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Die schönste Art die Welt zu verändern, ist selbst so zu leben, wie du dir das für alle wünschst – findest du nicht? Doch natürlich können wir viele Veränderungen nicht alleine bewerkstelligen. Wir brauchen andere Menschen dazu. Ob es um Geld, Lebensmittel, Mobilität, Wohnen oder Arbeiten geht – immer hängt es auch vom eigenen Umfeld ab, ob und wie wir unsere Ideen und Ideale verwirklichen können.
Viele Menschen haben sich daher schon vor Jahren aufgemacht und Ökodörfer, Wohnprojekte und alternative Gemeinschaften gegründet. Andere tun es jetzt – genau in diesem Augenblick.
Am vergangenen Wochenende war ich beim »Zusammen Leben Festival« in Stuttgart. Dort haben sich genau diese Menschen getroffen, um sich auszutauschen, zu lernen und sich gegenseitig zu inspirieren und zu unterstützen.
![[Die Eingangshalle des Zusammen-Leben-Festivals in Stuttgart mit dem Markt der Möglichkeiten]](https://assets.steadyhq.com/production/post/8ee1cdd3-306e-42bd-b1e3-a5917165e00a/uploads/images/zctxbjzvla/zusammen-leben-festival-newsletter-01.webp?auto=compress&w=800&fit=max&dpr=2&fm=webp)
Die Umwelt-Aktivistin und Buddhistin Joanna Macy meinte, dass es drei entscheidende Hebel gibt, um die Welt positiv zu verändern:
Ausbeutung und Zerstörung aufhalten, um Leid zu verringern
Alternativen aufbauen, um das Schädliche zu ersetzen
Unser Bewusstsein verändern, um innerlich zu wachsen
Ökodörfer und Wohnprojekte setzen auf allen drei Ebenen an!
Wo Menschen zusammenwohnen, leben sie nicht nur nachhaltiger. Sie lernen auch viel! Etwa zu Fragen wie: Wie treffen wir gemeinsam Entscheidungen? Wie gehen wir mit Geld um? Und welche Visionen motivieren uns, uns trotz Zeitnot und Anstrengung für eine bessere Welt zu engagieren?
In all diesen Prozessen erfahren Menschen nicht nur viel darüber, wie Menschen gut und friedvoll kooperieren – sie lernen auch viel über sich selbst und wachsen über sich hinaus. Innerer und äußerer Wandel kommen zusammen.
(Opens in a new window)Wie sieht es bei dir aus: Bist du am Leben in Gemeinschaft und/oder mit weniger Konsum und dafür mehr Freiheit interessiert? Dann findest du weiter unten Beiträge und Hinweise, die dich bestimmt inspirieren:
Wie lerne ich ein Ökodorf kennen?
Welche alternativen Wohnformen gibt es?
Wie kann ich jetzt sofort minimalistischer und glücklicher leben?
Hast du weitere Ideen und Tipps? Dann freue ich mich sehr, wenn du dich bei mir meldest. Schreib mit einfach eine E-Mail (Opens in a new window)!
Mit rebellischen Grüßen,
Ilona
P.S. Ich möchte euch besonders den Workshop »Demokratie-Muskel stärken – Zusammen für das Gemeinwohl!« empfehlen. Vom 11.- bis 14. September gibt’s im Ökodorf Sieben Linden direkt nach den Landtagswahlen ein Fitness-Training – u.a. mit Christian Felber (Gemeinwohl-Ökonomie), Roman Huber (Mehr Demokratie e.V. & Schloss Tempelhof) sowie Eva Stützel (Ökodorf Sieben Linden). Klick hier für mehr Infos und Anmeldung! (Opens in a new window)
Öko-Dörfer: Gemeinschaften auf der Suche nach dem guten Leben
(Opens in a new window)Sie rücken langsam aber sicher in den Fokus einer breiteren Öffentlichkeit: Ökodörfer und Gemeinschaften, die anders sind. Im Einklang mit der Natur. Autonomer. Umweltfreundlicher. Friedlicher. Menschlicher. Hier findest du eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, Video- und Podcast-Tipps sowie einen Überblick über besondere Ökodorf-Gemeinschaften.
Alternative Wohnformen: 10 Ideen für schöneres Wohnen
(Opens in a new window)Günstig, gemeinschaftlich, ökologisch. Es gibt gute Gründe für alternative Wohnformen – vom Earthship über das Tiny House bis zum Ökodorf. Hier gibt’s eine Übersicht!
32 Tipps für ein minimalistisches Leben
(Opens in a new window)Einfacher leben, weniger besitzen, glücklicher sein. Hier findest du eine Menge inspirierender Tipps für ein minimalistisches Leben.
Nachdenken und mitmachen!
Ökologisch und solidarisch wohnen ist ein Ideal, das wahrscheinlich nie jemand vollkommen erreicht. Deshalb lade ich dich ein: Erkunde mit den folgenden Fragen dein Entwicklungspotential!
Welche drei Dinge in meinem Wohnalltag verursachen vermutlich am meisten Ressourcenverbrauch – und welche Veränderung hätte wohl die größte Wirkung?
Wie sehr lebe ich Solidarität in meinem direkten Wohnumfeld? Welche Menschen könnte ich wie unterstützen?
Welche Regeln, Gespräche oder Grenzen würden mein Zusammenleben mit anderen gerade fairer und nachhaltiger machen?
Danke, dass du mit uns und vielen anderen die Welt mal wieder ein Stückchen besser gemacht hast. Schön, dass es dich gibt!