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Von Hexen, Schwurblern und einem Frieden, der nicht so hieß: Der November-Newsletter

Was verbindet Verschwörungstheorien der Gegenwart mit frühneuzeitlichem Hexenglauben? Wie erforschen Historiker:innen die Geschichte von deutschen Baufirmen im globalen Süden, die längst zerschlagen, verkauft oder bankrott sind? Und wussten Sie, dass die Friedensverträge zum Ende des Dreißigjährigen Krieges damals gar nicht als “Westfälischer Friede” bekannt waren?

In unserem November-Newsletter erfahren Sie mehr. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

Beiträge des Monats: Unsere Hingucker

Stich zeigt den imaghinierten Trierer Hexenbrunnen mit Skeletten am Fuß des Brunnens (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Vormoderner Hexenglaube als Verschwörungstheorie?

Schwurbler, Aluhutträger, Hexen: Kann man den frühneuzeitlichen Hexenglauben als Verschwörungstheorie charakterisieren? Gerd Schwerhoff zeigt, wie sich die frühneuzeitliche Vorstellung einer teuflischen Geheimgesellschaft mit modernen Konspirationstheorien vergleichen lässt und welche analytischen Potentiale darin für die Hexenforschung stecken.

Füller als Symbolbild (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Eingängige Schreibe – einladendes Layout

Eingängig schreiben: Wäre es nicht schön, dafür eine Faustregel zu haben, möglichst von einem erfolgreichen Praktiker? Rüdiger Singer nimmt den berühmten Dreiklang von Joseph Pulitzer – kurz, klar und bildhaft – zum Ausgangspunkt, um zu zeigen, was einen Text wirksam macht. Mit im Gepäck: Lektionen aus der klassischen Rhetorik und den modernen Stillehren für wissenschaftliche Texte, die akkurat und verständlich sind.

Eine Postkarte aus dem Jahr 1900 zeigt vorgestellte Videotelefonie im Jahr 2000 (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Analog, digital, und darüber hinaus. Die Komplexität der Digitalität

Was genau meinen wir eigentlich, wenn wir von Begriffen wie “digital” sprechen? Keine triviale Frage: Denn Digitalität beschreibt nicht nur die technischen Eigenschaften digitaler Medien, sondern auch die kulturellen und epistemischen Veränderungen, die durch das Digitale möglich werden, schreibt Mareike Schäffer.

Das Ölgemälde zeigt die niederländischen und spanischen Verhandlungsführer, die am 30. Januar 1648 im Münsteraner Rathaus „ihren Sonderfrieden“ zur Beilegung des Achtzigjährigen Krieges schlossen. Es ist zum Symbolbild des Westfälischen Friedens geworden, auch wenn es eigentlich einen Nebenakt zeigt. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Seit wann sprechen wir eigentlich vom “Westfälischen Frieden”?

Jedenfalls nicht seit 1648: Keiner der auf Latein verfassten Verträge enthielt die Bezeichnung “Pax Westphalica”. Paul-Simon Ruhmann unternimmt einen Streifzug durch die Erinnerungskultur und findet ein konfessionspolitisches Schlagwort: einen neutralen Begriff, der vor allem auf protestantischer Seite genutzt wurde, um religiöse Rechte im Heiligen Römischen Reich zu verteidigen.

Aus den englischsprachigen Blogs

Person hält vergilbte Archivalien auf einem Schreibtisch in der Hand (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

The Archives of German Construction Companies and their Post-Colonial Projects

How can the activities of German companies in the Global South be researched? Many of Germany’s once-mighty construction firms no longer exist, and their archives are scattered across Europe and Africa. Paul Sprute reflects on the challenges of working with fragmented corporate archives and shows how these often-overlooked materials can still yield valuable insights.

Neu bei de.hypotheses: Willkommen!

Marie and Pierre Curie, he holding up a glowing specimen of radium. (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Power Couples? Collaborations at Work and at Home

In den letzten Jahrzehnten wurde viel zu der oft unsichtbaren intellektuellen, sozialen und emotionalen Arbeit von Frauen hinter den Karrieren prominenter Männer geforscht. Über die Paare, deren Zusammenarbeit schon damals offen anerkannt wurde, ist deutlich weniger bekannt. Diese “Power Couples” prägten die Entwicklung moderner politischer, wissenschaftlicher, künstlerischer und religiöser Kulturen maßgeblich mit. Das Blog untersucht die Dynamiken solcher Beziehungen vom späten 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert, einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche. Im Vordergrund steht die Frage: Wie beeinflussten die Verflechtungen von Empire, Care-Arbeit, Race und Gender das Handeln und die Sichtbarkeit dieser Frauen?

Aus den sozialen Medien

Mit wenigen Klicks das Blog aufhübschen: Um die Ecken von Bildern im Blog abzurunden, gibt es im Theme Hueman einen ganz einfachen Trick. Bei Instagram haben wir verraten, wie’s geht!

Hallo! Ich bin Ulrike und arbeite bei der Max Weber Stiftung für das Blogportal de.hypotheses. Heute verrate ich euch einen WordPress-Hack: Wie ihr in Hueman die Ecken eurer Bilder abrundet! (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)

Um so schöne, abgerundete Ecken zu kriegen wie die Beiträge im DHDHI-Blog (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), gibt es einen einfachen Trick: Im Customizer zu “Design einer Seite” gehen und dort bei “Allgemeines Design anpassen” einen Wert eingeben, der höher als 0 ist. Wir fanden 10 gut. Hueman macht’s möglich!

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