Skip to main content

Tirol für Familien, Südtirol fürs Kochbuchregal, China fürs Fernweh

Lange nichts gehört von uns – wir wissen es! Zwischen Job und Projekten hat es leider etwas länger gedauert, dafür platzt diese neue Ausgabe unseres Kulinarik-Newsletters fast aus allen Nähten. Mit dabei: familienfreundliche Wirtshäuser in Tirol, ein empfehlenswertes Südtirol-Kochbuch, die vielen Neueröffnungen in Innsbruck – und ein kulinarischer Reisebericht, der euch bis nach Peking, Chengdu und Shanghai entführt. Das Warten hat sich also gelohnt. :)

Wir wünschen euch viel Freude beim Entdecken, Nachkochen und Genießen!

Anna, Hannes & Elias

Tipps

Familienfreundliche Gastro-Betriebe in Tirol

Grubers in Angerberg lädt Familien mit einem direkt an die Terrasse angrenzenden Spielplatz zum entspannten Frühstücken ein, während die Kinder in Sichtweite im abgesicherten Spielplatz spielen können.

Connys Wirtshaus in Alpbach begeistert Familien mit Outdoor-Spielplatz, Indoor-Spielraum und eigener Family-Bowlingbahn – perfekt für jedes Wetter.

GasthausHotel Rieder, Jenbach: Tolle Lage, bodenständige Küche und ein Spielplatz mit Spielemöglichkeiten für unterschiedliche Altersstufen.

Bucherwirt, Buch in Tirol: Traditionsgasthaus mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis und einem großen Spielplatz mit Streichelzoo.

Beim Schlosswirt Tratzberg erwartet Kinder ein großzügiger Erlebnis-Spielplatz mit viel Platz zum Klettern, Schaukeln und Austoben – ideal für einen Familienausflug.

Schloss Mitterhart in Vomp bietet einen Schlossgarten mit eigenem Spielplatz bzw. ein Spielparadies für Kinder, das direkt vom Gastgarten aus einsehbar ist.

Gasthof Ebner, Absam: Familienbetrieb in vierter Generation mit einem Spielplatz neben dem Gastgarten - in Sichtweite der Eltern.

Der Walzl in Lans, einer der Klassiker für Familien rund um Innsbruck. Großer Erlebnisspielplatz mit Türmen, Rutschen, Brücken und Schaukeln direkt beim Gastgarten.

Wirtshaus Nattererboden, sehr schönes Ausflugslokal bei Natters mit großem Außenbereich direkt am Wald und einem kleinen Streichelzoo.

Waldgasthof Triendlsäge Seefeld, direkt neben dem Gasthof befindet sich der Biohof der Tiroler-Bio-Alpakas mit Alpakas, Hofführungen und Alpaka-Wanderungen. Einen Spielplatz gibt’s zusätzlich.

Das Hotel Stern in Obsteig bietet neben großzügigen Außenspielbereichen auch liebevoll gestaltete Indoor-Spielmöglichkeiten und viele familienfreundliche Freizeitangebote.

Kochbuch

Mirko Mair (Hrsg.): Genussregion Südtirol

von Hannes

Eine gelungene Hommage an die Südtiroler Küche!

Manche Gerichte überzeugen gerade durch ihre Zurückhaltung – so auch die Weihers Forelle mit Perntaler Mozartkartoffel, Kaviar und Schnittlauch aus dem Kochbuch Genussregion Südtirol. Das Rezept zeigt eindrucksvoll, dass hochwertiger Fisch keine komplizierte Zubereitung braucht: Die Forelle wird schonend und unkompliziert gegart, während die aromatische, fein abgestimmte Sauce den kulinarischen Mittelpunkt bildet. Die wenigen, bewusst gewählten Beilagen unterstreichen den Geschmack des Fisches, anstatt mit ihm zu konkurrieren.

Das Kochbuch selbst ist eine gelungene Hommage an die Südtiroler Küche. Elf renommierte Köche aus der Genussregion verbinden regionale Produkte, traditionelle Wurzeln und moderne Handschrift zu einer abwechslungsreichen Sammlung, die sowohl ambitionierte Hobbyköche als auch Profis anspricht. Die Rezepte reichen von bodenständigen Klassikern bis hin zu gehobenen Gerichten, bleiben dabei aber nachvollziehbar beschrieben und mit etwas Kocherfahrung gut umsetzbar.

Ein Kochbuch für alle, die: authentische alpine Küche mit zeitgemäßer Raffinesse entdecken möchten. Die nachgekochte Weihers Forelle ist dafür ein wunderbares Beispiel – elegant, fokussiert und mit überraschend überschaubarem Aufwand auf den Teller gebracht.

Das Buch gibt es online unter diesem Link (Opens in a new window) (mit Blick ins Buch) oder in euren lokalen Buchhandlungen.

Neu in Innsbruck

In den letzten Wochen und Monaten hat sich kulinarisch einiges getan in Innsbruck. Hier ein schneller Überblick über die zahlreichen Neueröffnungen, die darauf warten, von euch ausprobiert zu werden:

Auf kulinarischen Abenteuern im Reich der Mitte

von Elias

Meine China-Reise liegt zwar schon einige Wochen zurück, aber sobald ich durch meine hunderten Essensfotos scrolle, bin ich sofort wieder mittendrin: im Dampf der Garküchen, im Chili-Duft von Chengdu, auf den einfachen Plastikhockern mit der Übersetzungs-App in der Hand.

Ich geb’s zu: Das Essen war einer der Hauptgründe, warum meine Freundin und ich für drei Wochen nach China gereist sind. Und die Rechnung ist voll aufgegangen. China ist kulinarisch unglaublich vielfältig und mit unseren Tiroler China-Restaurants nicht zu vergleichen. Jede Region in China, eigentlich fast jede Großstadt, hat ihre eigenen Spezialitäten. Dazu kommt ein extrem niedriges Preisniveau: Für 2–3 Euro gibt es am Straßenstand eine große Portion Nudeln oder Suppe, für 15 Euro gehen zwei Personen richtig gut Abendessen.

Peking hat uns gleich zu Beginn gezeigt, was kulinarisch möglich ist. Natürlich stand die berühmte Peking-Ente auf dem Programm – in einem dieser viralen Restaurants, vor denen man eine Stunde ansteht (es hat sich trotzdem gelohnt). Zudem gab es Nudeln in allen erdenklichen Variationen, herzhaft gefülltes Gebäck und knusprig gegrilltes Rindfleisch.

Xi'an kennen die meisten wegen der Terrakotta-Armee – dabei ist die Stadt mindestens genauso sehr ein Foodie-Ziel. Die Klassiker: handgezogene Biang-Biang-Nudeln, der „chinesische Burger“ Roujiamo mit saftigem Schweinefleisch und eine kräftige Lammsuppe mit Fladenbrot. Auf dem riesigen Food Market im Muslim Quarter reihen sich hunderte Garküchen aneinander, und man isst sich für ein paar Euro einmal quer durch herzhafte und süße Spezialitäten – ein Paradies.

Chengdu, die Hauptstadt Sichuans, ist berüchtigt für ihre feurig-scharfe Küche – und wird diesem Ruf mehr als gerecht. In der Panda-Stadt haben wir natürlich den berühmten Hotpot probiert (im Prinzip ein Fondue mit viiiel Chili-Öl), außerdem knuspriges Huhn begraben unter einem Berg Chilis, ganze Fische und die fantastischen Dan-Dan-Nudeln. Was uns ebenso begeistert hat: die Gemüsebeilagen. Ob Salatblätter, Lotuswurzel oder verschiedenste Rettich-Arten – alles vielfältig und unglaublich schmackhaft zubereitet.

Shanghai war schließlich die internationalste und europäischste Station unserer Reise. Hier haben wir die berühmten Krabbenrogen-Nudeln gekostet – und das beste Sushi meines Lebens gegessen, in einem umgebauten Hotelzimmer mit Blick auf die Skyline. Und wie überall auf der Reise: großartige (Soup-)Dumplings, herzhafte Pancakes und Nudelgerichte, die süchtig machen.

Falls jemand von euch eine China-Reise plant: Ich schicke euch gerne genauere Details wie Restaurant-Tipps oder hilfreiche Blogs. Ich würde jedenfalls sofort wieder dorthin reisen. Nach der Reise habe ich mir übrigens sofort ein China-Kochbuch bestellt, das ich sehr empfehlen kann: Every Grain of Rice (Opens in a new window) von Fuchsia Dunlop.

Vergesst nicht aufs Genießen. Bis zum nächsten Mal!