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Über Crans-Montana, BKA-Zahlen und ein Maduro-KI-Bild

Liebe Übonnent:innen,

40 Menschen sind in der Silvesternacht im Schweizer Ski-Ort Crans-Montana ums Leben gekommen, mehr als 100 wurden bei dem Großbrand in einer Bar schwer verletzt. Es ist der blanke Horror, für die Opfer und ihre Angehörigen, Augenzeugen, die Barbetreiber, für alle in dem 10.000-Einwohner-Ort, die jetzt mit diesem Trauma umgehen müssen. Und auch mit dem, was nach solchen Katastrophen kommt: die „Medieninvasion“.

So nennt es der Generaldirektor des Spitals Wallis, Eric Bonvin, in einem Interview mit dem „Tagesanzeiger (Opens in a new window)“. Rund 200 Reporter aus aller Welt sollen in Crans-Montana eingefallen sein. Bonvin kennt das leider schon. Sie wüssten, „welche Formen der mediale Druck annehmen kann“, sagt Bonvin. Denn vor 13 Jahren verunglückte ein Bus in der Region; 28 Menschen starben, darunter viele Kinder. Reporter versuchten damals, in Krankenzimmer vorzudringen. Sie hätten sich dafür, so unfassbar schamlos das auch klingt und ist, mit weißen Kitteln verkleidet, sagt der Klinikchef. Deshalb hat er dieses Mal gleich einen Sicherheitsdienst engagiert.

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