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Bionik: Die Natur als Ingenieurin

Hubschrauber, Kevlar, der Schwarmbewegungen bei Sardellen: Wenn es um Innovationen geht, die uns das Leben leichter machen, lohnt es sich immer, einen Blick in die Natur zu werfen. Schauen wir uns mal an, wo wir uns an Beispielen bei Tier und Pflanze bedient haben!

Hast du mal beobachtet, wie eine Spinne ihre Netze baut? In meinem Buch "Schreibers Naturarium" habe ich ausfĂŒhrlich ĂŒber dieses Naturwunder geschrieben: Aus ihren SpinndrĂŒsen presst die Spinne eine salzige FlĂŒssigkeit, die an der Luft sofort zu einem Faden aushĂ€rtet. Das Ergebnis ist ein Material, das drei Mal mehr Zug aushĂ€lt als Kevlar, also jenes Hochleistungsmaterial, das 1965 von der Chemikerin Stephanie Kwolek bei DuPont entwickelt wurde und heute in kugelsicheren Westen und der Raumfahrt zum Einsatz kommt. Die chemische KomplexitĂ€t hinter der Spinnenseide sprengt noch immer unsere Vorstellungskraft. Je nach Aufgabe produziert die Spinne unterschiedliche Fadentypen: klebrige Fangspiralen, trockene RahmenfĂ€den, weiche KokonfĂ€den. Manche Spinnenarten tragen bis zu 50.000 verschiedene Spinnspulen an ihrem Hintern. Die spezielle Anordnung der AminosĂ€uren beim Auspressen erzeugt eine Struktur, die gleichzeitig extrem reißfest und elastisch ist.

Wissenschaftler:innen versuchen seit Jahrzehnten, diese Faser im Labor nachzubauen. 2023 gelang Forschenden um Junpeng Mi von der Donghua University in China ein spektakulĂ€rer Durchbruch: Sie zĂŒchteten genetisch verĂ€nderte Seidenraupen, die erstmals vollstĂ€ndige Spinnenseidenproteine produzierten. Die Fasern erreichten eine Zugfestigkeit von 1.299 Megapascal und eine ZĂ€higkeit von 319 MJ/mÂł – das ist sechsmal zĂ€her als Kevlar. Die Forschenden setzten dafĂŒr CRISPR Cas9 ein, ein Werkzeug, mit dem sich Erbgut gezielt verĂ€ndern lĂ€sst. Damit schleusten sie bestimmte Gene der Kreuzspinne Araneus ventricosus in die DNA von Seidenraupen ein. Unter dem Fluoreszenzmikroskop begannen die Augen der Raupen rot zu leuchten, sodass man sieht, dass es geklappt hat.

Hier kannst du ĂŒbrigens mal den Lebenszyklus einer Seidenraupe anschauen:

https://www.youtube.com/watch?v=YdM3jJgMZBc (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)

Die Geburt einer Wissenschaft aus Ärger

Die Geschichte der modernen Bionik – so nennt man diese Wissenschaft – beginnt 1941 mit einem genervten Schweizer Ingenieur. George de Mestral (1907-1990) kam von der Jagd mit seinem Hund zurĂŒck und Ă€rgerte sich ĂŒber die hartnĂ€ckigen Kletten im Fell. Ich kenne das, vor allem mein Zwergpudel Humboldt bringt da gern eine Sammlung mit nach Hause. Statt sie wie ich einfach rauszuzupfen und zu vergessen, legte Mestral jedoch eine unter sein Mikroskop. Was er sah, waren hunderte winziger HĂ€kchen, die sich perfekt in Schlaufen und Fasern verhakten. Mensch, dachte er, das ist ja praktisch, könnte man das nicht fĂŒr etwas anderes benutzen?

Die Kletten-Art Arctium palladinii in BlĂŒte. Franz Xaver fĂŒr Wikimedia Commons.

Acht Jahre Entwicklungsarbeit folgten. Das Problem: Niemand nahm ihn und seine Erfindung ernst. Die Textilindustrie lachte ĂŒber seinen "reißverschlusslosen Reißverschluss". De Mestral testete Fabrik um Fabrik in Europa, sechs lehnten ab, die winzigen HĂ€kchen herzustellen war zu schwierig. Schließlich fand er in Lyon einen Hersteller, der Nylon mit Baumwolle kombinierte. 1955 erhielt er sein Patent fĂŒr "Velvet Type Fabric and Method of Producing the Same". Er bewarb es unter dem Namen "Velcro", was sich aus dem französischen Wörtern "velours" (Samt) und "crochet" (HĂ€kchen) zusammensetzt.

Klettverschlusshaken. Alexander Klink fĂŒr Wikimedia Commons.
Klettverschlusshaken. Alexander Klink fĂŒr Wikimedia Commons.

Der Durchbruch kam dann so richtig erst in den 1960ern, als die NASA nach Verschlusssystemen fĂŒr RaumanzĂŒge suchte, die auch mit dicken Handschuhen bedienbar waren. Heute ist Velcro – bei uns bekannt als Klettverschluss – ein MilliardengeschĂ€ft. Und das alles nur, wegen ein paar Kletten im Hundefell.

Der Begriff "Bionik" selbst entstand erst 1960, geprĂ€gt vom amerikanischen Luftwaffenmajor Jack E. Steele (1924-2009) auf einer Konferenz mit dem Titel "Living Prototypes – The Key to New Technology". Parallel zu den frĂŒhen Entwicklungen in den USA nahm die Bionik auch in Deutschland Fahrt auf. Eine zentrale Figur war der Zoologe Werner Nachtigall (1934-2024), der das Fach hierzulande ĂŒberhaupt erst zu einer eigenstĂ€ndigen wissenschaftlichen Disziplin formte. Nachtigall arbeitete seit den 1960ern an der engen Verzahnung von Biologie und Ingenieurwissenschaften und ĂŒberfĂŒhrte unzĂ€hlige Funktionsprinzipien aus Tier- und Pflanzenwelt in technische Anwendungen, die uns den Alltag vereinfachen. Er grĂŒndete Forschungsgruppen, veröffentlichte Standardwerke, baute die ersten universitĂ€ren LehrstĂŒhle zur Bionik auf und prĂ€gte damit Generationen von Studierenden in Biologie, Architektur und Maschinenbau. Heute gilt Nachtigall als einer der BegrĂŒnder der europĂ€ischen Bionik und als Wegbereiter dafĂŒr, dass hierzulande immer wieder Technologien entstehen, die direkt aus der Natur gedacht sind.

Geckos: Die Meister der temporÀren Haftung

Ein Gecko lĂ€uft die Wand hoch, kopfĂŒber ĂŒber die Decke und wieder runter. Kein Klebstoff, keine SaugnĂ€pfe, und trotzdem haftet er bombenfest. Wie macht der Kollege das nur? Nun, das Geheimnis liegt in der Nanostruktur ihrer FĂŒĂŸe, die du hier unter einem Rasterelektronenmikroskop sehen kannst:

Oskar Gellerbrant fĂŒr Wikimedia Commons.

Jeder Geckofuß trĂ€gt etwa eine Million mikroskopisch kleiner Harstrukturen, die Setae. Jedes dieser Strukturen, die nur 100 Mikrometer lang sind, verzweigt sich jeweils in 100 bis tausend noch feinere Strukturen, die Spatulae. Mit einem Durchmesser von nur 200 Nanometern sind diese soooo klein, dass hier die Van-der-Waals-KrĂ€fte greifen – schwache AnziehungskrĂ€fte zwischen MolekĂŒlen. Die Haare schmiegen sich also an der glatten OberflĂ€che an. Normalerweise sind diese KrĂ€fte recht schwach, doch wenn du eine Milliarde davon an deinen kleinen Mauken hast, summiert sich das.

2015 veröffentlichten Elliot W. Hawkes und sein Team von der Stanford University in der Zeitschrift Journal of The Royal Society Interface eine neue Studie: Ein 70 Kilogramm schwerer Mensch konnte mit speziellen “Gecko-Handschuhen” eine Glaswand hochklettern. Die Handschuhe nutzten 140 cmÂČ synthetische Gecko-Strukturen aus Polydimethylsiloxan (PDMS) pro Hand. Die kĂŒnstlichen Setae waren dabei nur 20 Mikrometer breit und ahmten die natĂŒrliche Struktur nach. Das Besondere: Durch eine Abrollbewegung lĂ€sst sich die Haftung sofort lösen – genau wie beim echten Gecko, der seine Zehen so ein bisschen hochrollt und sich dann wieder von der OberflĂ€che lösen kann.

Ein Gecko. Pierre Barmin fĂŒr Unsplash.

Auch die Raumfahrt ist lĂ€ngst auf den Geschmack gekommen. Mark Cutkosky von der Stanford University, der an den ersten Gecko-Handschuhen beteiligt war, arbeitet inzwischen eng mit der NASA zusammen. Die Idee dahinter klingt sehr cool: Im Erdorbit treiben ĂŒber 130 Millionen Schrottteile, die mit Geschwindigkeiten von bis zu 28.000 Kilometern pro Stunde unterwegs sind. Klassische Greifarme wĂ€ren dafĂŒr ungeeignet, weil sie die TrĂŒmmer beim Zugriff weiter zersplittern oder wegschubsen wĂŒrden. Die Gecko-Technologie könnte dieses Problem elegant umgehen. Roboter, deren Greifarme nach dem Haftprinzip der Echsen funktionieren, wĂŒrden die Schrottteile sanft an der OberflĂ€che festhalten und sicher einsammeln. Auf diese Weise ließe sich das Altmetall im All nach und nach entfernen, ohne noch mehr Chaos und MĂŒll zu erzeugen.

Der ElefantenrĂŒssel: 90.000 MuskelbĂŒndel ohne einen einzigen Knochen

Hast du dich schon einmal gefragt, wie ein Elefant es schafft, mit demselben RĂŒssel einen winzigen Grashalm ganz vorsichtig aufzuheben und im nĂ€chsten Moment einen tonnenschweren Ast zu bewegen? Dieses Organ ist ein kleines biologisches Wunder. So ein RĂŒssel eines ausgewachsenen Elefants bringt rund 140 Kilogramm auf die Waage und ist der komplexeste uns bekannte Muskelapparat in einem Tier. Das hier ist ein guter Moment, um mit einer Fehlinformation aufzurĂ€umen: Der RĂŒssel hat nicht 40.000 oder 90.000 Muskeln, wie man oft liest, sondern 90.000 mikroskopisch kleine MuskelbĂŒndel, mit denen ihn der Elefant jedoch unglaublich genau steuern kann, wĂ€hrend er ebenfalls schwere Lasten hebt.

Ein Baby-Elefant. Hu Chen fĂŒr Unsplash.

Genau dieses Zusammenspiel aus StĂ€rke und Feinmotorik fasziniert die Forschung schon seit Jahren. 2020 stellte ein Team der University of New South Wales einen Robotergreifer vor, der sich von diesem RĂŒssel inspirieren ließ. Die Forschenden bauten einen weichen Stoffgreifer, der sich wie ein echter RĂŒssel um GegenstĂ€nde legt und dadurch sicheren Halt bekommt. In Tests hob ein Prototyp von gerade einmal 8,2 Gramm Gewicht ein 1,8 Kilogramm schweres Objekt. Das ist mehr als das 220-Fache seines Eigengewichts. Hier kannst du ihn in Aktion sehen:

https://www.youtube.com/watch?v=kIelv-iABQs (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)

Tiere wie Elefanten, Pythons oder Oktopusse nutzen weiche, durchgĂ€ngige Körperstrukturen, die sich um Objekte schmiegen und dadurch StabilitĂ€t erzeugen, ein Ele-RĂŒssel arbeitet also nach dem Prinzip der muskulĂ€ren Hydrostatik. Das bedeutet, dass das feine Zusammenspiel der Muskeln fĂŒr festen Grip und Beweglichkeit sorgt.

Zwei Jahre spĂ€ter legte das Korea Institute of Machinery and Materials nach und entwickelte einen Greifer, der die empfindlichen Fingerspitzen eines ElefantenrĂŒssels nachahmt. Dieses System vereint Saugkraft und prĂ€zisen Griff und kann damit Objekte jeder Art handhaben. Eine nur 0,25 Millimeter dĂŒnne Akupunkturnadel oder ein Kartoffelchip kann genau so prĂ€zise hochgehoben werden, wie eine sperrige Verpackungskiste, die um ein Vielfaches grĂ¶ĂŸer ist als der Greifer selbst. Hier siehst du den Vergleich zwischen einem Elefanten und dem Greifer:

ⓒ Korea Institute of Machinery & Materials. | https://www.kimm.re.kr/eng/sub011001/view/id/576

Schwarm-Intelligenz: Wenn der Verkehr vom Fischschwarm lernt

WĂ€hrend der ElefantenrĂŒssel zeigt, wie viel Kraft und PrĂ€zision ein einzelnes Organ entwickeln kann, stellt sich bei der Natur oft noch eine andere Frage. Was passiert, wenn viele kleine Tiere zusammenarbeiten und dadurch FĂ€higkeiten entwickeln, die weit ĂŒber das hinausgehen, was ein Individuum leisten könnte? Genau hier wird es spannend, denn aus dieser kollektiven Intelligenz lassen sich ebenfalls spannende Technologien ableiten.

Ein Fisch allein im großen weiten Meer ist ganz schön schutzlos, vor allem, wenn er klein ist. In der Gruppe entsteht jedoch ein PhĂ€nomen, das auf Videos immer total hypnotisierend auf uns wirkt: Ein Schwarm aus tausenden Tieren bewegt sich wie ein einziger großer Organismus. Richtungswechsel verlaufen ohne Verzögerung, die Tiere weichen einander aus, niemand stĂ¶ĂŸt zusammen 
 ich denke da natĂŒrlich direkt an Sardinen, die Meister ihres Fachs. Wie zum Teufel machen die das?

https://www.youtube.com/watch?v=6zOarcL1BSc (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre)

Der Informatiker Craig Reynolds beschrieb dieses Verhalten bereits 1987 in seinem “Boids-Modell” mit drei einfachen Regeln. Halte Abstand zu deinen Nachbarn, bewege dich in dieselbe Richtung wie sie, und bleibe in der NĂ€he der Gruppe. Mehr braucht es nicht, um ein erstaunlich stabiles und reaktionsschnelles System zu erhalten.

Wie kraftvoll diese Regeln sind, zeigte ein Team der Harvard University im Jahr 2021. Ihr Projekt “Blueswarm” bestand aus sieben kleinen Robotern, die sich unter Wasser nur ĂŒber blaue LED-Lichter und Kameras orientierten. Kein GPS, kein Funk, kein zentraler Computer. Jeder Roboter registrierte mit seinen Kameras die blinkenden LEDs seiner Nachbarn, schĂ€tzte deren Position und Bewegung ein und reagierte darauf. Soll der Schwarm sich sammeln, bewegt sich jeder Roboter automatisch auf das Zentrum seiner Nachbarn zu. In einem Test verteilten sich die Roboter zunĂ€chst im Wasserbecken, bis einer von ihnen ein rotes Licht fand. Seine Signale lösten sofort die Sammelreaktion aus, und alle anderen bewegten sich darauf zu, ohne, dass es zu einer Massenkarambolage kam.

Solche Prinzipien fließen inzwischen in die Entwicklung des autonomen Fahrens ein. Verkehrsforschende arbeiten an Modellen, bei denen Autos sich wie FischschwĂ€rme verhalten. Jedes Fahrzeug misst stĂ€ndig den Abstand und die Geschwindigkeit seiner Umgebung und passt sein Fahrverhalten direkt an. Erste Simulationen zeigen, dass diese Form des kollektiven Fahrens den Verkehrsfluss deutlich verbessern und zugleich Sprit sparen könnte. Dennoch: Es wird noch viel Zeit vergehen, bevor ich mich in so ein Auto setze, wenn ĂŒberhaupt jemals. Ist mir ein bisschen zu creepy, ich sag, wie’s ist.

Haifischhaut: Wenn Bakterien nicht kleben bleiben

Ali Abdul Rahman fĂŒr Unsplash.

Warum bleiben Haie eigentlich so sauber, obwohl sie ihr ganzes Leben im Meer verbringen? WĂ€hrend Schiffe stĂ€ndig von Algen und Seepocken ĂŒberwuchert werden, gleiten Haie Jahr fĂŒr Jahr durchs Wasser, ohne dass sich etwas auf ihrer Haut festsetzt. Die sehen einfach immer aus wie neu, Outfit 1A. Wie machen die das? Nun, der Grund dafĂŒr steckt in ihrer besonderen HautoberflĂ€che, die ist nĂ€mlich mit winzigen, zahnĂ€hnlichen Schuppen bedeckt, den Placoidschuppen. Sie liegen in einem feinen Diamantmuster und erzeugen eine Struktur, auf der kaum etwas Halt findet:

Placoidschuppe(n) eines Hais. A: Epidermis, B: Dermis, C: Kern, D: Dentin, E: Basalplatte, F: Enamelinschicht, G: Stachel. Jon Houseman fĂŒr Wikimedia Commons.

2002 schaute sich der Ingenieur Anthony Brennan von der University of Florida diese Schuppen genauer an und machte eine ĂŒberraschende Beobachtung: Nicht nur Algen und kleine Meeresbewohner finden keinen Halt. Auch Bakterien können sich kaum an der Haifischhaut festsetzen. Die Mikrostruktur sorgt dafĂŒr, dass die winzigen Zellen weder andocken noch Kolonien bilden können. Brennan grĂŒndete daraufhin das Unternehmen Sharklet Technologies und entwickelte eine kĂŒnstliche OberflĂ€che, die das Muster der Placoidschuppen nachbildet und eben auch antibakteriell funktioniert, was natĂŒrlich fĂŒr KrankenhĂ€user richtig spannend ist, da es ja ohne Antibiotika funktioniert.

All diese Beispiele zeigen: Die besten Ingenieur:innen arbeiten nicht nur in Laboren oder Entwicklungsabteilungen. Sie krabbeln, fliegen, schwimmen oder wachsen ĂŒberall um uns herum. Die Evolution hatte 3,8 Milliarden Jahre Zeit fĂŒr Forschung und Entwicklung, jede heute lebende Art ist sozusagen das Ergebnis unzĂ€hliger Optimierungsschleifen. Ich bin gespannt, was wir hier noch alles entdecken!

Bis zum nÀchsten Mal

Jasmin

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Quellen&Material

BlĂŒchel, Kurt G., und Werner Nachtigall. Das große Buch der Bionik: Neue Technologien nach dem Vorbild der Natur. DVA, 2003.

Hoang, Thai, et al. „Bio Inspired Conformable and Helical Soft Fabric Gripper with Variable Stiffness and Touch Sensing“. Advanced Materials Technologies (2020). Zugriff am 23. Oktober 2025. https://advanced.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/admt.202000724 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

KIMM. „KIMM Press Release í•œê”­êž°êł„ì—°ê”Źì›â€œ. Zugriff am 23. Oktober 2025. https://www.kimm.re.kr/eng/sub011001/view/id/576 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

Longren, Luke L., Lennart Eigen, Ani Shubitidze, et al. „Dense Reconstruction of Elephant Trunk Musculature“. Current Biology 33, Nr. 21 (2023): 4713–4720.e3. https://doi.org/10.1016/j.cub.2023.09.007 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

Mann, Ethan E., Dipankar Manna, Michael R. Mettetal, et al. „Surface Micropattern Limits Bacterial Contamination“. Antimicrobial Resistance and Infection Control 3 (2014): 28. https://doi.org/10.1186/2047 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) 2994 3 28.

Mi, Junpeng, Yizhong Zhou, Sanyuan Ma, et al. „High Strength and Ultra Tough Whole Spider Silk Fibers Spun from Transgenic Silkworms“. Matter 6, Nr. 10 (2023): 3661–3683. https://doi.org/10.1016/j.matt.2023.08.013 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

Nachtigall, Werner. Biological Mechanisms of Attachment the Comparative Morphology and Bioengineering of Organs for Linkage, Suction, and Adhesion. Springer Verlag, 1974. https://doi.org/10.1007/978 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre) 3 642 85775 1.

Nachtigall, Werner. Bionik: Grundlagen und Beispiele fĂŒr Ingenieure und Naturwissenschaftler. Springer, 2002.

Reynolds, Craig W. „Flocks, Herds and Schools: A Distributed Behavioral Model“. In Proceedings of the 14th Annual Conference on Computer Graphics and Interactive Techniques, SIGGRAPH 87, 25–34. New York: Association for Computing Machinery, 1987. https://doi.org/10.1145/37401.37406 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

Royal Society. „Human climbing with efficiently scaled gecko inspired dry adhesives“. Zugriff am 23. Oktober 2025. https://royalsocietypublishing.org/doi/10.1098/rsif.2014.0675 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

Science. „Implicit coordination for 3D underwater collective behaviors in a fish inspired robot swarm“. Zugriff am 01. November 2025. https://www.science.org/doi/10.1126/scirobotics.abd8668 (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

Sharklet Technologies, Inc. „Technology Overview“. Zugriff am 21. Oktober 2025. https://www.sharklet.com/technology-overview/ (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

Harvard SEAS. „Robotic swarm swims like a school of fish“. Zugriff am 02. November 2025. https://seas.harvard.edu/news/2021/01/robotic-swarm-swims-school-fish (S'ouvre dans une nouvelle fenĂȘtre).

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