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Dacia StrikeT mit sechsten Modell

Ich habe einen neuen Auftraggeber! 🥳 Habt ihr schon mal was von der automotive Agentur Spotpress oder SP-X gehört? Es handelt sich, wie bereits erwähnt um eine Agentur ähnlich der dpa oder Reuters, die allerdings einzig Inhalte zum Thema Mobilität publiziert. Dh. meine Artikel könnten dann bei verschiedenen Medienhäusern die Texte von SP-X einkaufen auch erscheinen.

Ich hatte mich als freie Redakteurin bei denen vor einiger Zeit beworben und habe nun meinen ersten Auftrag erhalten.😎 Drückt mir die Daumen, dass ich in Zukunft weitere Aufträge von ihnen erhalte. Mein erste Artikel war zum neuen Dacia Striker. Und da die Agentur kein Exklusivrecht hat, darf ich den Beitrag auch bei mir veröffentlichen. Wenn ihr meine Arbeit unterstützen mögt, lasst mir doch gerne ein Trinkgeld da, oder schließt ein regelmäßiges Abo ab. Nun alle Infos zum neuen Dacia Striker!

Dacia will den Kombi-Markt mit dem Striker erobern um neue Kundschaft zu gewinnen. Dafür setzen die Rumänen auf das bewährte Preis-Leistungs-Argument sowie spannendem neuen Design.

Eine richtige Überraschung gab es bei der Premiere des neuen Dacia Striker nicht. Im Rahmen ihres Strategieplans hatten die Rumänen im März bereits erste Fotos sowie technische Daten samt Preisidee des neuen Crossovers veröffentlicht. So soll sich der Striker als Kombi neben dem SUV Bigster im C-Segment positionieren, mit dem Ziel, in diesem Segment bis 2035 einen Marktanteil von 33 Prozent zu erreichen. Aktuell halten sie 22 Prozent.

Carconny in einem gestreiften Kleid vor einem hellblauen Dacia Striker, einem Kombi Crossover. In einem Studio
Der Striker ist 4.62m lang und an der Front fällt die neue T-förmige Signatur auf.

So liefert die Weltpremiere weniger Neues als erwartet. Das Kofferraumvolumen von 600 Litern war bereits bekannt. Zum Vergleich: Der Golf Variant transportiert 611 Liter. Eine offizielle Literangabe bei umgeklappter 60:40-Rückbank wurde allerdings noch immer nicht genannt. Vermutlich können wir mit rund 1.000 Litern zusätzlichem Stauraum bei umgeklappter Rückbank rechnen.

Da sich der Striker noch im offiziellen Homologationsprozess befindet, sind weder die finalen technischen Daten zu Verbrauch und Co. noch der Preis bekannt. Diese Informationen liefern wir zum Bestellstart rund um den Pariser Autosalon im Oktober mit dem offiziellen Datenblatt nach. So viel sei allerdings schon verraten: Wer bei Marktstart im Dezember den Striker unterm Weihnachtsbaum stehen haben möchte, kann sich die Preise des Bigster einmal näher anschauen. Der Striker soll dessen Einstiegspreis noch unterbieten. Das wären beim aktuellen Mildhybrid mit 140 PS und Handschaltung derzeit 23.990 Euro.

Auch bei der Motorenpalette wird auf die Bigster-Technik zurückgegriffen. So können Kund:innen aus drei Antrieben wählen. Als Mildhybrid kommt der Striker mit einem 1,2-Liter-Dreizylinder mit einer Systemleistung von 140 PS. Getankt wird hier entweder LPG oder Benzin. Übrigens ist dies auch der einzige Antrieb, der auf Wunsch noch mit 6-Gang-Handschaltung erhältlich ist.

Als Vollhybrid kommt der Striker entweder mit 155 PS oder mit 150 PS und Allradantrieb. Der große Hybrid setzt auf einen 1,8-Liter-Vierzylinder mit 109 PS sowie einen 49-PS-Elektromotor. Die kleine 1,4-kWh-Batterie soll für bis zu 80 Prozent rein elektrische Stadtfahrten sorgen.

Der neue 4x4-Allradantrieb verbindet einen 1,2-Liter-Mildhybridmotor mit 103 kW (140 PS) mit einem 23-kW-Elektromotor auf der Hinterachse. Der Heckmotor kann bei Bedarf und je nach Wahl der fünf Fahrmodi vollständig entkoppelt werden. So können Stadt- und Überlandfahrten mit sparsamem Vorderantrieb erfolgen. Durch das hohe Drehmoment von 87 Nm des E-Motors erlangt der Striker in Verbindung mit der Bergabfahrregelung echte Offroad-Fähigkeiten. Der Allradantrieb steht bis 140 km/h zur Verfügung. Alle Motoren sind bei 180 km/h abgeregelt. Zum ersten Mal bei Dacia verfügt der Striker über eine Auto-Hold-Funktion.

Rückseite des hellblauen Dacia Striker, rechts daneben zeigt Carconny auf die Rückseite
Das Heck erinnert ein wenig an den Zeekr 001.

Auch bei den Abmessungen tritt der Striker in Konkurrenz zum Bigster. Mit 4,62 Metern ist das Crossover fünf Zentimeter länger als das SUV. Mit einer Höhe von 1,53 Metern ist er flacher, und bei der Breite von 1,82 Metern nehmen sich die beiden nicht viel. Mit einer Bodenfreiheit von 19 beziehungsweise 20 Zentimetern beim 4x4-Modell geht der Striker schon fast als SUV durch.

Die Plastikbeplankung der Radhäuser ist Dacia-typisch. In der Basis wird der Striker auf 17-Zoll-Rädern stehen, 18 und 19 Zoll sind optional. Zwei neue Farben gibt es ebenfalls: Frost Grün und Cosmic Blau. Mit der Ausstattungslinie Extreme, die für den Outdoor-Einsatz konzipiert wurde, gibt es beispielsweise Spiegelkappen in Kupferoptik oder auch Gummifußmatten. Wie beim Bigster kann aus vier Ausstattungsvarianten gewählt werden: Essential, Expression sowie die beiden Top-Ausstattungen Extreme und Journey. Letztere soll mit beheizten Vordersitzen und Lenkrad sowie der automatisch öffnenden elektrischen Heckklappe die komfortorientierte Kundschaft ansprechen.

Um neue Kundschaft für die günstige Marke zu gewinnen, wird beim Striker auch in die Design-Trickkiste gegriffen. Da fällt direkt die lange, gerade Schulterlinie ins Auge, die die LED-Tagfahrlichter mit neuer T-Signatur mit den ebenfalls in T-Signatur gehaltenen Rückleuchten verbindet. Neu sind ebenfalls die Nebelscheinwerfer mit adaptivem Kurvenlicht. Durch die leicht abfallende Dachlinie bekommt der Striker einen sportlichen Shooting-Brake-Look. Wenn da nicht wieder die Robustheit der Dachreling wäre, die den Striker stets begleitet. Das große Panoramadach gibt es nur optional. Am Heck sind die Rückleuchten durch einen schwarzen Kunststoffstreifen miteinander verbunden. Unbeleuchtet – denn wir sind immer noch bei Dacia – sorgt dieser dennoch für ein edles Auftreten und erinnert beispielsweise an das chinesische Modell Zeekr 001.

Carconny sitzt in dem einem grauen Innenraum vom Dacia Striker und lächelt in die Kamera.
Der Innenraum fällt mit recycelten und stoffbezogenen Materialien auf.

Im Innenraum lockern Stoffapplikationen den Kunststoff-Look auf. In der Mittelkonsole befindet sich stets ein 10,1 Zoll großes Touchdisplay, das auf Wunsch auch mit vorinstalliertem Navigationssystem, Echtzeit-Verkehrsinformationen und acht Jahren Updates erhältlich ist. Wichtige Funktionen wie die Klimasteuerung werden über eine schmale Tastenleiste unterhalb des Displays bedient. Das neue Kombiinstrument hinter dem Lenkrad mit seinen schwebenden 3D-Grafiken ist gewöhnungsbedürftig. Der gemusterte Hintergrund scheint durch, was irritieren kann. Bei Škoda hat sich Dacia offenbar den Scheibenkratzer als Gadget abgeschaut – dieser ist praktisch neben der Fahrertür versteckt.

Die Sitze sind auf Wunsch elektrisch verstellbar. Auch in der zweiten Reihe kann man sich nicht über Platzprobleme beschweren. Die Sitze sind auch dort angenehm geformt, und die Beinauflage lässt selbst bei größeren Menschen kaum Wünsche offen. Erst bei Mitfahrenden über 1,80 Meter Körpergröße stößt die Kopffreiheit im Striker an ihre Grenzen.

Im Kofferraum gibt es je nach Ausstattung einen doppelten Boden, der nicht nur als praktische Laderaumunterteilung genutzt werden kann. Die drei Bodenelemente können auf Wunsch zudem von der Teppichseite auf eine leicht abwaschbare „Schmutzseite“ gedreht werden.

Topic Autos

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