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Kriegsspiele: So nutzt Russland Gaming für Propaganda | Decode Spezial

https://youtu.be/u8J88V6K1aE (Opens in a new window)

Auf den ersten Blick mag das Taktikspiel Squad 22 recht gewöhnlich wirken. Als es am 28. Mai 2025 auf Steam erscheint, werden aber schnell Stimmen laut, die sich lautstark gegen das Spiel stemmen. Denn in Squad 22 kämpfen wir nicht gegen namenlose Feinde oder gegen die Armee eines ausgedachten Landes. Nein, in Squad 22 erschießen wir Ukrainer.

Das Spiel zeigt den Ukraine-Krieg aus der Perspektive Russlands und übernimmt die Narrative des Aggressors. In dieser Reportage zeigen wir, wie Squad 22 unter mithilfe des russischen Verteidigungsministeriums entsteht und wie der Kreml zunehmend Videospiele für seine Machtinteressen nutzt. Denn schon lange vor dem Release des Spiels haben sich Videospiele als geeignetes Kommunikationsmittel für Russland und andere Länder herauskristallisiert.

Insbesondere die USA erkannten früh, wie sich Games mit Propaganda-Inhalten fusionieren lassen. Egal, ob dabei direkt vom Militär finanziert oder aber durch indirekte Einflussnahme in Call of Duty. Mittlerweile spannen auch Länder wie China oder Saudi-Arabien ihre Einflusssphären über die Games-Branche.

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