
Gleich zu Beginn habe ich offen ausgesprochen, dass mich seit Tagen die Migräne fest im Griff hält – ein unerbittlicher Begleiter, der dennoch nicht verhindern sollte, dass ich an den Programmpunkten teilnehme und das Bestmögliche daraus forme. Die Reaktion der Therapeuten war bemerkenswert: Jeder einzelne betonte, dass ich jederzeit abbrechen könne, dass nicht die Teilnahme um jeden Preis, sondern mein Wohlbefinden das oberste Prinzip sei. Nur so viel, wie sich gut und tragbar anfühlt – niemals darüber hinaus.
Und so begann mein Tag mit dem Mut, gute Entscheidungen zu treffen. Die erste Therapieeinheit bestand darin, Wörter mit den Konsonanten M, N, L, D und T zu erkennen. Genau jene Laute, die für mich die tückischsten Klippen im Ozean des Hörens darstellen. Sie verschwimmen, verkleiden sich, spielen Chamäleon – und ich muss lernen, sie auseinanderzuhalten, als ginge es um feine Unterschiede zwischen Geschwistern, die man nur am Augenaufschlag erkennt.
Danach wagten wir uns ins Musiktraining. Ein Feld, das für mich einer akustischen Wüste gleicht, in der jedes Instrument denselben