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Unser größter Mitbewerber ist der normale Bilderrahmen

Es ist Mittwoch, der 29. April 2026, und du liest die STOFFKUNDE, meinen wöchentlichen Trikot-Newsletter.
Mein Gast der heutigen Podcastfolge ist Felix Theimann (Opens in a new window) von Trikotrahmen.de (Opens in a new window)

Felix ist einer von zwei Gründern und er erzählt, wie er zusammen mit seinem Kompagnon Björn Butz 2009 auf die Idee kam, Trikotrahmen herstellen zu lassen und diese zu vertreiben.

“Und weil das Spiel an sich nicht so relevant für uns war, unterhielten wir uns so mit den Leuten und guckten uns so um und merkten, dass hier Fans von allen möglichen Vereinen sind und die hatten alle unterschiedliche Trikots an. Nicht nur von unterschiedlichen Vereinen, sondern innerhalb der Vereine auch von unterschiedlichen Saisons. Und das war dann so die berühmte Schnapsidee im wahrsten Sinne des Wortes. Es kam irgendwie so vom Himmel gefallen, dass wir uns gefragt “Was machen die eigentlich, wenn sie nach Hause gehen mit dem Trikot? Wo kommt denn das dann hin? Und die Idee hat uns irgendwie nicht mehr losgelassen.”

Danach berichtet er, wie sie verschiedene Rahmenbauer in München abgeklappert haben und sich einen ersten Trikotrahmen selbst gebaut haben.

“Also die erste Kategorie, in die Trikotrahmen fallen, sind Distanzrahmen. Sprich zwischen Rückwand und der Frontscheibe muss genügend Platz sein, weil ein Bilderrahmen bietet das nicht und dann sieht es immer sehr gequetscht aus. Diese gab es schon, aber eher für Gemälde, die ein bisschen dreidimensionaler sind. Ergo haben wir dann so ein Modell genommen und haben gesagt, wie soll das Trikot da jetzt befestigt werden? Dann haben wir überlegt, naja, cool wäre das Ganze magnetisch zu machen, indem man das Trikot somit schont und vor allem das Einrahmen leicht von der Hand geht und man das Trikot sozusagen auch noch mal austauschen kann, wenn man möchte.”

Er berichtet weiter über die anschließende Suche nach einem Produzenten und warum sie ihr Unternehmen auch nach 16 Jahren weiterhin nur im Nebenerwerb betreiben.

“Diesen unternehmerischen Druck, dass wir sagen müssen, wenn wir jetzt nicht in allen Komponenten immer zum Beispiel eine Entscheidung wäre, alles nur das Billigste nehmen, damit die Marge irgendwie besonders groß ist. Darauf haben und wollen wir bewusst verzichten Und somit ist das ein sehr, sehr, sage ich mal, lukratives Nebengeschäft, was mehr aber durch die Leidenschaft und den Spaß am Projekt lebt, als durch die finanzielle Komponente, also die treibt uns wesentlich weniger.”

Felix erklärt, warum sie sich Frankreich als weiteren interessanten Markt zum Vertrieb ihrer Rahmen ausgesucht haben.

“Der französische Markt ist natürlich ein sehr, sehr spannend,

weil er viel diverser ist, was die Sportlandschaft angeht als Deutschland. Also wenn du mich jetzt fragen würdest, was landet in Deutschland im Rahmen, dann ist das 90, 95 Prozent Fußball und in Frankreich hast du eine Diversität. Da hast du natürlich auch Fußball, aber du hast auch Rugby, Basketball und Handball und zwar auf ungefähr einem gleichwertigen Level. Und dann haben wir gesagt, das ist jetzt der nächste logische Schritt.”

Wir sprechen über die unterschiedlichen Trikotrahmenmodelle in ihrem Sortiment und was die Unterschiede zwischen dem Holz- und Alumodell sind.

“Die Magnetbefestigung ist bei den beiden Modellen natürlich unterschiedlich. Ich fange noch mal bei dem Alurahmen an, da ist die Metallplatte hinten drin und macht das Ganze magnetisch. Das bedeutet, dass es natürlich vom Einrahmen Prozess wesentlich einfacher. Beim Holzrahmen fehlt die Metallplatte hinten. Das hat mehrere Gründe. Also zum einen ist dieses Holzmodell wesentlich leichter. Dieses Profil als solches würde eine Metallplatte, die mehrere Kilo wiegt, nicht aushalten. Das heißt, der Rahmen würde auseinandergehen.”

Und wir sprechen natürlich auch über den Wettbewerb, in dem sich mittlerweile bis zu 20 Unternehmen tummeln. Doch Felix sieht weiterhin einen Mitbewerber ganz weit vor allen anderen:

“Ich finde es erstmal sehr, sehr gut, dass es Trikotrahmen gibt, weil Trikotrahmen ist was ganz anderes als ein normaler Bilderrahmen. Das ist ganz, ganz wichtig zu verstehen. Das heißt, wenn du mich fragst, unser größter Mitbewerber ist nicht jetzt Living Steel und wie sie alle heißen, sondern es ist der normale Bilderrahmen.”

Für alle, die sich nach dieser Folge selbst einen Trikotrahmen zulegen möchten, erhalten mit dem Code stoffkunde10 bis zum Finaltag der Fußball-Weltmeisterschaft am 19. Juli 2026 einen Rabatt von 10 % auf den Kauf eines Trikotrahmens im Webshop von

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