Hallihallo und schönen Freitag 💚
Kurzer Hinweis vorweg: Das hier wird kein Oster-Newsletter. Keine bunten Eier, kein Hase, kein „frohe Feiertage“. Nur damit das gleich mal geklärt ist. 😇
Aber: Ein verlängertes Wochenende steht vor der Tür. Das schreit eigentlich ziemlich laut danach, einmal länger laufen zu gehen. Nur halt entspannt. Immerhin ist es Freizeit.
Vorher aber noch die Frage: wie ging es dir mit der Gravel-Running-Idee in der aktuellen Woche?
Unsere April-Challenge
Der April hat vor zwei Tagen gestartet und damit sind wir in:
Erlebnisse statt Ergebnisse. Running Edition.
Kurz zur Erinnerung: Die Idee dahinter ist simpel. Laufen wieder als das sehen, was es eigentlich ist. Eine ziemlich gute Art, seine Freizeit zu verbringen.
Jede Woche gibt’s dafür eine kleine Inspiration, die du in deinen Lauf einbauen kannst, wenn du Bock hast.
Woche 2: Pause machen
Diese Woche geht’s darum, den Lauf nicht einfach durchzuziehen, sondern ihn zu genießen. Also wirklich genießen. Nicht als Training, sondern als Freizeit.
Das heißt: Du bleibst stehen, wenn dir danach ist.
Du nimmst dir Zeit für einen Aussichtspunkt.
Du setzt dich auf eine Parkbank.
Du umarmst einen Baum (für die Naturverbundenen).
Du holst dir einen Kaffee.
Du beobachtest Hunde (schneller als du?).
Du bleibst irgendwo hängen, verplauderst dich kurz und läufst dann weiter.
Alles erlaubt. Die Sportuhr darf in dieser Woche ruhig ein bisschen beleidigt sein.
Man kann sich das Ganze auch ein bisschen wie Ostereier suchen vorstellen. Du läufst im großen Garten herum, hältst immer wieder an und „findest“ unterwegs Dinge, die den Lauf noch besser machen. Aussicht, Sonne, Kaffee, Hundewelpen, was auch immer. Quasi Genussmomente statt Schokoeier.
Jetzt wurde es doch mehr Ostern als geplant…
Neues aus der Community
Passend dazu geht heute ein neues Community-Gespräch online. Diesmal mit Alexandra.
Sie erzählt unter anderem von Läufen in Lissabon, die mehrere Stunden gedauert haben. Nicht wegen der Distanz, sondern wegen der vielen Pausen dazwischen. Schauen, stehen bleiben, Kaffee trinken, weiterlaufen.
Genau diese Art von Genussläufen ist uns hängen geblieben.
(S'ouvre dans une nouvelle fenêtre)Zwischen den Einheiten
Meine schönsten Läufe waren irgendwie nie geplant.
Ich musste vor einiger Zeit einen Trailrunning-Schuh testen. Für einen Kunden. Hab das ewig vor mir hergeschoben, bis nur noch ein Tag übrig war.
Also bin ich widerwillig raus. Prater. Plan: kurz Asphalt, dann irgendwo ins Grün abbiegen, ein bisschen Schotter, ein bisschen Wald, fertig. Hatte null Bock da drauf an dem Tag.
Und dann ist es plötzlich so gut gegangen, dass ich komplett vergessen habe, warum ich überhaupt raus bin. Am Ende waren es dann zehn Kilometer. Für mich äußerst untypisch lang.
Ich bin aber blöderweise den Großteil davon einfach auf der asphaltierten Hauptallee gelaufen. Mit einem Trail-Schuh. Ich hatte danach zwei Wochen einen zutiefst beleidigten Rücken.
Aber der Lauf war mega.
Wir hoffen, der Newsletter ist eine gute Inspiration für ein richtig genüssliches Laufwochenende. Oder eine entspannte Laufwoche. Unser persönliches Ziel liegt so bei einer 15er Pace. Minimum.
Und falls du dabei einen richtig guten Kaffee (oder Hundewelpen) findest: bitte melden.
Wir lesen uns nächsten Freitag wieder. Dann haben wir konkreten Input von einer Lauftrainerin für dich.
Small moves, big sum 💚
Bis Spätersilie
Philipp