
„Der BH-Move und mein kybernetisches Feierabendritual – Von der Kunst, sich aus der Welt zu klinken“
Mein Beitrag über das tägliche Ent-Tarnen, akustische Entwaffnung und den diskreten Charme der technologischen Selbstermächtigung
Es gibt Gesten, die sind so universell, so archetypisch weiblich, dass sie mühelos Eingang finden könnten in jedes kulturwissenschaftliche Seminar über Alltagssymbolik, Genderperformance und die Kunst des diskreten Widerstands. Eine dieser Gesten ist zweifelsohne der sogenannte BH-Move – jene elegante, in Jahrtausenden weiblicher Erfindungskunst verfeinerte Bewegung, bei der ein Büstenhalter unterhalb der Kleidung gelöst, befreit und final extrahiert wird, ohne dass ein einziges Kleidungsstück vollständig abgelegt werden müsste.