So viel Mühe gegeben und trotzdem kommt kaum jemand zu Deinem Event? Damit bist Du nicht allein – gerade am Anfang begegnen viele solchen Problemen. Wir stellen Dir 5 Gründe vor, woran es liegen könnte, und was Du direkt verbessern kannst.

1. Qualität
Hand auf’s Herz: Wie gut ist Dein Event? Würdest Du selbst gerne hingehen? Ist es aufgeräumt und ansprechend gestaltet oder sind die Klamotten lieblos auf Tische geworfen worden und es herrscht Chaos? Wenn es den Besuchern gefällt, werden sie auch wiederkommen und ihren Freunden von Deinem Kleidertausch erzählen. Also: Überleg, was Du an der Veranstaltung verbessern kannst. Dafür fragst Du am besten auch deine Besucher, entweder, indem Du sie persönlich ansprichst, über eine Online-Umfrage oder über eine anonyme Feedbackbox, die Du beim Kleidertausch an prominenter Stelle aufstellst.
2. Location
Behalte bei der Wahl der Location im Hinterkopf, dass sie mit beeinflusst, wie viele und welche Leute kommen. Ist an dem Ort, an dem Dein Kleidertausch stattfindet, auch im Normalbetrieb viel los? Im Optimalfall ist es genau der Ort, in dem sich Deine “Zielgruppe” sowieso gerne aufhält, also Menschen, die sich für Nachhaltigkeit und Secondhand interessieren. So zieht schon der Ort selbst Besucher an.
Unsere Erfahrung
Sehr gute Erfahrungen haben wir mit einem alternativen, hippen Café gemacht. Im Gegensatz dazu kam fast niemand, als wir eine Tauschbörse in einer Kirche ausgerichtet haben.

3. Erreichbarkeit
Ist Dein Veranstaltungsort einfach zu finden und ist er am besten auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen? Auch wenn die Räumlichkeiten zentral liegen, kann der Weg dorthin verwirrend sein, zum Beispiel wenn sie sich in einem Hinterhof befinden oder in einem oberen Stockwerk. Das kann dazu führen, dass Deine Besucher schon gestresst ankommen, die Location nicht finden und wieder umdrehen, oder gar nicht erst loslaufen. Da lässt sich mit Wegweisern oder einer Wegbeschreibung auf dem Werbematerial einfach Abhilfe schaffen. Pro-Tipp: Auch mit (Sprüh-)kreide kann man einfach den Weg auf dem Bürgersteig markieren, z.B. von der nächstgelegenen Bushaltestelle aus.

4. Atmosphäre
Bei den vorherigen Punkten ist es schon durchgeklungen, aber hier nochmal explizit die Frage: Kann man sich bei Deinem Kleidertausch wohlfühlen? Das wird zum Beispiel durch die Location beeinflusst – kalte Kirchensäle und heruntergekommene Jugendzentren sind nicht gerade Wohlfühlorte. Aber auch die Stimmung des Teams ist wichtig. Habt ihr Spaß bei der Sache oder herrscht im schlimmsten Fall sogar Streit? Die Besucher merken das.

5. Werbung
Wer soll zu Deinem Kleidertausch kommen, wenn niemand weiß, dass er stattfindet? Bei Werbung gilt: Viel hilft viel. Also mach auf Instagram oder im Vereinsnewsletter darauf aufmerksam und schick eine Presseerklärung an die Lokalzeitung und euer Lokalradio mit der Bitte nach einem Interview. Außerdem solltest Du Deinen Kleidertausch auch in unseren Kalender eintragen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), am besten mit einem ansprechenden Text und einem schönen, passenden Bild im Querformat. Denn mit etwa 1.000-2.000 Klicks pro Tag (Stand 09/25) ist unsere Webseite die erste Anlaufstelle für Menschen, die nach Veranstaltungen wie Deiner suchen! Alle dort eingetragenen Kleidertauschevents teilen wir auch in unseren Instagram- (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Facebook-Storys (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) mit insgesamt mehr als 11.000 Followern (dafür musst Du nichts weiter tun). Wenn Du Budget dafür hast, kannst Du auch Flyer und Plakate drucken und sie in Cafés, Supermärkten, der Bibliothek und anderen Orten in Deiner Stadt aufhängen. Am besten druckst Du die Plakate in DinA3, da erfahrungsgemäß DinA2 von weniger Geschäften akzeptiert wird.
Noch mehr Tipps
… bekommst Du als Spendenmitglied! Als “Orga-Ass” kannst Du unsere regelmäßigen Vernetzungstreffen besuchen, Dich mit uns und anderen Veranstaltenden in einer WhatsApp-Gruppe austauschen und vieles mehr. Zusammen gegen Fast Fashion!