Heute möchte ich euch erzählen, wieso Polizisten im Viktorianischen Zeitalter die Augen von Getöteten fotografiert und Kriminelle ihren Mordopfern die Augen entfernt haben. Ja, entschuldigt den Einstieg, aber ich dachte, ich falle gleich mit der Tür ins Haus – aber keine Sorge, das wird keine trashige True Crime Folge oder sowas, sondern ich möchte euch über ein sehr skurriles Forschungsgebiet erzählen: von der Optographie. Eigentlich hatte ich das Thema erst für in 4 Wochen eingeplant, doch heute sah ich auf Twitter ein kleines Video (Opens in a new window) dazu und dachte mir: Egal, los geht's!
Die Optographie ist "die Wissenschaft um die Fixierung des letzten Bildes, das ein Lebewesen vor dem Tod sieht". Dieses Thema ist natürlich auf naturwissenschaftlicher Ebene spannend, aber auch Philosophen und Mordermittler waren gleichermaßen fasziniert von den Möglichkeiten, die sich ergeben würden, könnte man das letzte Bild, das ein Mensch oder Tier mit seinem Auge aufgenommen hat, irgendwie "auslesen".
Doch wie begann das alles?