Wenn Paradiesvögel in die Mauser gehen und wie Freunde ihnen ein Federkleid basteln, damit sie nicht nackig sein müssen.
Wenn Du meinen Artikel über den Verlust meiner kreativen Inspiration, den ich vor ein paar Jahren erlebt habe, gelesen hast, dann erinnerst Du Dich vielleicht daran, dass ich mal eine Zeit lang ziemlich durchhing. Zum Glück habe ich mich ja auf die Suche gemacht und konnte die kreative Kraft zurückgewinnen, aber ich möchte Dir heute eine Geschichte erzählen, die mich bis heute begleitet.
Eine wichtige Konstante in meinem Selbstständigen-Leben ist es, “Business Buddies” zu haben, die einen durch Gipfel- und Täler der selbstständigen Arbeit begleiten. Oft ergeben sich diese zunächst “professionellen Freundschaften” augenscheinlich zufällig, aber wenn man sich so gegenseitig über mehrere Jahre gegenseitig bestärkt (oder auch manchmal einfach zusammen für eine kurze Zeit in den Misthaufen setzt, bevor man ihn dann gemeinsam wegschaufelt), sich trägt und sich gegenseitig Cheerleader ist, dann ist es nur eine logische Konsequenz, wenn Berufliches und Privates verschwimmen und daraus echte Freundschaften entstehen. Das ist nicht immer so, aber wenn man das Glück hat, so jemandem zu begegnen, der die guten und schlechten Momente teilt, feiert oder betrauert, mit Dir wütend ist und Dich im nächsten Moment aber wieder sagt “So, jetzt ist aber Schluss mit Trübsalblasen, ich erzähl Dir jetzt mal von jemandem, der richtig was drauf hat!” und Du dann erkennst, dass diese Person von Dir redet, dann ist das mehr als ein Geschenk.
Ich hab gleich zwei dieser Geschenke. Zwei völlig unterschiedliche und jedes für sich ist immer genau dann da, wenn man es braucht.
Diese Geschenke heißen Claudia und Christina. Und über Claudia handelt dieser Beitrag.