Nach Folge 4 ist endgültig klar: Diese Jugendbande trifft Entscheidungen mit maximalem Selbstvertrauen und minimaler Vernunft.
Zwischen Eifersucht, Chaos und fragwürdigen Problemlösungsstrategien entwickelt sich „O.C. Yane“ immer mehr zur Fantasy-Version einer Teenie-Serie, in der alle emotional überreagieren und genau deshalb so unterhaltsam sind. Gleichzeitig wird deutlich, wie weit manche Figuren gehen würden, um die Menschen zu beschützen, die ihnen wichtig sind.
Im After Duck wird über Moral philosophiert, über Schutzinstinkte diskutiert und ganz nebenbei die legendäre Schaßbombe gefeiert. Ernsthafte Charakterentwicklung trifft auf komplett eskalierenden Blödsinn – und erstaunlicherweise funktioniert beides gleichzeitig.
Und falls ihr euch gefragt habt, ob diese Kampagne einen vernünftigen Erwachsenen im Cast hat: Die Antwort lautet ziemlich eindeutig nein.
Fazit:
Teenie-Drama-Level: 10/10
Fragwürdige Entscheidungen: 11/10
Chaos, das irgendwie trotzdem Sinn ergibt: unbezahlbar.