Ich freue mich, dass Larissa Wesp (wie Wespe ohne „e“) Zeit hatte, in meinem Podcast spontan einzuspringen. Wir erfahren, welche Maße ein Industriecontainer hat, wer Peter Ludwig ist und warum es direkt am Deutschen Eck ein Mini-Museum Ludwig gibt. Wir loben die schöne Trierer Landschaft und erfahren, was genau das Berghain in Berlin mit einem französischen Militärkrankenhaus in Trier vergleichbar macht. Lebensfreude im Duschgel ist auch ein Thema, und wir erfahren, welcher Mann bei Larissa Gänsehaut verursacht und warum die CDU in ihrer politischen Sozialisation nie eine Rolle gespielt ha...
Kennengelernt habe ich Larissa Wesp an einem der fantastischen Salongabende meiner Freundin Tanja Kriebel. Larissa war mir sofort sympathisch, denn ich mag Leute, die klar wirken und genau das tun, was sie für richtig halten – oder zumindest so bei mir rüberkommen.
Der Enthusiasmus, mit dem sie schon damals von ihrem aktuellen Lichtkunstprojekt, dem Kunstcontainer, erzählte, hat sie für mich sofort interessant gemacht. Optisch so der Typ Anfang 30, kluge Augen, coole Klamotten und freundlich – vielleicht auch ein ganz klein bisschen artig. Stimmt natürlich alles nur ein bisschen.
Was allerdings absolut der Wahrheit entspricht, ist, dass die Kuratorin und Kunstgeschichtlerin für das brennt, was sie tut, und hierbei kompromisslos engagiert ist. I love it.
Hergekommen ist die junge Lady, um hier an der Uni wissenschaftliche Mitarbeiterin zu werden, die das Projekt des Kunstgenerators nach der Pandemie wieder zum Leben erwecken sollte. Pech war nur: Das dazugehörige Gebäude sollte nun komplett saniert werden, der Generator wurde jetzt als Lagerraum gebraucht.
Was tun? Ideen gab es viele. Larissa hat jetzt zusammen mit fixen Studierenden und großartigen Unterstützern die Idee eines mobilen Kunstcontainers umgesetzt.
Lasst euch in ihr Projekt entführen – ich habe es bei der Weltpremiere oben auf dem Forum in Tarforst gesehen. Es lohnt sich, mal dort hochzufahren bei Einbruch der Dunkelheit, versprochen!
Für alle, die es nicht nach oben auf den Berg schaffen: Seid gewiss, dass der Kunstcontainer schon Anfang 2025 in der Trierer City an verschiedenen Plätzen mit wechselnden Installationen für Furore sorgen wird – auch das kann ich versprechen.
Viel Spaß mit Larissa, und hört mal, wie "ordentlich" Menschen reden, die aus Hannover kommen!!!
Ach ja, hier noch die Webseite vom Generator (wo auch der Kunstcontainer vertreten ist) ist: https://generator.uni-trier.de (Opens in a new window)