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Warum wir Vertrauen brauchen

In „Sent from my wheelchair“ schreibe ich über meine Arbeit als Inklusions-Aktivist und über das, was Barrierefreiheit voranbringt (oder ausbremst).

Liebe Freund*innen der sozialen Gerechtigkeit,

Vertrauen ist wichtig für eine funktionierende Gesellschaft. Wenn wir uns gegenseitig, bestimmten Gruppen und/oder denjenigen, die uns regieren, misstrauen, bedeutet das immer einen Verlust an Stabilität, und zwar schlimmstenfalls für alle.

Jemand, der sich mit diesem Thema extrem gut auskennt, ist der Migrations- und Bildungssoziologe Aladin El-Mafaalani, der mich diese Woche im Aufzug (Opens in a new window) besucht hat, übrigens schon zum zweiten Mal.

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Sein neues Buch „Misstrauensgemeinschaften. Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien“ handelt von den fatalen Folgen, die Misstrauen in einer Gesellschaft haben kann. Eine hochspannende Folge, die ihr nicht verpassen solltet – trust me! ;)

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Vertrauen ist nicht nur wichtig, es fühlt sich auch besser an. Das Vertrauen muss allerdings auch gerechtfertigt sein, und das zeigt sich insbesondere darin, inwieweit diejenigen, denen wir vertrauen sollen, zu ihrem Wort stehen. Daran möchte ich die Entscheidungsträger*innen dieses Landes noch einmal ausdrücklich in Bezug auf die einmal mehr vertagte Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes (Opens in a new window) erinnern. Wir bleiben dran, versprochen!

Liebe Grüße
Euer Raul

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„Hätten wir damals gelebt, wären wir der Eugenik wohl auch zum Opfer gefallen“ – Menschen mit Behinderung in der NS-Zeit (Opens in a new window)

Gedenk- und Informationsort für die Opfer der NS- „Euthanasie“-Morde im Winter. Eine blaue Glaswand steht im Schnee, im Hintergrund ist die Philharmonie. (Opens in a new window)

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erinnern wir an ein oft verdrängtes Kapitel der NS-Verbrechen: die systematische Entmenschlichung und Ermordung behinderter Menschen. Dieser Text ist ein Abdruck aus dem Buch „Stoppt Ableismus“ von Karina Sturm und Anne Gersdorff. Er zeigt, wie Ableismus per Gesetz legitimiert wurde und warum Erinnern, Anerkennen und Widersprechen bis heute notwendig sind.

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Raul Krauthausen
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