
Anfang Dezember 2023, also vor ziemlich genau zwei Jahren. Die Vogelgrippe hatte Südgeorgien noch nicht erreicht. Seeelefanten, Seebären, Pinguine und was es dort sonst noch alles gibt, besuchten regelmäßig das Grab des durch seine „Endurance”-Expedition weltbekannten britischen Polarforschers Sir Ernest Shackleton in Grytviken. Die Wege des mehrfach verfilmten Epos um den Polarhelden und des bis vor Kurzem größten Eisbergs der Welt, des A23a, hatten sich damals noch nicht gekreuzt. Aber diese riesige und mächtige Eisinsel, so groß wie Mallorca, hatte sich nach Jahrzehnten endlich von ihrer Heimat, dem Weddellmeer in der Antarktis, losgerissen und auf den Weg in für Eisberge viel zu warme und immer wärmer werdende Gewässer in Richtung Südgeorgien gemacht. Damals sorgte der Eisberg erstmals weltweit für Schlagzeilen. Es sollten nicht die letzten sein.
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