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Ep. 255: Film als Filmkritik: CITIZEN KANE - Kritik & Analyse

Über keinen Film wurde so viel geschrieben wie über „Citizen Kane“. Orson Welles kam eigentlich vom Radio und Theater, das Studio aber ließ ihm, dem Debüttanten, freie Hand und gab ihm ein hohes Budget. Welles drehte durchaus einen ⁠#Hollywood⁠ (Opens in a new window)-Film, jedoch den untypischsten, den man sich vorstellen kann. Wir müssen „Citizen Kane“ in erster Linie als einen Film begreifen, der Filmkritik in filmischer Form liefert. Nicht vergleichbar ist der Klassiker mit den Werken der russischen Formalisten, Disga Wertow oder Sergej Eisenstein beschritten völlig andere Wege. ⁠#OrsonWelles⁠ (Opens in a new window)und sein Co-Drehbuchautor Herman J. Mankiewicz, genannt ⁠#Mank⁠ (Opens in a new window), lösen sich keineswegs komplett von der US-amerikanischen Erzählweise, aber sie führen diese auf eine andere Ebene, hinterfragen Klischees und Konventionen. „Citizen Kane“ ist auch der ideale Film für jene, die Filmemacher oder Drehbuchautoren werden wollen, denn sie sehen hier, was alles möglich ist – und wie wenig davon in heutigen Serien- und Filmproduktionen gewagt wird. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt im Video!

Literatur: Edward Bernays: Propaganda. Die Kunst der Public Relations. Orange-Press. Syd Field: Das Drehbuch. Die Grundlagen des Drehbuchschreibens. Autorenhaus Verlag. Tanja Prokić, Oliver Jahraus (Hrsg.): Orson Welles’ »Citizen Kane« und die Filmtheorie: 16 Modellanalysen. Reclam.

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