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Primate (2025)

Lucy besucht in den Semesterferien ihre Familie auf Hawaii und bringt ein paar Freunde mit. Teil der Familie ist auch ein liebenswerter Schimpanse namens Ben. Als der sich allerdings mit Tollwut infiziert, wird der äffische Bruder zu einem rasenden Monster, was in der geräumigen Familienvilla Jagd auf die Menschen macht. So müssen Lucy und die anderen in den Swimmingpool flüchten, da der Affe nicht schwimmen kann und Angst vor Wasser hat.

Der US-amerikanische Horrorfilm Primate aus dem Jahr 2025 ist von Johannes Roberts inszeniert worden, der bereits mit den Filmen 47 Meters Down (2017) und 47 Meters Down: Uncaged (2019) Erfahrungen im Tierhorrorsubgenre sammeln konnte. Damals waren es Haie, nun ist es also ein tollwütiger Affe. In den Hauptrollen ist der Film mit Johnny Sequoyah als Lucy, Jessica Alexander als Hannah, Troy Kotsur als Adam und Victoria Wyant als Kate besetzt.

Wie schon in den beiden Haifilmen zeigt Johannes Roberts hier schnörkelloses und minimalistisches Tierhorror-Kino, das positiv durch seinen schönen Affen auffällt. Dieser wird von Miguel Torres Umba in einem Hybrid-Kostüm mit Animatronic-Affenkopf und Armverlängerungen verkörpert. Es kommt kein CGI zum Einsatz, was sehr zu begrüßen ist.

Auch wenn dieses selbsternannte B-Movie mit gut gemachten Splattereffekten und jenem tollen Affen daherkommt, ist es mir ein wenig zu eindimensional. Die Geschichte der Studentinnen ist mir optisch einfach zu glatt und konventionell. Die jungen Frauen sehen alle gleich aus, und als dann noch ein paar halbe Hähne aus der Filmretorte für die immer geilen Collage-Party-Lümmel auftauchen, hielt ich vollends für den Affen. Für Fans von schlichtem Tierhorrorgemetzel dürfe Primate allerdings genau richtig sein.

https://www.imdb.com/de/title/tt33028778/ (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)
Sujet Film