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Von virtuellen Pflänzchen und Waschfischen

Liebe Leser:innen,

unser erster Newsletter 2026 ist da, hurra! Und wir starten direkt mit einer ziemlich coolen Idee. Vielleicht erinnert ihr euch noch: Ende vergangenen Jahres waren wir Praxispartnerinnen der Universität Fribourg und der Fachhochschule Graubünden in der Schweiz.  Im Dezember haben uns die Studierenden Ideen  vorgestellt, wie wir Leser:innen für unser digitales Angebot begeistern können. Ihr Vorschlag: ein  Community-Space für unsere Leser:innen. Und der funktioniert so: In einem eigenen digitalen Raum erzählen unsere Autor:innen von ihren Reportagen, Leser:innen können Fragen stellen und sich untereinander austauschen. Und das Beste, wie wir finden: Mit jedem gelesenen Text wächst ein virtuelles Pflänzchen, irgendwann blüht ein dichter Garten. Gamification und Lesen, toll!

Ob wir das tatsächlich umgesetzt bekommen, steht allerdings noch in den Sternen. Apropos Studierende: Für ein anderes Forschungsprojekt der Friedrich-Schiller-Universität Jena im Bereich Kommunikationswissenschaft ist eure Meinung zu konstruktivem Journalismus – also zu Angeboten wie Good Impact – gefragt. Die Umfrage dauert 15 Minuten und ist anonym. Danke fürs Mitmachen!

Herzlich, Bianca

Aus dem Magazin
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Auf Sardellenart gegen Mikroplastik

Bei mir zuhause stapeln sich die Wäscheberge – und im Meer die Mikroplastikpartikel. Was hat das miteinander zu tun? 35 Prozent des Mikroplastiks in den Ozeanen stammen aus unseren Waschmaschinen. Genauer: aus unseren Klamotten. Beim Waschen lösen sich von Polyester-Shirts, Nylon-Strumpfhosen oder Fleecejacken winzige Plastikfasern, die über das Abwasser in die Kläranlagen gelangen. Dort wird zwar ein Großteil abgefangen, aber eben nicht alles. Und nicht überall gibt es solche Anlagen. Der Rest versickert in Gewässern und landet schließlich im Meer.

Das ist ein Problem, etwa für Fische, die dieses Mikroplastik fressen. Nehmen wir die kleine Sardelle: Sie hat einen eingebauten Mechanismus, der Kleinteile wie Krill aus dem Wasser im Maul sammelt und dann schluckt. Aber eben auch Mikroplastik. Was dem Fisch schadet, könnte für uns eine Lösung sein: Sein Staubsaugerprinzip taugt als Vorbild für Mikroplastikfilter in unseren Waschmaschinen.

In diesem Naturtalent habe ich mir angeschaut, wie ein Filter à la Sardellen-Fischmaul dabei helfen könnte, dass weniger Plastikteilchen in unsere Gewässer geraten.

👉 In diesem Artikel erfährst du:

  • Wie Sardellen das Wasser nach Essbarem filtern

  • Wie Forschende aus Bonn dieses Prinzip nachgebaut haben

  • Und was das mit Wäschewaschen zu tun hat

Wochenrückblick

Sieben Tage, sieben Good News

Hier sind unsere Nachrichten für realistische Optimist:innen: Die sieben besten Good News der Woche aus unserer Redaktion:

  • 🐗 Größte Wildtierbrücke der Welt eröffnet: In Colorado öffnet die größte Wildtierbrücke der Welt zwischen Denver und Colorado Springs. Sie soll es Wildtieren ermöglichen, eine viel befahrene Straße sicher zu überqueren und Zusammenstöße mit Autos um bis zu 90 Prozent senken. Quelle: FOCUS (Opens in a new window)

  • 🦷 Neue Zahnpasta hemmt Parodontitis-Erreger gezielt: Eine neu entwickelte Zahnpasta bekämpft Parodontitis gezielter als bisherige Produkte. Sie hemmt selektiv den Haupterreger der Zahnfleischentzündung, ohne die gesunde Mundflora zu schädigen. Entwickelt wurde der Wirkstoff von Forschenden des Fraunhofer-Instituts; die Zahnpasta ist seit Kurzem auf dem Markt. Quelle: SCINEXX (Opens in a new window)

  • ⚇ Brailleschrift lernen per App: Zum Welt-Braille-Tag stellt die Deutsche Blindenstudienanstalt in Marburg die App „Braille-Trainer“ vor. Sie hilft Menschen, die Blindenschrift digital zu lernen – von der Grund- bis zur Kurzschrift. Ziel ist ein einfacher, inklusiver Zugang zu Braille für alle. Quelle: WDR COSMO (Opens in a new window)

  • ♥️ Gewebespenden erreichen neuen Höchststand: Die Zahl der Gewebespenden in Deutschland ist so hoch wie nie zuvor. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Gewebetransplantation haben 2025 fast 10.000 Menschen eine Gewebespende erhalten – etwa eine Augenhornhaut oder eine Herzklappe. Quelle: GEO (Opens in a new window)

  • 🐝 Eigene Rechte für Bienenart im Amazonas: Peru verleiht stachellosen Bienen als erster Insektenart der Welt eigene Rechte und schützt so ihr Überleben im Amazonas. Die Bienen sichern den Regenwald und wichtige Ernten wie Kakao und Kaffee. Tierschützer:innen hoffen, dass das Modell international Nachahmer:innen findet. Quelle: WATSON (Opens in a new window)

  • 🐻 Südkorea beendet Bärenzucht für Gallenproduktion Ab 2026 verbietet das Land die Zucht und den Besitz von Bären zur Gewinnung von Galle. Damit endet eine jahrzehntelange Praxis, die Tierschützer:innen lange kritisiert haben. Erste Tiere sind bereits in Schutzgebiete gebracht worden. Quelle: WATSON (Opens in a new window)

  • Wie Müllsammeln in New York Menschen zusammenbringt: New Yorks neue Szene trifft sich nicht im Club, sondern auf dem Gehweg. Immer mehr Freiwillige sammeln gemeinsam Müll, räumen Straßen auf und knüpfen so Kontakte. Sauberkeit wird zum Gemeinschaftserlebnis und Engagement zur Abendbeschäftigung. Quelle: DEUTSCHLANDFUNK NOVA (Opens in a new window)

👉 Mehr Good News entdecken: Jeden Tag suchen wir die sechs besten Nachrichten für euch in unserer Good News App (Opens in a new window) und im Newsletter (Opens in a new window).

Good Membership

Warum ihr aktuell eine Mitgliedschaft abschließt

„Mehr denn je brauchen wir gute Nachrichten, nach einigen persönlichen Rückschlägen brauch ich im Besondern Gute Nachrichten. Anstatt Euch einmal im Jahr etwas zu Spenden fand ich nun, daß es an der Zeit ist, Euch mit der meiner Mitgliedschaft einen klaren festen Betrag, für Euch eingeplanten, planbaren Betrag zukommen zu lassen.”

„Ich möchte eure positive, sinnvolle Arbeit unterstützen.”

„Die Öffentlich-rechtlichen beschäftigen sich zwar auch mit wichtigen Themen aber dort herrscht definitv die negative Schlagzeile. Ich bin schockiert, dass selbst sich seriös schimpfende auf YouTube mit billigen Clickbaits arbeiten. Sie schrecken vor Nichts zurück um Klicks zu generieren und das geht oft auf Kosten der Glaubwürdigkeit. Meine Mitgliedschaft ist ein Versuch, ein Angebot, das ich euch mache und dessen Dauer am Ende davon abhängt ob ihr es schafft eure Seriosität mit wachsendem Erfolg zu behalten. Vielen Dank für Eure Arbeit!”

Achtsam ins neue Jahr

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Auf ein entspannteres 2026

Simon

Ein Bild von Simon aus dem GoodBuy Team

Fragen und Feedback?

Hast du Ideen, Anregungen oder Kritik für diesen Newsletter oder unser Heft? Schreib uns gern unter redaktion@goodimpact.eu (Opens in a new window).

👋Bis nächste Woche

Wir wünschen dir ein schönen Start ins Wochenende. Bleibt optimistisch!

Dein Good Impact Team,

Anja, Bianca, Sophie, Selina, Simon & Juliane

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Das Good Impact Team
Topic Gute Ideen

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