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Ich starte einen Newsletter

um unabhängiger von Sozialen Meiden zu sein.

Eines meiner Ziele für dieses Jahr war, mir endlich einen Newsletter einzurichten. Warum? Ich wünsche mir mehr direkten Kontakt und ihr wünscht euch zu wissen, wann ich wo was mache und was noch? Lasst es mich wissen, wir können das hier ja gemeinsam gestalten. Es gibt ganz unten übrigens auch eine eingelesene Audioversion. Also willkommen zu News&Letters heute mit:

  • Mai-Termine

  • Was bisher geschah

  • Wie es mir dabei ging

MAI TERMINE

09.05. Leer, Best Of Poetry Slam
22.05. Berlin, TeamSlamMeisterschaften
27.05. Berlin, Lesebühne “Kiezpoeten Slam Show”
29.05. Bad Homburg, Poetry Slam
30.05. Münster, Eröffnung Westwind Festival

WAS BISHER GESCHAH

Viel! Ich habe endlich eine Lesebühne und damit einen festen Termin in Berlin: Jeden letzten Mittwoch im Monat im Art Stalker. Ich bin Berliner Meisterin im Poetry Slam geworden (schon wieder). Ich hab eine Duo-Show gespielt, ich habe eine Meisterschaft moderiert, ich hatte Premiere am Theater Münster mit “An der Arche um Acht”, ich habe das Angebot bekommen, nächste Spielzeit auf der großen Bühne zu inszenieren und ich war auf Lanzarote im Urlaub.

WIE ES MIR DABEI GING

Die Lesebühne macht Spaß, die Zuschauerzahlen sind aktuell sehr verhalten, werden aber langsam mehr. Eigentlich sind wir zu viert aber da gerade immer jemand fehlt, habe ich angefangen für jede Show ein musikalisches Feature einzuladen und das ist richtig toll, weil ich so viele talentierte Musiker:innen in Berlin kenne, mit denen ich sonst viel zu wenig Zeit verbringe, bisher dabei waren VeroNouk, David Weber und Johanna Kunze. Es ist es schön, Leuten sagen zu können: Hey komm doch zu meiner Lesebühne, dann können wir danach noch was trinken und quatschen und bei diesen Terminen sind jetzt schon die spannendsten Runden und hitzige Gespräche entstanden. Ein großes Thema dabei waren auch die Meisterschaften (Ha! Überleitung). Im Jahr 2023 wurde ich Berliner Meisterin im Poetry Slam, als erste Frau jemals, mein erster Titel und das hat mir so viel bedeutet, meine ganze Familie war da, sogar meine Mutter! Dieses Jahr bin ich spontan angetreten und dann war es zwei mal richtig knapp und dann hab ich gewonnen und das hat mich sehr gefreut aber es hat mein Leben natürlich überhaupt nicht verändert. Vielleicht ist das aber auch ein Luxusproblem. Vielleicht ist es aber auch Zeit meinen Horizont zu erweitern. Ähnlich ging es mir beim Moderieren der Meisterschaften, was ich dieses Jahr zum ersten Mal gemacht hab und schon ganz lange unbedingt machen wollte und dann war ich SO aufgeregt, dass ich gar keinen Spaß hatte. Hat aber niemand gemerkt. Das Gegenteil davon war unsere Wagner&Wagner DuoShow im Kino Union (wieder Überleitung) und die Zeit am Theater Münster mit “An der Arche um Acht”. Der Plot ist fantastisch: Drei Pinguine versuchen sich zu dritt auf die Arche Noah zu schmuggeln, denn Pinguine lassen im Angesicht der Katastrophe ihre besten Freund:innen nicht im Stich. Hochaktuell, denn was tun wir im Angesicht der Katastrophe? Vier Tage vor der Premiere mussten wir umbesetzen, das war ein wilder Ritt, doch ich glaube auch das hat am Ende wieder niemand bemerkt. Es war witzig und ich war danach sehr viel erschöpfter als ich dachte. Am Theater zu arbeiten ist einfach eine ganz ganz andere Arbeit, als Tourpoetin sein, deswegen hab ich ehrlich gesagt kurz gezögert, als ich das Angebot bekommen habe nächste Spielzeit das Familienstück auf der großen Bühne zu inszenieren. Meine letzte Erfahrung auf der großen Bühne war keine gute aber die Junge Sparte am Theater Münster ist einfach toll und das Angebot allein so eine Ehre, dass ich natürlich zugesagt habe. Aber ich bin schon wirklich sehr aufgeregt, ein Theaterstück für einen 900-Leute-Saal zu schreiben und zu inszenieren. Ich werde mein Bestes geben und ein richtig gutes Team zusammenstellen und vielleicht seh ich euch dann beim “Zauberer von Oz” in einer Bearbeitung für die Bühne von mir, ab 28.11.2026 auf der großen Bühne im Theater Münster.

P.s. ja ich war auf Lanzarote im Urlaub im Februar, darf man eigentlich keinem erzählen, weil Fliegen und Umwelt und so aber der Winter in Berlin ist gottlos grau und die eine Woche hat mich gerettet.

Audioversion