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Nantucket-Projekt: Was mich herausfordert, was mich inspiriert und was ich schon jetzt verrate

Seit dem 7. August 2024 arbeite ich an meinem siebten Buch. An diesem Tag habe ich die Datei in meinem Schreibprogramm erstellt und die ersten Worte zum Nantucket-Projekt getippt. Das ist jetzt genau 220 Tage her, beinahe acht Monate, und damit dauert die Arbeit an diesem Schreibprojekt nun schon doppelt so lange an wie die Arbeit an meinen romantischen Novellen. Für Die Wärme, die wir teilen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Das Licht, in dem wir glänzen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre), Der Blick, den wir riskieren (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und Die Nähe, die wir suchen (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) habe ich im Schnitt vier bis fünf Monate gebraucht. Und jetzt fragst du dich vielleicht zu recht: Was macht dieses Buch so viel aufwändiger als die davor?

Mein nächstes Buch wird kein Kurzroman!

Nun man könnte sagen: Es ist einfach länger! Mein Nantucket-Projekt ist nicht als Novelle oder Kurzroman angelegt. Ich rechne derzeit mit einem Umfang von mindestens 320 Seiten, das bedeuetet: Es wird ein Full-Size-Roman! Aber ganz ehrlich: Die Länge allein bzw. die Anzahl der geschriebenen Wörter, macht ein Buch nicht so viel aufwändiger. Natürlich beansprucht das Schreiben von mehr Seiten auch mehr Zeit, aber wenn es wirklich ausschließlich um den Umfang ginge, dann wäre mein siebtes Buch jetzt vermutlich schon fertig.

Ein nicht unerheblicher Zeitaufwand ist die Recherche, insbesondere dann, wenn man sich in einem real existierenden Setting bewegt. Was das genau bedeutet, habe ich in einem früheren Blogbeitrag (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) schon ausführlich erklärt.

Perspektiven, Timelines und Storylines

Es ist aber nicht nur die Recherche oder die Schreibzeit, die dieses Projekt anspruchsvoller macht. Es ist vor allem die Entwicklung der Geschichte. Ich hatte die Handlung meines nächsten Buches ja schon einmal kurz angeteasert (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre): Das Nantucket-Projekt wird eine Second-Chance- Lovestory (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) mit zwei Timelines, erzählt im Dual-Point-of-View. Vielleicht hast du schon die Leseprobe gelesen, die ich meinen Steady-Mitgliedern zur Verfügung gestellt habe (S'ouvre dans une nouvelle fenêtre) und weißt genau, was ich damit meine. Vielleicht denkst du dir aber auch gerade: Okay, was bedeutet das genau?

Zunächst einmal bedeutet es: Ich erzähle die Liebesgeschichte aus zwei Perspektiven - aus Bettys und aus Ewans Blickwinkel. Sie sind ein Paar, das sich eigentlich schon gefunden und dann doch wieder verloren hat. Die Haupthandlung beschäftigt sich also damit, wie sie im Hier und Jetzt wieder zueinander finden. Gleichzeitig ist die Geschichte mit Rückblicken gespickt und dieser zweite Zeitstrang handelt von ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Darin erzähle ich von ihrem ursprünglichen Kennenlernen, davon wie sie sich vor Jahren zum ersten Mal verliebt haben. Diese zwei Zeitstränge, geschildert aus jeweils zwei Perspektiven ergeben also ingesamt vier Storylines, die ich zu einer einzigen Geschichte verwebe. Klingt kompliziert? Das ist es auch oft!

Mood Boards, Playlists und die richtigen Vibes

Wie schaffe ich es, dabei nicht im Chaos oder in einem Gefühl der Überforderung zu versinken? Meine persönliche Methode beruht darauf, dass ich mich einfach immer in die perfekte Stimmung für die Szenen bringe, an denen ich gerade arbeite. Und das mache ich sozusagen mit mehreren Sinnen …

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