Liebe Interessierte an meiner (Forschungs-)Arbeit,
wieder einmal verdichten sich Gedanken, Erfahrungen und Impulse rund meine (Forschungs-)Arbeit zu den Themen Autorität, Transformation und Führung. Sie regen hoffentlich zum Weiterdenken, Vertiefen – und zum Austausch an. Zeit also, gemeinsam in die erste von bis zu drei Ausgaben dieses Jahres einzutauchen.
Rubriken in dieser Ausgabe:
Neues aus der Forschung
Lesetipps
Hör- und Sehtipps
Dazwischen
Termine
Neues aus der Forschung
Meine Forschung
Mein Dissertationsprojekt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), begleitet von Prof. Dr. Georg Müller-Christ und Prof. Dr. Arist von Schlippe, ist mittlerweile abgeschlossen. Der finale Titel:
Transformative Autorität in der Führung: eine systemische Studie zum Potenzial transformativer Konfliktbearbeitung.
Theoretische Grundlagen und praktische Implikationen zur Erneuerung von Führungsbeziehungen
Die Veröffentlichung der Ergebnisse wird noch einige Monate in Anspruch nehmen, sodass das Open-Access-Buch voraussichtlich Anfang 2026 erscheint. Auch wenn ich derzeit nicht ins Detail gehen kann, möchte ich ein empirisches Forschungsergebnis hervorheben. Dieses konnte ich bereits in zwei Kundenprojekten mit positiver Wirkung in der Praxis testen. Vielleicht eine Inspiration…
Ausgangspunkt ist das zentrales Problem von uns Menschen im Umgang mit neuen Phänomenen: Wenn wir mit neuartigen Erscheinungen konfrontiert sind, für die uns bislang keine Wahrnehmungs- oder Deutungsmuster (“mentale Landkarten“) zur Verfügung stehen, erkennen wir deren Neuartigkeit oft gar nicht. Unsere bestehenden Landkarten sind dafür schlicht nicht ausgelegt. Was es braucht, ist eine neue, andere oder erweiterte mentale Landkarte, die es uns ermöglicht, das Unbekannte/Unerwartete in Worte und Logiken zu fassen.
Darüber hinaus brauchen wir gleichzeitig eine gezielte Lenkung unserer Aufmerksamkeit – eine gemeinsame Reflexion, durch die wir überprüfen, ob wir unser eigenes Handeln bereits mit dieser neuen Landkarte in Verbindung bringen können.
Bleibt diese bewusste Reflexion unserer Praxis aus, kann es durchaus sein, dass etwas Neuartiges geschieht – nur bekommt es keine:r mit. Denn alle Beteiligten bleiben unbewusst an ihren vertrauten Deutungsmustern gebunden.
In meiner Forschung nenne ich diese bewusste, aufmerksamkeitslenkende Reflexion eine beobachtende Instanz. In der Praxis verwenden wir dafür derzeit den Begriff Reflektor. Die Idee dahinter: Eine autorisierte Person – nicht als Moderator:in, sondern als reflektierende Instanz – fokussiert gemeinsame Reflexion. Grundlage sind die sieben Elemente der Transformativen Autorität sowie die drei Fügungsintensitäten. Die Leitfrage dabei lautet in etwa:
Welche Aspekte meines Führungshandelns weisen bereits transformative Züge auf?
Voraussetzung ist natürlich, dass sich die Beteiligten zuvor intensiv mit der Haltung der Transformativen Autorität auseinandergesetzt haben. Ohne diese innere Arbeit würde dies wieder zu einer entkernten Methode und einer weiteren Episode aus der unfruchtbaren Reihe “Methodenreiterei“. Und es würde Enttäuschung auslösen – wie so oft.
Roboter, Autorität und der “digitale Gehorsam”
Eine neu veröffentlichte Studie aus 2025 von Maj et al. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) wirft einen betrachtenswerten Blick auf das Verhältnis von Autorität und Technologie.
39 polnische Studierende (Durchschnittsalter 24, ⅔ weiblich) mussten in einem Laborversuch tausende Dateien umbenennen – eine monotone, ermüdende Aufgabe. Während sie Pausen machten, wurden sie entweder von einem menschlichen Versuchsleiter oder dem humanoiden Roboter “Pepper“ freundlich, aber bestimmt aufgefordert, weiterzuarbeiten.
Überraschend: Mehr als 60% folgten auch dem Roboter bis zum Ende der 80-minütigen Arbeitszeit. Unter menschlicher Aufsicht waren es sogar rund 75%, die der Aufforderung durchgehend nachkamen – also deutlich mehr. Menschen können offenbar noch stärkeren sozialen Druck erzeugen – aber auch ein Roboter kann offensichtlich soziale Autorität bewirken.
Die Studie nimmt dabei Bezug auf das klassische Milgram-Experiment aus den 1960er Jahren, das zeigte, wie weit Menschen unter dem Einfluss vermeintlich “legitimierter“ Autorität bereit sind zu gehen – bis hin zur (scheinbaren) Verabreichung lebensgefährlicher Stromstöße. Maj et al. übertragen dieses Gehorsamsthema in die Gegenwart der Mensch-Maschine-Interaktion – mit dem Fokus auf freiwillige Leistung und Arbeitsmotivation.
Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich konzeptionelle Einschränkungen der Studie: Die Forschenden scheinen entweder ein Autoritätsverständnis zu verwenden, das stark personenbezogen bleibt – klassisch. Oder sie haben das Experiment auf diese Weise gestaltet, weil sich ein relationales Verständnis von Autorität schlechter in reinen quantitativen Designs abbilden lässt. Dabei ist Autorität in erster Linie ein Beziehungsprozess – und keine Eigenschaft von Personen oder Maschinen. Diese Einschränkung relativiert ebenfalls die Aussagekraft des Experiments.
Trotzdem berührt die Studie einen wichtigen Punkt: Wenn Roboter durch ihre äußere Erscheinung und Sprache in einem gegebenen Kontext bereits sozialen Druck in Beziehungen (also Zwang, nennen wir es beim Namen) erzeugen können – was heißt das für die Zukunft von Führung? Könnten KI-Systeme künftig als Leistungskontrolle, “Feedback“gebende, oder gar als teamleitende Instanzen wirken?
Diese Fragen sind nicht neu. Bereits 2021 habe ich im Rahmen eines Fachbuchbeitrags (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) vor einer digitalisierten Renaissance autoritärer Führungsprinzipien gewarnt. Algorithmen sind längst Teil betrieblicher Entscheidungen – und sie wirken zunehmend asymmetrisch. Was bisher oft implizit durch menschliches Handeln geschah, wird nun technisch automatisiert und dadurch machtvoller - vielleicht sogar total, denn ist gibt kein Gegenüber mehr zum Verhandeln.
Diese Entwicklung birgt die Gefahr, autoritäre Praktiken zu reinszenieren und sie – wie in diesem Experiment mit niedlich wirkenden “Kindchenschema“-Roboteraugen (“Pepper“) – zu kaschieren, wenn wir nicht bewusst eingreifen.
Die in diesem Zusammenhang entstehenden Konflikte um “digitale Führung” zwischen Mitarbeiter:innen und Führungskräften sind dann kein Störfaktor – sondern eine Chance: für mehr menschenzentriertes Gestaltungsbewusstsein in der digitalen Transformation.
Die eigentliche Herausforderung liegt daher nicht in der Frage, ob Maschinen Autorität ausüben können, sondern:
Wie wollen wir Autorität gestalten, wenn sie nicht mehr nur ausschließlich in einen menschlichen Beziehungsprozess eingebunden ist? Was bedeutet das für Vertrauen, Verantwortung, Missbrauch und Hierarchie?
Klar ist: Das Experiment von Maj et al. fand in einem künstlichen Rahmen statt, mit homogener Teilnehmer:innengruppe und sehr einfacher Aufgabe. In realen Organisationen mit komplexen Beziehungen, Rollenkonflikten oder auch Sinnfragen wirkt Autorität anders. Aber genau deshalb lohnt es sich, solche Studien sehr ernst zu nehmen – nicht als Abbild der Realität, sondern als Handlungsimpuls für die ethische Gestaltung zukünftiger Führung.
Lesetipps
Die Philosophin Judith Butler schrieb wohl einen der besten Beiträge (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) zur pervertierten Strategie autoritärer Kräfte, institutionelle Autorität und damit die Demokratie zu zerstören – am Beispiel des aktuellen amerikanischen “Präsidenten”.
Ein paar relevante Auszüge im Kontext Autorität:
“Der Aufbau autoritärer Macht hängt auch von der Bereitschaft der Menschen ab, an die ausgeübte Macht zu glauben.“
“Wenn wir durch die täglich neuen Erklärungen weiterhin von Empörung ergriffen und von Fassungslosigkeit stillgehalten werden, werden wir darin versagen zu erkennen, was sie verbindet. Sich von Trumps Aussagen fesseln zu lassen, ist genau das Ziel ihrer Äußerung. Wir sind in gewisser Weise in ihrem Bann, wenn sie uns gefangen nehmen und lähmen. Auch wenn es allen Grund gibt, empört zu sein, dürfen wir nicht zulassen, dass die Empörung uns überflutet und unseren Verstand blockiert. Denn dies ist der Moment, um die faschistischen Leidenschaften zu erkennen, die diesen schamlosen Griff nach autoritärer Macht antreiben.“
“Diejenigen, die Trumps Trotz und Sadismus feiern, sind ebenso in seiner Logik gefangen, wie die, die vor Empörung gelähmt sind. Vielleicht ist es Zeit, von diesen leidenschaftlichen Reaktionen Abstand zu nehmen und ihre Funktionsweise zu verstehen. Es ist aber auch Zeit, zu definieren, was wir selber leidenschaftlich vertreten: den Wunsch nach einer von allen gleichermaßen geteilten Freiheit; den Wunsch nach Gleichstellung, die demokratische Versprechen einlöst; die Lebensprozesse der Erde zu reparieren und zu regenerieren; die Komplexität unserer verkörperter Leben zu akzeptieren und zu bejahen; sich eine Welt vorzustellen, in der die Regierung Gesundheit und Bildung für alle unterstützt, in der wir ohne Angst leben können, im Wissen, dass unsere miteinander verbundenen Leben den gleichen Wert haben.“
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/judith-butler-empoerung-naehrt-trumps-faschistischen-sadismus-und-fesselt-uns/32bb9cb6-bf41-471e-8391-ea18c88d7fb3 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Umso wichtiger erscheint es mir, dass wir klug mit der Aufnahme von Informationen umgehen, um handlungsfähig und hoffnungsvoll zu bleiben – also in Führung – und uns nicht von den Affekten lähmen lassen, die menschenfeindliche Informationen in uns auslösen. Und, dass wir attraktive Alternativangebote für Führung und Autorität anbieten, die wirksam sind – um den Autoritären das Feld nicht alleine zu überlassen.
Darüber hinaus ist es sehr sinnvoll, sich mit autoritären Machtpraktiken zu beschäftigen und sie zu dekonstruieren. Nahezu wie gerufen, gelangt dafür just ein Buch in die Öffentlichkeit.
Buchempfehlung: “Das Buch der Macht. Wie man sie erringt und (nie) wieder loslässt.“
Es war teilweise schwer für mich zu ertragen: diese Gedanken zu lesen und zu verarbeiten, die so würdeverletzend die Prinzipien menschenverachtender Machtpraktiken offenlegen. Nicht, dass mir viele dieser widerwärtigen Prinzipien neu gewesen wären. Nein, eher die geballte Ansammlung, die Dichte und die Skrupellosigkeit, mit der ein alter Wesir seinen Neffen in diesen dystopisch wirkenden Geschichtsstrom von Egozentrismus einführt.
Gleichwohl gelingt es Trojanow, dem Autor, durch klug ausgewählte Zitate von (wissenschaftlich) Denkenden einen Kontext um die Erzählung zu legen, der zur Affektregulation (meiner) einlädt. Und der bestärken kann (mich), beharrlich daran weiterzuarbeiten, den Machtraum nicht allein menschenverachtenden Gestalten zu überlassen – sondern sich mit attraktiven, würdewahrenden Machtalternativen (wie zum Beispiel der Transformativen Autorität) in den Widerstand zu begeben.
So gesehen kann ich den Satz des Klappentexts als Fazit dieses lesenswerten Büchleins unterstreichen: “Entstanden ist so eine Wunderkammer des Nachdenkens über das Wesen der Macht – und darüber, wie wir uns vor ihren Gefahren schützen.“
Im großartigen Aufbau-Verlag „Die andere Bibliothek“ erschienen https://www.aufbau-verlage.de/die-andere-bibliothek/das-buch-der-macht/978-3-8477-2061-4 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Auf einen Beitrag in meinem Blog möchte ich Sie aufmerksam machen.
In einem kleinen Essay (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) untersuchte ich, wie sich Führung in Unternehmen verändert, wenn eine ehemals demokratische Gesellschaft in Richtung Autokratie abrutscht. Dabei zeigte ich auf, wie eng politische Rahmenbedingungen mit Arbeitsweisen und Teamkultur verknüpft sind – und welche Handlungsspielräume bleiben, wenn Demokratie zum “Luxusgut” wird; inklusive Quellenverzeichnis.
Hör- und Sehtipps
Doku zu Autorität in DDR-Schulen
Ich werde immer mal wieder bei Vorträgen oder Workshops gefragt, ob es Unterschiede im Verständnis von Autorität zwischen Ost- und Westdeutschland gibt. Bislang habe ich mich damit noch nicht wissenschaftlich auseinandergesetzt – habe das aber in den nächsten Jahren vor.
In diesem Zusammenhang bin ich auf eine sehr interessante Kurzdoku der “Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gestoßen“ https://youtu.be/2YheoiqCa84 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre). Der Beitrag illustriert den Umgang unter anderem mit Autorität in DDR-Schulen. Und da Bildungseinrichtungen auch einen starken Einfluss auf unser Autoritätsverständnis haben, liegt hier sicherlich eine Spur.
https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Wer von Ihnen/Euch Informationen (Literatur oder anderen historischen Quellen) zu dem Autoritätsverständnis der ehemaligen DDR für mich hat – ich freue mich sehr über Hinweise, Tipps, Quellen, usw., mit denen ich weiterarbeiten kann.
Doku zu Gehorsam
Im ZDF ist neulich eine Kurz-Doku erschienen, die sich mit dem Thema Gehorsam auseinandersetzt – und damit indirekt auch mit Autorität. Der Begriff selbst fällt zwar nur am Rande, doch zwischen den Zeilen wird klar: Gemeint ist ein Verständnis von Autorität als etwas, das Orientierung gibt und Führung ermöglicht.
Wie bei allen wissenschaftlichen Studien gilt auch hier: Die Ergebnisse sind immer an einen bestimmten Kontext gebunden. Was sich im “Labor“ zeigt, lässt sich in der Regel nicht einfach eins zu eins auf andere Bereiche übertragen, zum Beispiel auf Organisationen oder Unternehmen. Forschung hat immer ihre Grenzen – das gilt auch für die Experimente in der Doku.
Was in dem Beitrag auffällt: Autorität wird dort wieder einmal ganz klassisch als Eigenschaft einer bestimmten Person dargestellt – meist jemand, der sichtbar “oben“ steht, Anweisungen gibt und Gehorsam erwartet. Dieses Bild ist weit verbreitet, greift aber zu kurz.
In meiner Forschung habe ich ein anderes Verständnis entwickelt, was die wesentlichen, wissenschaftlichen Arbeiten in diesem Bereich anreichert:
Autorität ist kein Besitz, den jemand hat, sondern ein Prozess, der sich zwischen Menschen abspielt. Sie entsteht immer in einer Beziehung – und zwar wechselseitig. Das gilt besonders im Kontext von Führung: Auch dort wird Autorität nicht nur von “oben“ ausgeübt, sondern auch von “unten“ zugeschrieben, bestätigt oder hinterfragt.
Kluge Impulse setzt die Doku dort, wo sie die Frage aufwirft, ob wir nicht vielleicht einen anderen Begriff von Gehorsam brauchen. Diese Frage beschäftigt auch mich weiterhin. Denn wenn wir Autorität als wechselseitigen Prozess verstehen, dann greift das klassische Verständnis von Gehorsam – als einseitiges Befolgen – zu kurz.
Gerade für die heutige Führungspraxis scheint mir der Begriff der Co-Führung hilfreicher. Er beschreibt treffender, wie Autorität im Zusammenwirken entsteht – als ein zirkulärer, co-gestalteter Prozess. Der oft genannte Begriff des “Folgens“ als Alternative zu Gehorsam reicht hier nicht aus. Er bleibt asymmetrisch und kann die dynamische Qualität von Autorität als Beziehungsgeschehen zwischen Menschen nicht greifen.
Daher lohnt es sich, die Doku einmal anzuschauen – mit diesem anderen Blick: einem, der nicht nur auf die einzelne “Autoritätsperson“ schaut, sondern auf die Dynamik zwischen den Beteiligten.
https://www.zdf.de/video/reportagen/hoer-auf-mich-wie-wir-uns-besser-verstehen-100/wie-gehorsam-bist-du-102 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Neuer Podcast mit mir zu Macht und Transformation
Svenja Hofert führte im Juni mit mir ein Podcast-Gespräch (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) rund um das Thema Macht und Transformation. Ich bin dankbar, dass ich damit immer auch wieder die Gelegenheiten zur Reflexion erhalte. Vielleicht ist dieses Gespräch auch hilfreich für Sie.
Eine Zusammenfassung – erstmals auch in Audio-Form mit Hilfe von KI erstellt – finden Sie in meinem Blog (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
Dazwischen
Wie im oberen Teil bereits beschrieben, ist mein aktuelles Forschungsprojekt zunächst abgeschlossen – auch wenn meine Forschung damit selbstverständlich nicht endet. Ich bleibe hauptberuflich Autoritätsforscher. In der kommenden Zeit werden zahlreiche Publikationen erscheinen, in denen ich die entstehende Theorie der Transformativen Autorität auf unterschiedliche Bereiche anwende und um weitere fundierte wissenschaftlich-theoretische Konzepte erweitere.
Wie Sie vielleicht wissen, finanziere ich diese Forschung – und auch diesen Newsletter – selbst. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei Beratungs- und Begleitungsmandate in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen sowie zunehmend wieder Einzelcoachings, um diese Haltung sich in der Praxis entfalten zu lassen. Zusätzlich unterstützen mich offene Veranstaltungen bei ausgewählten Partnern. Ebenfalls biete ich zu diesem Zweck auch Fortbildungen an – künftig auch eine umfassendere Weiterbildung. Die kommenden Termine finden sich weiter unten.
Parallel dazu bin ich an einer Lehrtätigkeit in den Bereichen Führung, Transformation und Konflikt interessiert – freiberuflich oder in kleinem Teilzeitumfang. Wer Hinweise auf entsprechende Angebote einer Universität oder Hochschule hat, möge sich gerne bei mir melden (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
Ein weiterer Baustein zur Finanzierung sind Crowdfunding-Beiträge. Sie helfen, laufende Kosten wie den Zugang zu Datenbanken, Transkription, Lektorat, historische Literatur oder Software zur Auswertung qualitativer Daten zu decken.
Ich würde mich freuen, wenn Sie überlegen, ob Sie einen Beitrag dazu leisten möchten – oder jemanden kennen, der das Projekt ebenfalls unterstützen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) könnte. Sie können meine Forschung auch durch den Kauf eines meiner Bücher direkt bei Autorenwelt (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) fördern.
Zur erwähnten Weiterbildung: Wer sich auf eine persönliche Expedition – das Wort ist auch Programm – zur Transformation der eigenen Haltung zu Autorität, Macht, Zwang und Gewalt im Kontext von Führung begeben möchte, kann sich hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) registrieren. Ich sammle derzeit interessierte Menschen und werde ab Herbst eine oder mehrere digitale Informationsveranstaltungen zur Weiterbildung anbieten.
Der Transformationsprozess, den wir darin gemeinsam erkunden, basiert auf einem von mir entwickelten wissenschaftlichen Ansatz, der im Rahmen meiner Dissertation entstanden ist. Er stützt sich auf empirische Forschung und wurde bereits in Teilen praktisch erprobt. Die bisherigen Erfahrungen decken sich – erfreulicherweise – weitgehend mit Teilen von Ergebnissen meiner Forschungsarbeit.
Termine
Um ein grundlegendes Verständnis dafür zu ermöglichen, was unter “Transformativer Autorität in der Führung“ zu verstehen ist, biete ich im August und im Dezember digitale Einführungen an. Darüber hinaus bin ich demnächst wieder an mehreren Orten in Deutschland, Österreich, der Schweiz anzutreffen. Hier die bereits bestätigten Termine:
Einführung in die Transformative Autorität (digital)
6. August 2025, 14.00 – 17.00 Uhr und 7. August, 9.30 – 13.00 Uhr
und 17. und 18. Dezember 2025, gleiche Uhrzeiten.
https://autoritum.de/fortbildungen/einfuehrung-in-die-transformative-autoritaet (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Impulsvortrag im Rahmen des 20jährige Jubiläums des Systemischen Instituts Kassel: Konflikte als Katalysatoren für Transformation: Wie Autorität – im Spannungsfeld von Wandel und Stabilität – Führungsbeziehungen erneuert.
Kassel, 20. August, 18.00 Uhr. Es stehen für Newsletter-Abonnierende 10 Plätze zur Verfügung - Anmeldungen mit Bezug auf mich bitte direkt über das https://www.systemisches-institut-kassel.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Conposium – Universität Bremen: Erkundungsaufstellungen für Wissenschafts- und Praxisthemen. Vom Konflikt zur Transformation. Eine Erkundungsaufstellung von Führungsautorität.
Bremen, 23. September 2025.
https://www.uni-bremen.de/fileadmin/user_upload/fachbereiche/fb7/nm/Dokumente/Conposium_2025.pdf (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Akademie für Kirche und Diakonie: Fortbildung für Führungskräfte - Wirksame Führung im 21. Jahrhundert in der Haltung der Transformativen Autorität.
Auch für Führungskräfte aus Wirtschaftsunternehmen buchbar.
Hamburg, 27. – 29. Oktober 2025.
https://veranstaltung.a-kd.net/programm/wirksame-fuehrung-im-21-jahrhundert (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)sina Kongress: Stärke statt Macht – Ermutigung für Bildung und Erziehung: Impulsvortrag und Vertiefung: Transformative Autorität als Beziehungsort – Unterstützungskulturen für Zugehörigkeit. Vom einsamen Entscheiden zum gemeinsamen Ermöglichen.
Zürich, 14. November 2025.
https://neue-autoritaet.ch/angebote/detail/25-11-KG/strke-statt-macht-ermutigung-fr-bildung-und-erziehung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Systemisches Institut Kassel: Feldexpedition. Vom Konflikt zur Transformation – Führen in Transformationsprozessen in der Haltung der Transformativen Autorität.
Kassel, 10. – 12. Februar 2026.
https://www.systemisches-institut-kassel.de/transformative-fuehrung (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Save the date für 2026: Am 24. April 2026 (von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr) veranstalten meine Kolleg:innen von www.aha3.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), www.neueautoritaet.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und ich mit www.autoritum.de (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) einen Impulstag in Hannover. Thema: Autorität und Führung.
Sie finden die aktuellen Termine ab sofort auch immer auf meiner neugestalteten Webseite (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre).
Bis zum nächsten Mal. Danke für’s Lesen, vielleicht auch Weiterleiten und: gelassenes transformieren (es geht sowieso nicht schnell…)!
Frank Baumann-Habersack
P.S.
Wer möglicherweise überlegt, mit mir für unternehmensinterne Moderationen oder Projekte zusammenzuarbeiten, findet hier (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) mein aktuelles Beraterprofil mit weiteren Informationen.