlich. Dort leben hauptsächlich Kaninchen. Und Mäuse, natürlich. Würdest du bitte diesen Kabelfisch in dein Ohr stecken?”

“WAS?” Die Maus hielt mir einen ovalen Gegenstand hin. Er sah aus wie eine kleine Muschel.

Kabelfisch. Ich gebe zu, das Wort ist irreführend. Er funktioniert schließlich drahtlos. Würdest du ihn bitte in dein Ohr stecken? Ich möchte dein Gehirn umprogrammieren.”

Topic Piontextchen

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