
In der letzten Woche haben mich viele Gedanken zu Resonanz im Business erreicht. Und dabei tauchte immer wieder ein Thema sehr dominant auf: eine innere Zerrissenheit.
Vielleicht kennst du das ebenfalls: Du spürst dein Business in deinem Inneren als etwas zutiefst Lebendiges, als einen weiten Raum, fast wie einen eigenen Organismus, der atmen und wachsen will. Aber wenn es darum geht, dieses Business im Außen zu führen, greifst du fast automatisch nach den alten Werkzeugen. Du nutzt die mechanischen Taktungen, die Strategien der "alten Welt", die starren Pläne.
Man spürt sein Business anders, als man es führt.
Und genau hier entsteht die Zerrissenheit. Sie zeigt sich in ständigen Auf und Abs, in schleichender Erschöpfung oder in dem Drang, alles hinzuschmeißen und wieder von vorn anzufangen. Einfach weil wir etwas mit unserem Business machen, was eigentlich gar nicht uns entspricht. Und das betrifft nie die Vision oder das WAS wir tun – sondern mehr die Form, in die wir unser Business packen. Angefangen bei Produkten und Angeboten bis hin zum Marketing.
Nach und nach schleiche ich alle „so macht man Business Gedanken“ aus meinem System. Mal finde ich große, mal kleine. Ich lerne gerade jeden Tag, diese Lücke zu schließen. Es ist ein Prozess der Feinjustierung. Ich frage mich nicht mehr: "Wie macht man Marketing?", sondern: "Wie bringe ich meine äußere Handlung in Kohärenz mit meiner inneren Wahrheit?"
Denn ich glaube: Es geht darum, die Maschine anzuhalten, damit das Business wieder atmen kann.
Über diesen Shift von der mechanischen Kontrolle hin zur organischen Führung habe ich in meinem aktuellen Artikel geschrieben. Es ist eine Einladung, die Dimensionen deines Wirkens neu zu ordnen, damit dieses Zerrissen werden aufhört.
Hier kannst du den Gedanken weiterverfolgen: [Resonanz statt Reichweite – Den Artikel lesen (Opens in a new window)]
Vielleicht ist heute ein guter Tag, um kurz innezuhalten und zu schauen: Wo passt die Form gerade nicht zu deiner Wahrheit?
Herzlich,
Simone