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„Ostern” transchristentlich

Auch ein Pfarrer im Ruhestand bleibt Pfarrer. Also wollte ich zu Ostern euch nicht vorenthalten, was (mein theologischer Inspirator) Andrew Perriman (Opens in a new window) zum „Osterevangelium” (mit kritischem Seitenhieb auf die unsere christentümliche Auslegungsgewohntheit) zu sagen hat...

Hier sein englisches Original (Opens in a new window), das ich flugs mit KI kritisch übersetzt habe und in unseren transchristentümlichen Dialog einfüge (einiges davon vertiefen Ann Kristin und ich in den nächsten Wochen noch). Heute mal unlocker und konzentriert auf den Punkt.

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Klassische Lesartenwechsel: Das Oster-Tryptischon aus Märtyrer-Kreuz wird Imperator-Herrscher

Schritt 1: "Er wurde am dritten Tag auferweckt, wie es in der Heiligen Schrift steht" (1. Kor. 15)

Wenn wir denken – wie es mehrheitlich wieder zu Ostern gepredigt werden wird (Opens in a new window)–, dass die Auferstehung Jesu das Höhepunkt-Ereignis im Zeugnis der frühen Kirche ist und den Triumph des Lebens über den Tod für die gesamte Menschheit darstellt, dann verfehlen wir den eigentlichen Punkt der biblischen Erzählung. Das möchte nun ich mit einer Passage aus dem Korintherbrief belegen.

Am Beginn einer ausführlichen Diskussion über die Auferstehung fasst Paulus das „Evangelium“ zusammen, das er in Korinth verkündet hatte:

"Ich erinnere euch aber, Brüder, an das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort festhaltet, das ich euch verkündigt habe – es sei denn, ihr hättet vergeblich geglaubt. Denn ich habe euch zuallererst überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften, dass er begraben wurde und dass er am dritten Tag auferweckt wurde nach den Schriften … (1. Korinther 15,1–4)

Ich denke, es gibt zwei Hauptwege, auf denen die spätere (christentümliche) Ostertradition dies nach meiner Lesart falsch verstanden hat:

1. Erstens ist die Auferstehung nicht das Ende der Geschichte oder der Evangeliumsverkündigung. Sie ist nicht einmal der wichtigste Teil davon. Sie ist das Mittel zu einem anderen Zweck.

2. Zweitens ist die Bedeutung von Tod und Auferstehung Jesu – für Paulus hier und im Neuen Testament allgemein – auf Israel und eine Zeit eschatologischen (nahzukünftigen) Übergangs beschränkt, die in der politischen Rechtfertigung der gesamten Jesus-Bewegung bei der Parusie gipfelt – zu dem Zeitpunkt nämlich, an dem Christus von den Völkern der griechisch-römischen Welt als Herr anerkannt werden würde.

Ein verkürztes „Evangelium”

Das Thema in 1. Korinther 15 ist eben nicht das „Evangelium”, sondern die Tatsache und die Implikationen der Auferstehung Jesu. Paulus erinnert seine Leser an den Inhalt der Tradition, die er ihnen „überliefert“ hatte, weil einige Leute in Korinth behaupteten, dass es „keine Auferstehung der Toten“ gebe (15,12).

Die ihnen verkündete gute Nachricht beschränkt sich also auf die unmittelbaren Umstände von Jesu Tod und Auferstehung– „dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften, dass er begraben wurde, dass er am dritten Tag auferweckt wurde nach den Schriften“ (1. Kor. 15,3–4).

Woran ich das fest machen? Wenn die Passage im Korintherbrief eine Kurzfassung des paulinischen Evangeliums wäre, dann bliebe diese Version deutlich hinter dem „Evangelium” zurück, mit dem Paulus seinen Brief an die Römer eröffnet: dass nämlich der Sohn aus dem Samen Davids

„eingesetzt ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist der Heiligkeit durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus, unser Herr“ (Röm. 1,4). Hier ist die Auferstehung Jesu das Mittel, durch das er zum Sohn Gottes – zum messianischen König – geworden ist, der zu gegebener Zeit über die Völker herrschen wird (15,12; vgl. Phil. 2,10–11).

Tatsächlich nähern wir uns dieser im Römerbrief skizzierten eschatologischen Hoffnung erst gegen Ende von 1. Korinther 15:

Christus muss herrschen, bis alle seine Feinde unter seine Füße gelegt sind. Das ruft die stark politische Erwartung aus Psalm 110,1 hervor: „Der HERR sprach zu meinem Herrn: Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde zum Schemel deiner Füße mache.“

Aber Paulus’ Gedanke bleibt im Wesentlichen hier ganz menschenorientiert, also anthropologisch: Es geht ihm um die Besiegung des letzten Feindes, des Todes, und um die Teilhabe der Märtyrer am Auferstehungsleben Jesu, worauf die Argumentation letztlich hinausläuft. Wichtig ist für die damaligen Leser:innen, dass diejenigen, die in Christus gestorben sind, für ihr geduldiges (leidensbereites) Zeugnis nicht unbelohnt bleiben. Wie Paulus in 1. Thessalonicher 4,15–16 sagt, werden

„die Toten in Christus zuerst auferstehen“, wenn der Herr vom Himmel herabkommt, um die Übergangszeit zu beenden – in einer „ersten Auferstehung“, um mit Christus den Rest der Menschheitsgeschichte zu herrschen (Offb. 20,4–6).

Eine eschatologische Rahmung seiner Begründung zeigt sich auch in der Vorstellung, dass das Heil ein schrittweiser Prozess ist. Die korinthischen Gläubigen an Jesus werden gerettet (sōzesthe), und dann müssen sie am verkündigten Wort festhalten, – es könnte sich noch (im nicht erhofften Fall!) herausstellen, dass sie vergeblich geglaubt haben (15, 2). Sie warten auf die Offenbarung (apokalypsin) des Herrn Jesus Christus für die Völker der antiken Welt und müssen bis zur Vollendung ihres Glaubens durchhalten.

Auferstehung und die Geschichte Israels

Paulus sagt, dass „Christus für unsere Sünden gestorben ist“. Für wessen Sünden genau? Auf wen bezieht sich „unsere“? Die Antwort scheint offensichtlich: Die Menschheit. Die Menschen. Sicherlich ist er für die Sünden der Welt gestorben, ist im Christentum fast 2000 Jahre gepredigt worden...

Ich schlage eine andere Lesart des „wir”–„euch” vor. Ja es gibt in den Schriften des Paulus oft eine Unterscheidung zwischen uns jüdischen Aposteln, auf die eine oder andere Weise Gesandte aus Jerusalem, und euch in den Gemeinden der griechischen und römischen Welt, die wohl überwiegend Heiden sind. Wenn Paulus also sagt, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist, meint er die Sünden der „bösen und ehebrecherischen Generation” von Juden im Land, die Jesus verurteilte und die ihn daraufhin töten ließen. Paulus identifiziert sich implizit mit diesem historisch begrenzten, sündigen Israel, wenn er sagt, dass er die „Gemeinde Gottes verfolgt“ habe (15, 9).

Ich widerspreche daher der Auslegung des Exegeten Gordon Fee, der sagt, dass das rudimentäre Glaubensbekenntnis in 1. Korinther 15,3–4 „eine Entfremdung zwischen Gott und Menschen aufgrund menschlicher Rebellion und Sündhaftigkeit voraussetzt, für die der gerechte Lohn der Tod ist.“ [Gordon D. Fee, The First Epistle to the Corinthians (1987), 724.]

Im Alten Testament gibt es meines Wissens kein Sühneopfer für die Sünden der Heiden.

  • Im jüdischen Denken leidet ein Gerechter nur für die Sünden seines eigenen Volkes.

  • Der leidende Gottesknecht bei Jesaja war meiner Ansicht nach die Exilsgemeinde in Babylon oder die Nachkommen der ursprünglichen Verschleppten. In jedem Fall leidet er nur für die Sünden von Jesajas Volk: „Durch Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer aber von seinen Zeitgenossen bedachte, dass er aus dem Land der Lebendigen abgeschnitten war, wegen der Übertretung meines Volkes, dem der Schlag galt?“ (Jes. 53,8)

  • Die frommen makkabäischen Märtyrer waren ein „Lösegeld (antipsychon) für die Sünde des Volkes“; ihr Tod war die „Sühne“ (hilasteriou), durch die Israel bewahrt wurde (4. Makk. 17,21–22).

Lies das Neue Testament also im Wahrheitsraum des Alten!

Wir sollten annehmen, dass derselbe enge historische Rahmen gilt, wenn Jesus sagt, dass der Menschensohn gekommen ist, sein Leben als Lösegeld (lytron) für viele zu geben (Mk. 10,45), oder wenn er sagt, dass sein „Bundesblut … für viele vergossen wird“ (14,24), oder wenn Paulus sagt, dass Gott Jesus als „Sühne durch sein Blut“ hingestellt hat (Röm. 3,25). Er starb für die Sünden der Juden.

Diese Argumentation zeigt sich bei Paulus besonders klar im Galaterbrief. Als die Fülle der Zeit gekommen war, wurde Jesus nach Israel gesandt, um „die unter dem Gesetz zu erlösen“ (4,4). Er wurde nicht gesandt, um die Heiden zu erlösen. Wenn Paulus also zuvor sagt, dass er „sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, um uns aus dem gegenwärtigen bösen Zeitalter zu erretten“ (1, 4), meint er die Sünden von uns Juden. Das „gegenwärtige böse Zeitalter“ ist natürlich nicht die gesamte Menschheitsgeschichte; es ist die kritische Zeit unter hellenistischer und römischer Herrschaft, die in der Zerstörung Jerusalems und seines Tempels gipfeln würde.

Schließlich muss die Aussage, dass Christus „am dritten Tag auferweckt wurde nach den Schriften“, irgendwie auf Hosea 6, 1–2 anspielen:

Kommt, lasst uns zum HERRN umkehren! Denn er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden. Nach zwei Tagen wird er uns lebendig machen, am dritten Tag wird er uns aufrichten, dass wir vor ihm leben.

Dies hält speziell die Krise von Israels Treulosigkeit im Blick: Ephraim hat Hurerei getrieben, Israel ist entweiht, der Herr hat sich von ihnen zurückgezogen, er wird seinen Zorn wie Wasser über sie ausgießen (5, 3–10).

Der jüdischen Gedanke einer kollektiven Auferstehung des reuigen Israels greift Paulus’ Argument so auf, dass er zu der Aussage kommt, dass die Entschlafenen bei seiner Wiederkunft „lebendig gemacht“ werden (1. Kor. 15, 22–23).

Die alttestamentliche Tradition wurde also so (eng kontextutell!) formuliert, dass die Geschichte von Jesu Tod und Auferstehung das Erleben der Juden nachzeichnet, deren Repräsentant Paulus ist.

Was ist also Paulus’ Osterbotschaft?

Paulus sagt nach Andrews Lesart seinen Leser:innen folgendes:

  • Ihr wisst noch meine Botschaft, die ich ursprünglich euch Korinthern verkündet hatte? Ich zitiere mich: „Jesus ist für die Sünden Israels gestorben ist und seine Auferstehung bildet die Grundlage für die Hoffnung – meine Hoffnung die die aller Jerusalemer Apostel – auf die Zukunft des Volkes Gottes.

  • Hope is near! Doch diese zukünftige Hoffnung ist entscheidend für alle, die heute darauf ihr Leben im römischen Imperium führen.

  • Diese Hoffnung würde zum einen bedeuten, dass Jesus Christus schließlich (und das hoffentlich bald!) von den Völkern als höchster Herr (kyrios wie der Kaiser sich heute bezeichnet) anerkannt wird – zur Ehre des einen wahren jüdischen Gottes;

  • und zum anderen die Rechtfertigung oder Bestätigung eures Glaubens, eine Hoffnung einer von den vielen unter der römischen Gewalt leidenden Gemeinden!

  • Ha, aber über uns als messianische Bewegung hat die ständige Drohung mit Folter und Tod keine endgültige Macht! Und selbst unsere Märtyrer werden das gute Ende dieser politischen Schlacht miterleben (und wenn es vom Himmel her ist).

2. Osterreload

Ostern gibt also eine neue Zielperspektive — im Kontext der jüdisch-christlichen urchristlichen Apokalyptik gelesen… Jetzt mein Kommentar und meine Einordnung in unserer transchristentümlichen Denkweg. Bist du bereit für Teil 2? Einige Punkte werden wir in den kommenden Podcasts aufgreifen und vertiefen! Hier schon mal die Brühwürfel.

1. Der Rahmen: Perrimans historisch-narrative Osterbotschaft

Andrew Perriman betont, dass die Auferstehung Jesu nicht als universales Happy End für die Menschheit zu verstehen ist, sondern als ein Mittel zum Zweck innerhalb eines konkreten historischen Krisenkontextes Israels. Die Osterbotschaft ist für ihn keine jenseitige Vertröstung der Menschheit, sondern eine Hoffnungserzählung für ein konkretes Volk in der Krise, das auf einen politischen und sozialen Regimewechsel hofft. Die eigentliche Pointe: Ostern eröffnet eine neue Zielperspektive für das jüdische Gottesvolk inmitten der Geschichte – als Hoffnung auf Rechtfertigung, Bewährung und Zukunft in einer Zeit des Umbruchs.

2. Erweiterung: Apokalyptik als Symbolreservoir und Handlungsarchiv

Apokalyptik als dynamisches Symbolarchiv
Die apokalyptischen Texte, wie sie z. B. Christian Zolles in „Apokalyptik – eine neue Brille auf das Weltgeschehen“ beschreibt (wir werden es euch noch vorstellen!), verstehen die Apokalypse nicht nur als Katastrophenerzählung, sondern als ein dynamisches Reservoir von Bildern und Mythen, das in Krisenzeiten aktiviert wird. Diese Symbole (z. B. das Buch mit sieben Siegeln, die vier Reiter) ermöglichen es, das Unvorstellbare (Untergang, Wandel) überhaupt erst sagbar und bearbeitbar zu machen. Sie schaffen einen Resonanzraum, in dem individuelle und kollektive Erfahrungen verarbeitet werden können.

Der Katechon-Effekt und die Macht der Sprache
Ein zentrales Motiv ist der „Katechon“ – (griechisch für: der Aufhalter), der den endgültigen Zusammenbruch hinauszögert. In der Moderne ist dies weniger der Staat wie es in vormodernen Zeiten war, sondern als vielmehr die internalisierte Sprache und die symbolische Ordnung, die Krisen verarbeitbar macht. Ostern würde in diesem Licht zur Durchbrechung des Stillstands: Die Auferstehung ist nicht das Ende, sondern der Startpunkt für eine neue, revolutionäre Praxis der Hoffnung und Weltgestaltung.

3. Erweiterung: Vom individuellen Heil zur kollektiven Transformation

Meso-Narrativ statt Mikro-Narrativ
Perrimans Ansatz wird durch die neuere apokalyptische Forschung als „Meso-Narrativ“ bestätigt: Nicht die individuelle Seelenrettung steht im Mittelpunkt, sondern die kollektive Bewährung und Transformation des Gottesvolkes. Die Auferstehung Jesu ist die Rechtfertigung der leidenden Gemeinde, die in der Geschichte standhält und so zur Hoffnungsgemeinschaft wird.

Rolle der Märtyrer und der Gemeinschaft
Die Märtyrer sind im apokalyptischen Denken nicht bloß Opfer, sondern Agenten des Regimewechsels. Sie verkörpern die Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort hat und dass aus dem Leiden neue soziale und politische Ordnungen entstehen können.

4. Erweiterung: Apokalypse als Werkzeug für Resilienz und Weltreparatur

Resilienz 3.0 und Tikkun Olam
Die moderne Apokalyptikforschung (vgl. mein Buch: Seekamp "Lachen gegen die Metakrise", oder Zolles) sieht in der Apokalypse ein Werkzeug für kollektive Resilienz. Die „Metakrise“ – das Muster hinter den vielen Einzelkrisen – wird nicht durch Rückzug oder Verdrängung bewältigt, sondern durch eine operative Ethik der Weltreparatur (jüdisch: „Tikkun Olam“). Ostern wird so zur Einladung, die Jetzt-Zeit des Endes (Metakrise) als Kairos zu begreifen: als Gelegenheit, heute mit kleinen Schritten (Protopie statt Utopie) die Welt zu verbessern.

Humor, Achtsamkeit und das Durchbrechen des Katechon
Praktiken wie Humor, Handarbeit (z. B. Häkeln als Achtsamkeitsritual (Opens in a new window)) und gemeinschaftliche Rituale helfen, die lähmende Angst vor der Apokalypse zu überwinden. Sie transformieren den „Shitstorm“ der Krise in „Dünger“ für neue Zuversichtlichkeit und Handlungsfähigkeit.

5. Erweiterung: Metamoderne und die Listening Society

Metamoderne Hoffnung und kollektive Reifung
Hanzi Freinacht und andere metamoderne Denker erweitern die apokalyptische Perspektive um die Idee der „Listening Society“: Eine Gesellschaft, die auf Resonanz, kollektive Intelligenz und innere Entwicklung setzt. Ostern wird so zum Symbol für eine Kultur, die nicht auf die große Rettung wartet, sondern die Zeit des Endes als Chance für Transformation, Gemeinschaft und neue Formen des Zusammenlebens nutzt.

 

Fazit: Ostern als apokalyptische Zielperspektive im neuen Licht

Perrimans Ostertext erhält durch die apokalyptischen Perspektiven eine doppelte Tiefenschärfe:

  • Die Auferstehung ist nicht nur Hoffnung für das Gottesvolk in der Geschichte, sondern aktiviert ein Symbolarchiv, das in Krisenzeiten neue Handlungsräume eröffnet.

  • Apokalyptik ist kein lähmender Endzeitmythos, sondern ein Werkzeugkasten für kollektive Resilienz, ethische Weltreparatur und soziale Innovation.

  • Die Zielperspektive von Ostern ist nicht das jenseitige Paradies, sondern die konkrete, gemeinschaftliche Transformation im Hier und Jetzt – getragen von Hoffnung, Humor und der Bereitschaft, auch im Angesicht des Untergangs neue Wege zu gehen.

Ostern gibt uns neue Hausaufgaben:
Das Ziel ist nicht Auferstehung als Fluchtpunkt am Ende der Zeit, sondern als Einladung, die apokalyptische Energie für die Bewältigung der Metakrise, für Resilienz und für die Gestaltung einer gerechteren, offeneren und hoffnungsvolleren Welt zu nutzen.

Topic Theologie

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